Macht es sinn. den Rückschreibcache in der Intel Console zu aktivieren ? und was ist das überhaupt genau ? habe 2 X 250 GB @ Raid 0
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28.01.07, 21:23 #1
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23.04.07, 09:28 #2
Das würde mich auch mal interessieren...
Weiß da jemand genauer bescheid?"So this is how liberty dies - with thounderous applause."
(Padmé Amidala, Revenge of the Sith)
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Meine Rechner
23.04.07, 10:13 #3SuperModerator
Märchenonkel
Luxx Yoga-Labor
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Es macht schon einen gewissen Sinn, den Rückschreibcache zu aktivieren, da er für einen gewissen Performanceschub gibt. Allerdings werden dabei die Daten nicht direkt auf die Platte geschrieben, sondern erstmal im Speicher gehalten um dann irgendwann geschrieben zu werden. Wenn der Rechner resetet wird, ohne das diese Daten geschrieben sind, sind sie futsch. Da du aber ein Raid0 betreibst, sollte das egal sein.
Aktivier es, teste, ob du was merkst, und lass es an oder nicht.
post engine v5.23.1821 running on luxxOS 2.2
15.03.08, 09:20 #4Matrose
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Mal eine Frage bzgl. Rückschreibcache. Ich hab ein RAID 5 aus 3 Platten am ICH9R laufen. Hatte jetzt schon ein paar Male den Fall, dass ich einen Reset machen musste, weil nichts mehr lief. Bei aktiviertem Rückschreibcache werden anschließend die Paritäten überprüft. Da diese locker mal mehrere Stunden dauern kann und ich Angst bzgl. Datenverluste hatte, hatte ich den Rückschreibcache deaktiviert.
Nun war leider wieder ein Reset notwendig. Zu meiner Verwunderung hat der Intel Matrix Storage Manager wieder eine Überprüfung der Paritäten gestartet... trotz deaktiviertem Rückschreibcaches. Warum das??? Ich dachte das wird nur bei aktiviertem Cache gemacht? Ist das ein Fehler? Oder hab ich da irgendwas falsch verstanden?
Controller: ICH9R (MSI P35 Neo2-FIR)
Treiber: IMSM 7.8.0.1013
RAID: RAID 5, 64kB Stripe, 3x SATA WD5000AAAKS 500GB
15.03.08, 12:23 #5
Der Rechner muss sicherstellen, dass die Datenbestände auf den Platten synchron sind. Wenn während des Resets geschrieben wurde, kann es ja sein, dass eine Platte schon einen Block mehr oder weniger geschrieben hatte als die andere(n). Das wird überprüft und hat nix mit dem Schreibcache zutun.
15.03.08, 12:32 #6Matrose
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Ah ok, ich glaub' ich versteh jetzt, bitte korrigiere mich, falls nicht:
- ohne Rückschreibcache: es kann höchstens ein Block falsch sein (bzw. nicht auf allen Platten gleich sein), dieser Fehler kann normalerweise durch die Überprüfung der Paritäten korrigiert werden
- mit Rückschreibcache: da viele Blöcke im Cache gespeichert werden können, kann es beim Stromausfall zum Datenverlust (dieser Blöcke) kommen. Die Überprüfung kann nur Inkonsitenz von bereits geschriebenen Blöcken herstellen, d.h. des zuletzt geschriebenen Blocks.
Stimmt das so ungefähr?Geändert von TimJim (15.03.08 um 12:35 Uhr)
15.03.08, 12:54 #7
Jo, so kann man das ausdrücken.
15.03.08, 13:10 #8PowerShellAdminGuest
Mit aktivierten Rückschreibecache ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass bestimmte Daten noch modifiziert im Cache liegen und noch nicht geschrieben sind. Die Anzahl logisch korrupter Blöcke ist in beiden Fällen gleich, wenn die HD während dem Schreibvorgang resetet.
Aufgrund das gegebenenfalls Daten aus dem Cache noch nicht geschrieben sind,kann dies dazu führen das mehrere Daten allerdings dann korrupt sind
PS: (: Habe mir gestern eine HD komplett zerschossen (Gerät am 12V hatte kurzen und Datenplatte mitgenommen^^)Geändert von PowerShellAdmin (15.03.08 um 13:12 Uhr)
15.03.08, 15:09 #9Kapitänleutnant
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Ich habe noch den 865er-Chipsatz. Der hat die Matrixgeschichte nicht.
Warum heißt das Ding Rückschreibecache, und nicht Write-Cache oder Schreibpuffer?
Und wie verhält es sich mit Schreibanforderungen für Kontrolldaten für das Dateisystem oder das Raid? Das erscheint mir 100 Mal kritischer. Mir ist das zu unkalkulierbar. Deshalb lasse ich Raid.
Heute haben Festplatten mehr Durchsatz, als ich vor zwei(!) Jahren mit Raid0 hatte. Und in spätesten 5 Jahren ist so etwas in den Speicherchips für SSDs integriert, aber gleich mit 1024 parallelen Zugriffen, wenn das die Bandbreite vom Bus hergeben sollte.
"Raid0: nimm ein Ei, äh eine Platte mehr!" ;-) Die Industrie freut sich über jedes Kid, das noch schnell eine Festplatte zusätzlich sinnlos verbastelt.
15.03.08, 15:43 #10PowerShellAdminGuest
lol das hat mit Raids nichts zu tun, sondern behandelt den internen Festplatten-Cache, in den Schreibanforderungen abgelegt werden, bevor diese diese auf die Festplatte geschrieben werden. Ein Cache dient immer als Puffer, und kann die Performance bei Zugriffen mit hoher Bandbreite kurzzeitig steigern und so den mechanischen Flaschenhals etwas kompensieren...
.....
und der primäre Sinn von Raids ist Standortsicherheit, sprich Raid 4, Raid 5, Raid 1 z.B. ... o. z.B. Raid 1+0 (höchste Performance und "Dateisicherheit", aber am wenigsten nutzbare Daten). Raid 0 ist dahingend eine Ausnahme
^^....
Datensicherheit erhält man heute immer noch nur durch Streamer(>800€^^), da man die Daten vom Hauptstandort entfernt (siehe Diebstahl, Brannt usw..)Geändert von PowerShellAdmin (15.03.08 um 15:47 Uhr)
15.03.08, 15:43 #11Matrose
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...und zwei moderne Festplatten im RAID0 sind dann halt nochmal schneller. Wenn die aktuelle Plattengeschwindigkeit für DICH in Ordnung ist, dann ist doch alles gut. Bloß das jetzt gleich als "sinnlos" zu betiteln, weil Du das nicht brauchst, halte ich für anmaßend.
Die Bezeichnung RAID0 ist, wenn man es ganz genau nimmt, falsch, obwohl sie normalweise verwendet wird. Das "R" steht nämlich für Redundant, und das ist ein RAID0 nicht. Es müsste deshalb korrekt AID0 heißen. Und genau dieses "R" ist nämlich der Grund für die "echten" RAID-Systeme: Redundanz, um Festplattenausfall abzufangen. Und das geht halt auch mit einer einzelnen schnellen modernen Platte nicht.Geändert von TimJim (15.03.08 um 16:05 Uhr)
15.03.08, 16:18 #12PowerShellAdminGuest
Yeay ... übrigens in einem verschachtelten Raid System sieht es schon wieder anders aus. Daher ist Raid 0 schon richtig, da es dort auch die Redundanz bietet.
In einem Raid 1+0 Laufen bei 4 Hds, je 2 Festplatten als Raid 0 Array die nochmal im Raid 1 auf 2 weitere Festplatten im Raid 0 gespiegelt sind...
Das heißt in einem Raid 1+0 können 1,5Hds ausfallen, also entweder 1 HD im RaidArray0, o. ein komplettes Raid 0 Array
...
In dieser Situation bietet gerade das Raid 1+0 im vergleich zum Raid 5 (wo nur 1hd ausfallen darf) mehr Dateisicherheit und Performance (bei weniger Speicherplatz).
Raid 5 mit 4 HDs = 1 HD darf ausfallen
Raid 1+0 mit 4HDs = 1,5 HDs dürfen ausfallen
Habe bei einem Kunden auch ein SAS System mit Raid 1+0 für die Datenbank...
BTW *love* die Raidcontroller mit Hotspare in den HP Proliant =), da macht es Spaß mit zu arbeiten. Hotspare funktioniert 100% und die rebuilden wieder in den Ursprungsschacht und parken das Hotspare wieder, wenn man die defekte HD austauscht ....
Geändert von PowerShellAdmin (15.03.08 um 16:20 Uhr)
15.03.08, 16:47 #13Matrose
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Nö, eigentlich trotzdem nicht. RAID1 bringt dort die Redundanz. RAID0 die Geschwindigkeit. RAID10 ist natürlich in der Kombination redundant und kann deshalb auch RAID10 heißen.
Ich sprach aber von einem reinem "RAID0", was eigentlich AID0 heißen müsste, weil hier keine Redundanz vorhanden ist. Bei den Kombinationen jedoch schon! Aber ist auch egal. Die Bezeichnung "RAID0" hat sich allgemein durchgesetzt und wird auch so verwendet.
23.08.08, 00:06 #14Kapitänleutnant
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http://www.chip.de/artikel/Neues-von..._32578136.html
Das kommt ja viel früher, war aber zu erwarten.
23.08.08, 10:38 #15
Für mich ist der sinn eines RIAD vor allem viel viel speichern am stück, die Performance ist zweitrangig, imho ist es viel praktischer 3 TB am stück zu haben als 6x500GB oder neuerdings 3x1000GB
Meine Server: CPU: Intel Q6600 4x3GHz, Memory: 8 GB ECC Intel validated, MoBo: Intel BAD AXE 2, Graka: GeForce 8500 GT, NT: Enermax Liberty 500W, HDD: 8x500GB RAID6@SRCSATAWB + VZ-Raptor 150GB OS; LiteOn DVD-RAM
Mein NAS: CPU: Intel Atom 330, Memory 2GB, MoBo: POV-ION, NT: Seasonic X-650W, HDD: 2x8x1500GB RAID6@SRCSASPH16I + 320 GB OS
Meine Router: CPU: AMD K8 275 2x2.2GHz, Memory: 4GB Registered ECC DDR400, MoBo: ASUS SK8V, Graka: GeForce 7600 GS, NT: Enermax Liberty 400W, HDD: 2x250GB RAID0@FT387 + 250GB OS; LG DVD-RAM
23.08.08, 10:50 #16
@ topic: Ich hab jetzt gestern mal auf allen Arrays und Volumes den Rückschreibcache aktiviert und damit ein bischen gearbeitet. D.h. Daten geschoben, bissel über Clienten gezogen, mit verschiedenen Anwendungen hantiert und konnte in der breiten Linie nun keinen Unterschied bzgl. irgendwelcher Performancegewinne feststellen.


ASRock Z77 OC Formula @ Intel i5 3570K @ 4,5GHz | Phanteks PH-TC14PE @ 3x 140mm beQuiet Shadow Wings SW1 | Cooler Master HAF X (RC 942) | beQuiet Dark Power Pro P9 850Watt | 2x SSD Samsung840 250GB @ Raid0 500GB
2x HDD Samsung HD154UI | 2x DVD Lite_On iHAS124_B | Palit GTX670 JetStream @ Accelero TwinTurbo II | 32GB GEIL Black Dragon 1400MHz | SK x-Fi Titanium @ Wavemaster StaX | Philips 27" E-Line LED
23.08.08, 13:40 #17
Bei RAID5 erhöht sich die Schreibperformance etwa um Faktor 10 mit aktiviertem Cache

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