Moin zusammen!
Habe eine Hitachi Festplatte, vor 2,5 Jahren bei Conrad gekauft. Ist in einem externen USB 2 Gehäuse. Hat erst 70 Betriebsstunden drauf und weißt einen defekten Sektor auf.
Conrad bietet 24 Monate Garantie, Hitachi normalerweise 3 Jahre. Die Platte habe ich ausgebaut um die Seriennummer sehen zu können, die muß man bei Hitachi auf der RMA Seite eingeben.
Ergebnis der Garantieschnellprüfung: "Bitte senden Sie die Festplatte an Ihre Verkaufsstelle oder an den Systemhersteller zurück."
Was mach ich jetzt mit der Platte? Conrad wird sie nicht nehmen, weil mehr als 2 Jahre. Hitachi will sie nicht, weil OEM ???!
Ich habe Pech gehabt ?! Was meint Ihr?
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- 14.01.12, 09:36 #1Oberleutnant zur See
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Hitachi Platte • defekter Sektor • Garantie oder wie oder was?
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Rettet die Shift-Taste! Sie ist nicht zum verstauben an jeder Tastatur. Sie will benutzt werden.
- 14.01.12, 09:41 #2Oberbootsmann
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dat is nu mal so bei öhm....
2 Jahre Gewährleistung, nix Herstellergarantie....
aber vielleicht gibt ja der Hersteller der externen Platte (also dem Verbund aus Gehäuse, evtl Netzteil, USB kabel und Festplatte) 3 Jahre Herstellergarantie - dürfte aber eher unwahrscheinlich seinGeändert von Digi-Quick (14.01.12 um 09:43 Uhr)
- 14.01.12, 09:52 #3Obergefreiter
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Hi,
Platte lokal anschließen (=nicht per USB), alle Daten von der Platte auf einen anderen Datenträger verschieben/kopieren, DFT von Hitachi herunterladen (DOS-Version) Downloads , DFT starten, extended Test (dürfte durchfallen = nicht bestanden), Full Erease, Kaffee trinken gehen, neue Partition anlegen, neu formatieren aber keine Schnellformatierung und nochmals extended Test und mal sehen, ob dieser bestanden wird.
Für DFT folgende Hinweise von Hitachi:
Notes
Does not support Microdrive Digital Media products.
Supports all Travelstar HDDs, except 8E, 10E and C4K series.
Does not support Endurastar products.
Does not support external USB or Firewire attached drives.
Compatible only with x86-based processors.
Does not support the PC which loads Intel ICH9M chipset. HitachiGST are working to fix this situation.
Falls einer dieser Punkte zutrifft: Es kann trotzdem funktionieren - muss aber nicht.
= Entweder läuft DFT gar nicht, oder DFT läuft fehlerhaft = die angezeigten Ergebnissse z.B. beim Test stimmen nicht.
Für diese Fälle (einer der oben genannten Punkte trifft zu) gibt es aber auch eine Alternative: http://hddscan.com/
Gruß RalfGeändert von RPU (14.01.12 um 09:59 Uhr)
- 14.01.12, 11:38 #4Oberleutnant zur See
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Themenstarter
Danke zunächst für die Antworten.
Die Daten habe ich schon verschoben. Zuvor habe ich die Platte ausgebaut und an einen USB 3 Adapter angeschlossen, damit der Kopiervorgang schneller geht.
DFT hatte ich schon runtergeladen und gestartet, aber -wie schon vermutet- findet es die Platte natürlich am USB Port nicht.
Ich war bisher zu faul alles IN DEN PC einzubauen.
Zumal für mich eins gilt: Defekter Sektor = unsicher = diese Platte will ich nicht mehr haben. Entsprechend habe ich nur zwei Möglichkeiten: Austausch (das ist hier ja das Thema) oder ebay (natürlich mit Hinweis/Screenshot des Defekts).
Ich gehe davon aus das ich auf dem Problem sitzen bleibe, aber deswegen frag ich ja hier. Weil es hier den ein oder anderen gibt der sowas schonmal gemacht hat
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- 14.01.12, 12:21 #5Obergefreiter
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Hi,
Platte mit defektem Sektor:
Grundsätzlich hast Du schon Recht = unsicher !
Die Frage ist nur: Für welche Art Daten wird diese Platte wirklich verwendet ?
Für wirklich relevante Daten, die man definitiv nicht mehr wiederholen kann und von denen es auch kein Backup auf einem anderen Speichermedium gibt, würde ich diese Platte nicht mehr verwenden (Beispiel: Geschäftsdaten, Briefe, Urlaubsfotos, Familienfotos insbesondere die der Kinder usw.)
Nach meiner Meinung kann man aber immer noch Videofilme, Musik und ähnliche Daten auf dieser Festplatte speichern oder diese Platte als Datengrab für solche Daten verwenden, die man von A nach B transportieren will.
Ich selbst verwende seit 3 Jahren eine uralte Maxtor 250GB ATA Platte in einem uralten USB Gehäuse. Diese Platte war eigentlich "defekt" und ich wollte sie entsorgen, hatte aber noch ein USB Gehäuse ohne Platte herumliegen. Also: Tool + Reparatur + Test, eingebaut, angeschlossen, funktioniert. Auf dieser Platte habe ich rund 180 GB iso Images (Betriebssysteme etc.) und Images von Anwendungs-CDs/DVDs (Office usw.), die ich zur Neuinstallation von Rechnern verwende damit ich nicht X CD/DVDs herumschleppen muss = nicht wirklich schlimm, wenn die Platte irgendwann mal versagen sollte.
Ich selbst würde mir die Arbeit machen und diese Platte aus dem USB Gehäuse raus und in einen Rechner einbauen und dann mit DFT versuchen, den defekten Sektor "auszublenden".
Reparieren kannst Du ihn nicht aber Festplatten haben Reservesektoren, die für solche Fälle gedacht sind.
Durch DFT+Full Erease wird eine neue "Aufteilung" geschrieben in der dieser defekte Sektor nicht mehr sichtbar ist.
Garantie / Gewährleistung: Für externe Festplatten, die man fertig in einem Gehäuse kauft, ist immer derjenige "zuständig" unter dessen Namen dieses Ding verkauft wird.
Dabei ist es egal, wer der Hersteller der im Gehäuse befindlichen Festplatte ist. Beispiel: Trekstor USB Festplatte = Garantie durch Trekstor ! Egal ob Toshiba, Hitachi oder sonstwas im Gehäuse steckt. Aus eigener Erfahrung (und eigenem Leid) lehnen die wirklichen Hersteller der Festplatte jedweden Garantieanspruch mit Begründung "OEM Platte" ab.
Das ist der Grund für mich, ausschließlich externe Festplatten der großen Festplattenhersteller zu verwenden = HST, WD, Seagate - alles andere kommt mir nach schlechten Erfahrungen in genau dieser Sache nicht mehr ins Haus. Im Fall der Fälle habe ich einen Ansprechpartner = den Hersteller. Ich persönlich registriere auch alle Festplatten beim entsprechenden Hersteller - spart Aufwand im Fall der Fälle und ich kann diversen Händlern "auf die Füße treten", die es nicht sein lassen können, ihren Gewinn durch den Verkauf von "grauen" oder "OEM" Festplatten ohne volle Garantie auf dem Endkundenmarkt, zu erhöhen.
Das hilft Dir aber in diesem Fall nicht direkt, sollte aber bei einer Neuanschaffung mal überlegt werden.
Garantie durch Hitachi:
Mach einen Haken dran - keine wirkliche Chance. (Bei Seagate oder WD würde ich sagen: Anrufen und versuchen - bei Hitachi sehe ich dies aus Erfahrung als sinnlos an)
Gewährleistung durch Conrad:
Vielleicht - wenn...., dann aber nur aus Kulanz.
Vermutlich abhängig davon, als welche "Art" Kunde, Du bei Conrad geführt wirst.
Privatkunde + aus dem Ladengeschäft = Wahrscheinlichkeit unter 10%
Privatkunde + Versandhandel = 10-30% je nach Umsatz.
Geschäftskunde (gewerblicher Kunde) + Kundenkonto + entsprechender Umsatz = 50% oder besser, ebenfalls vom Umsatz abhängig.
Für Kulanz zuständig ist in jedem Fall die Firmenzentrale in Hirschau - die Filiale kann und darf dies nicht entscheiden !
Andere Frage: Wenn Du schon an EBay denkst: Wie groß ist die Platte ? 2,5" oder 3,5" ? Hersteller des Gehäuses ?
Grund der Frage: 70 h auf der Uhr - wenn der Preis stimmt und die Größe hätte ich vielleicht Interesse.
Gruß RalfGeändert von RPU (14.01.12 um 12:30 Uhr)
- 15.01.12, 09:50 #6Oberleutnant zur See
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Themenstarter
Vielen Dank für Deine wirklich ausführliche Erklärung

Die Chance die Platte umgetauscht zu bekommen halte ich demnach für zu gering, der Aufwand lohnt nicht.
Auch wenn auf dieser Platte keine wichtigen Daten drauf waren, ist so eine Platte für mich unsicher. Bleiben wir bei Deinem Beispiel. Ich nehme die Platte mit zu einem Bekannten weil ich da alles drauf habe was ich zum "helfen" brauche. Hier tritt Murphys Gesetz in Kraft: Die Datei die ich dann wirklich brauche liegt genau an dieser Stelle und ist nicht lesbar.
Insofern: 3,5", 1 TB, 7200 rpm, stehendes weißes Fujitsu/Siemens Gehäuse ("Storagebird 35EV840"). Die Platte wird sehr warm. Ich nehme an, es gefällt ihr in dem Gehäuse nicht. In so ein Plastikgehäuse gehören 5400er Platten. Schnelle Platten wie diese hier, gehören in den Rechner oder in ein Alu Gehäuse.
Immer noch Interesse? Ich kann Dir Screenshots von HD Tune und Crystal Disk Info schicken. Preislich habe ich für den Verkauf im Moment Glück das die Platten so schön teuer sind
Pech jedoch für den Neukauf, da muß ich noch warten.
Die Platte kann ich Dir auch ohne das Gehäuse verkaufen. Wie Du magst. Ausgebaut ist sie eh gerade.Mein PC bei sysProfile: http://www.sysprofile.de/id86527
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- 15.01.12, 11:37 #7
Also ich habe man eine hitache platte mit deren tool "repariert" und danach waren die defekten sektoren weg und bleiben einige Jahre lang weg, und sind immer noch weg.
Also sprich es entstanden keine neuen Defakte an neuen Stellen.
Du köntest dir z.B. eine zweite baugleiche kaufen udn die beiden in ein externes raid 1 gehäuse stecken *g*
oder eben nur für temporere daten.
Da ist mand ankbahe wen sie abkackt weil man sich dna das aussorieren was mon nun noch brauhct und was nciht spaart *g*Meine Server: CPU: Intel Q6600 4x3GHz, Memory: 8 GB ECC Intel validated, MoBo: Intel BAD AXE 2, Graka: GeForce 8500 GT, NT: Enermax Liberty 500W, HDD: 8x500GB RAID6@SRCSATAWB + VZ-Raptor 150GB OS; LiteOn DVD-RAM
Mein NAS: CPU: Intel Atom 330, Memory 2GB, MoBo: POV-ION, NT: Seasonic X-650W, HDD: 2x8x1500GB RAID6@SRCSASPH16I + 320 GB OS
Meine Router: CPU: AMD K8 275 2x2.2GHz, Memory: 4GB Registered ECC DDR400, MoBo: ASUS SK8V, Graka: GeForce 7600 GS, NT: Enermax Liberty 400W, HDD: 2x250GB RAID0@FT387 + 250GB OS; LG DVD-RAM
- 21.01.12, 16:25 #8Oberleutnant zur See
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Verkauft an @RPU - somit erledigt.
Danke an alle Beteiligten
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