Hi zusammen!
Folgendes: Ich besitze einen HDTV-Receiver mit USB 2.0- als auch eSATA-Port.
Da ich auf der Suche nach einer externen Festplatte (um die PVR-Funktion des Receivers zu nutzen) bin, habe ich die letzten Tage ein wenig das Internet durchforstet.
Nun kann man ja entweder eine "reine" externe Festplatte in 2,5" oder 3,5" kaufen, die bereits einen USB- oder eSATA-Port aufweist oder aber ein Festplattengehäuse (z.B. Fantec DB-ALU3e externes Gehäuse 3,5 Zoll schwarz: Amazon.de: Computer & Zubehör), welches einen eSATA- und einen USB 3.0 (USB 2.0/1.1 kompatibel)-Anschluss aufweist und dort eine SATA-Platte einsetzen.
Allerdings verstehe ich dann in diesem Zusammenhang etwas nicht:
Eine "interne" SATA-I-Platte liefert theoretisch 1.5 GBit/s, eine SATA-II-Platte 3.5 GBit/s (ebenfalls theoretisch).
Wie kann es nun sein, dass das externe Gehäuse damit wirbt:
"Durch die einfache und schnelle Installation mit Plug & Play, dem SUPERSPEED USB 3.0 oder eSATA Anschluss ist die Festplatte im Handumdrehen einsatzbereit.
Entscheiden Sie welchen Anschluss Sie verwenden möchten. Schließen Sie die Festplatte über SUPERSPEED USB 3.0 für Datentransferraten von bis zu 5Gbit/s an oder über den eSATA Anschluss und erreichen somit Datentransferraten von bis zu 3Gbit/s."
Angenommen, ich setzte eine SATA-II-Platte ein, die maximal 3.5 GBit/s schafft, wie soll der Controller im Gehäuse (denn der ist doch dafür verantwortlich, oder?) daraus 5 GBit/s für den USB 3.0-Port zaubern...?
Die interne Festplatte ist doch hier der limitierende Faktor, oder?
Noch etwas: Gibt es "reine" externe Festplatten mit eSATA-Anschluss und USB-Port (3.0 oder 2.0), die über den Receiver ausreichend mit Strom versorgt werden oder benötige ich da einen Receiver mit eSATAp-Ausgang?
Oder reicht ein normaler eSATA-Port, um eine 2,5" (nicht 3,5") ausreichend zu versorgen?
MUSS zudem in ein derartiges Gehäuse immer eine SATA-II-Platte eingesetzt werden?
Gruß,
Scyllo
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- 27.01.12, 21:40 #1Matrose
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diverse Fragen zu externen Festplatten
Geändert von Scyllo (27.01.12 um 21:44 Uhr)
- 27.01.12, 22:30 #2
Ja, natürlich. Die Alternative USB 2.0 würde die Platte allerdings massiv ausbremsen.
Wie man es dreht und wendet, über eSATA (ohne p) kommt kein Strom für die Stromversorgung der externen Platte.
Nein, man kann auch eine SATA I- oder III-Platte einbauen, die Schnittstellen sind (zumindest theoretisch) untereinander kompatibel.Die deutsche Sprache ist Freeware, jeder darf sie kostenlos nutzen.
Sie ist jedoch nicht OpenSource und eigenmächtige Veränderungen sind nicht gestattet.
- 28.01.12, 12:09 #3Matrose
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Themenstarter
Hallo!
Danke schon einmal für die Antworten!
Heißt das folglich, dass die folgende Aussage nur dann stimmt (bzw. theoretisch erreicht wird), wenn man eine "SATA-III"-Platte einbaut?
"Durch die einfache und schnelle Installation mit Plug & Play, dem SUPERSPEED USB 3.0 oder eSATA Anschluss ist die Festplatte im Handumdrehen einsatzbereit.
Entscheiden Sie welchen Anschluss Sie verwenden möchten. Schließen Sie die Festplatte über SUPERSPEED USB 3.0 für Datentransferraten von bis zu 5Gbit/s an oder über den eSATA Anschluss und erreichen somit Datentransferraten von bis zu 3Gbit/s."
Gibt es denn schon eSATA-Ports (an Laptops, etc.), die quasi auch SATA-III verarbeiten könnten, also theoretisch eine höhere Datenrate ermöglichen als USB 3.0?
Und über eSATA (am Receiver) kann ganz sicher keine 2,5" mit Strom versorgt werden?
Ist denn im allgemeinen eine "reine" externe Festplatte zu empfehlen, die bereits die genannten Anschlüsse aufweist, oder gibt es keine gravierenden Unterschiede zu einer "internen" Platte in einem Gehäuse mit eben diesen Anschlüssen?
Was ich mich auch frage:
Der Controller im Gehäuse (bzw. in einer "reinen" externen Platte wird ja auch einer implementiert sein) benötigt doch einen Treiber!
Woher soll der denn kommen, wenn ich die Platte am Receiver anschließe.....?
Gruß,
ScylloGeändert von Scyllo (28.01.12 um 12:15 Uhr)

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