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  1. #1
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    Wink Grundlegendes zum OC

    Hallo Community,

    ich habe zwar schon viele Guides zum OC von einem i7 gefunden aber leider keinen der genau beschreibt wie ich die Cpu auf Stabilität am besten/Sichersten teste, welche Fehler auf welche ursache hindeuten und wele Spannungen wo besonders wichtig sind (grade in Bezug auf den Ram).

    Aus diesem Grund würde ich gern meine Erfahrungen preisgeben um lösungen zu finden

    Die Story^^
    habe diese Woche mit meinem 980x und dem corsair dominator 1866mhz oc betrieben um ein schönes straffes 24/7 setting zu bekommen.

    habe angefangen die Cpu zu übertakten. Hatte dabei den Ram auf 1333 mhz, timings auf auto.

    habe die Cpu bei
    4,25ghz 1,32v ,
    4,4 ghz 1,38v und
    4,6 ghz 1,43v stabil bekommen.

    gekühlt wird mit einem Megahalems bei Zimmertemperatur 20 grad.

    Temperaturen maximal bei 4,6ghz 72 grad im Prime Blend+ linx 25 durchläufe. kein absturz.

    wenn ich nun versuche den Ram auf seine 1866mhz zu bekommen ist gar nix mehr stabil. n paar Sekunden nach Prime Start schmieren die ersten Worker ab.

    Ist das ein Anzeichen auf Cpu oder Ram fehler? muss ich druch höheren Ramtakt die vcore anpassen oder die vdimm oder cpu vtt?

    folgende Szenarios finde ich dahingehend sehr intressant


    1.Cpu übertakten - Ram auf Sicheren Settings .

    welche Spannungen sind anzuheben?
    wie sollte ich am besten mit Prime /Linx testen?
    welcher Prime modus? wie lange? Linx nachher oder parralell zu Prime?
    wie viele Durchläufe?

    2. Cpu übertaktet (getestet/stabil (siehe 1.))
    nächtstes ziel soll sein den Ram auf seine zb. 1866mhz/2000mhz zu bekommen.
    welche Spannungen sind wichtig? wie sollte ich den ram testen? Wecher Prime modus? wie lange?

    Sry für den vielen Text
    wünsche ein Schönes Wochenende
    Geändert von captn1ko (26.02.11 um 15:01 Uhr)

  2. #2
    Moderator
    Samurai Champloo
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    Zitat Zitat von captn1ko Beitrag anzeigen
    Hallo Community,

    ich habe zwar schon viele Guides zum OC von einem i7 gefunden aber leider keinen der genau beschreibt wie ich die Cpu auf Stabilität am besten/Sichersten teste, welche Fehler auf welche ursache hindeuten und wele Spannungen wo besonders wichtig sind (grade in Bezug auf den Ram).
    so genau hast du da aber nicht geschaut

    Wie bekomme ich meinen PC stabil nach OCen? (Teil 2)

  3. #3
    Stabsgefreiter
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    hehe^^ wusste das der thread angesprochen wird.
    aber leider hab ich da keine infos gefunden wo ich nach fehlern suchen soll wenn ein bestimmter prime modus abstürtzt. bzw wo ich nachstellen muss wenn ein worker abschmiert oder wenns nen bsod oder nen freeze gibt.

    danke erst mal für den link^^

  4. #4
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    ich zitiere mal besagten Link

    * Small FFTs:

    Benutzt relativ kleine FFTs (8K-64K), die ständige Zwischenspeicherung erfolgt hierbei fast ausschließlich im Cache des Prozessors und der Hauptspeicher bleibt fast vollkommen unbelastet. Prime95 erzeugt normalerweise immer nur so „kleine“ FFTs, wie auch in den L2 Cache passen (genaugenommen:Faktor 16 kleiner), das spielt bei der Größe der Caches der heutigen Prozessoren jedoch kaum eine Rolle mehr, da ist nach einer bestimmten (512kB L2-->64kB) einfach Schluss. Vorteil hiervon: Sowas könnte man benutzen, um quasi isoliert zu testen, ob der Prozessor auch so rechnet, wie er denn soll, da kaum andere Komponenten beansprucht werden. Natürlich sollte hier nicht nebenbei etwas anderes gemacht werden, man will ja möglichst jeden Bereich im Prozessor abdecken und austesten.

    Fazit: Wenn Fehler auftreten, stimmt im Allgemeinen die Kernspannung des Prozessors nicht, falls immer derselbe Prozessorkern einen Fehler bringt. Bei Unregelmäßigkeiten liegt es oftmals auch an den GTL-Referenzspannungen, die bei einem real rauschenden Signal mittels Schalthysterese quasi falsch triggern.

    * In-place large FFTs:

    Wesentlich größere FFTs (128K-1024K) werden benutzt, um den Prozessor zu zwingen, mittels Northbridge über FSB mit dem Hauptspeicher zu kommunizieren und dort abzulagern, weil nur noch sehr kleine bis keine Teile von Zwischenberechnungen in den CPU-Cache passen. Bei dieser Einstellung wird jedoch nur immer ein und derselbe Teil des Arbeitsspeichers verwendet. Dies ist auch gewollt, denn was zu groß für den verfügbaren Hauptspeicher wäre, landet in der Auslagerungsdatei. Dieses Feature nennt sich „In-place“, um eben nur einen bestimmten Bereich im RAM zu beanspruchen. Vorteil hiervon ist: Viel Kommunikation mit der Northbridge (Warten, Organisation, usw.), hohe Belastung des FSBs und der Speicher wird enorm beansprucht. Natürlich rechnet hier die CPU auch wie wild, jedoch habt ihr sie ja so stabil bekommen, dass ihr überhaupt fertig booten konntet, um Prime zu starten, die „überlebenswichtigsten“ Bereiche der CPU sind hier also schon vorher versorgt, was nicht heißt, dass man die anderen vernachlässigen sollte.

    Fazit: Spannung und GTL der Northbridge, teilweise Speichersettings können so effektiv getestet werden.Auch die richtige VTT mit den passenden CPU GTLs tragen enorm zum Erfolg bei, genauso wie Registeradressierungen der NB etc.

    * In-Place Large Verlauf:

    1024K
    896K
    768K
    640K
    512K
    448K
    384K
    320K
    256K
    224K
    192K
    160K
    128K


    * Blend:

    Benutzt FFTs von „small“ bis „large“ (8K-4096K), jedoch mit dem Unterschied, dass nicht nur ein bestimmter Bereich im RAM genutzt wird, sondern den größtmöglich verfügbaren als Ringspeicher verwendet. In einigen Fällen kann es auch vorkommen, dass mehr Speicher allokiert wird, als eigentlich verfügbar ist. Dann geht die Berechnung auf der Festplatte in der Page-Datei weiter. Problem in diesem Fall ist, dass die CPU jedes Mal ein Ergebnis anfordert und relativ lange warten muss, bis sie die gewünschten Nullen und Einsen erhält. Auslastung wäre quasi 100%, weil ein Teil für die Berechnung reserviert ist, jedoch wird nichts gearbeitet und nur gewartet, kurz gearbeitet, wieder Pause und so weiter. Veranschaulicht und personifiziert kann man dieses Problem auch Beamten-Problem nennen . Hier sollte also darauf geachtet werden, dass die Harddisk nicht die ganze Zeit schnattert.

    Fazit: Hauptsächlich der größte Bereich des Speichers wird beansprucht, bei falschen Latenzen, Spannungen, etc. kann dieser „verpennen“ ein gefordertes Zwischenergebnis zu bringen und so können unter anderem Speicherfehler detektiert werden. Hierfür gibt es aber auch effektivere Methoden wie Memtest und Memtest86, die ich hier persönlich (zusätzlich) vorziehen würde.

    * Custom:

    Bietet manuelle Einstellmöglichkeiten der oben genannten Optionen. Hier ist vor allem der Test mit 8-4096K, „In-place“ mit 15 Minuten pro FFT Größe für das Rundum-Sorglospaket bezüglich Stabilität im heimischen Rechner beliebt, da man so eben fast alles durchchecken kann. Die möglichen Werte, die man einsetzen kann, sollten selbsterklärend sein, falls man bis hierhin gelesen hat.

    Achtung: Bei einigen speziellen Konfigurationen kann es vorkommen, dass ein Custom Inplace vollständig durchläuft und beim Neubeginn von vorne in der 2. Runde Fehler kommen. Dies liegt oft an der Auslagerungsdatei von Windows. Wenn ein kompletter Run nicht reicht kann man die Auslagerungsdatei vorübergehend deaktivieren, dann sollte auch der 2. Run durchlaufen. Ist dies nicht der Fall, bitte posten!

    Falls jemand bezüglich Schummlereien seine Zweifel hat:

    Für die meisten OC Listen wird 1,5h Inplace Custom gefordert, sobald 2 verschiedene Sizes auf dem Screen zu sehen sind kann anhand der Laufzeit eindeutig bestimmt werden was für ein Torture Test gelaufen ist. Das liegt daran, dass der Custom ungerade anfängt, mit einem Large und dann sofort übergeht in das pärchenweise Abwechseln der Sizes.
    2 Kleine Sizes, 2 Große, etc. Funktioniert solange bis die größten FFTs zum Schluss kommen.

    * Custom Run FFT Verlauf:

    1024K
    8K
    10K
    896K
    768K
    12K
    14K
    640K
    512K
    16K
    20K
    448K
    384K
    24K
    28K
    320K
    256K
    32K
    40K
    224K
    192K
    48K
    56K
    160K
    128K
    64K
    80K
    112K
    96K
    1280K
    1536K
    1792K
    2048K
    2560K
    3072K
    3584K
    4096K


    Generell gilt:

    Wenn Prime abschmiert, mit Fehler abbricht, oder gar der Rechner abstürzt, kann man davon ausgehen, dass das System auch im Alltag nicht stabil laufen wird (Der Fehler kann sich aber ziehen, ist das System ziemlich stabil, aber nicht vollkommen, so können Wochen vergehen bis zum ersten Fehler oder Absturz, man kann aber auch Glück haben bei bestimmten Programmen oder Spielen, die trotzdem laufen. Empfehlenswert ist diese Variante jedoch nicht.)
    Der Umkehrschluss gilt jedoch nicht unbedingt, das heißt: Prime läuft stabil muss nicht unbedingt heißen, dass die Kiste bombenfest läuft, jedoch ist dies zu 99,9% der Fall. Hier soll erwähnt werden, dass es kein Programm gibt und nie geben kann, dass 100% Stabilität garantiert, es gibt unbegrenzte Möglichkeiten und da sind die 99% eben schon viel.
    Die 99% hat man aber nur, nachdem man einen Custom-Run vollends beendet hat, das heißt, die FFT-Größen wieder periodisch von vorne beginnen
    Kürzere Runs von mehreren Stunden geben aber schon einen ganz guten Richtwert.

  5. #5
    Moderator Avatar von PitGST
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    Einfach mal die Spoiler aufklappen und lesen.


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