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  1. #1
    Gefreiter Avatar von Netzblockierer
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    Exclamation Welches -passive- Kühlmittel

    Hallo zusammen,

    da ich für einen extrem-OC es sehr kalt haben möchte (liq. N2) suche ich ein Kühlmittel, um per Kompressor-Flüssigkeitskühler alle relevanten Bauteile zu kühlen.

    Um Kondensation zu vermeiden, möchte ich das Ganze in ein Kühlmittel 'einlegen'. Leider konnte ich noch keines Finden, dass folgendes erfüllt:

    -flüssig bei -200°C - +100°C
    -nicht elektrisch leitend
    -nicht entzündlich
    -Hydrophob
    -dichter als Wasser
    -für Dauerbetrieb in geschlossenen Räumen geeignet (keine Dämpfe, Entgasungen oder ähnliches...
    -FCKW-frei

    Im Endeffekt ist der 'Pot' nicht am Sockel; das LN2 läuft per Kompressor und Kupferleitungen zu den einzelnen Kühlkörpern.
    (hierbei: Grafikkarten; Spanungswandler; CPU; Chipsatz; RAM; RAID-Hostadapter)

    Herbei liegen die Laufwerke natürlich nicht in dem 'aquariumgleichen' Gehäuse, sondern sind mit (e)SATA(p)-Kabeln extern liegend.

    Wenn jemand eine Idee hat, wäre ich sehr dankbar!

    Grüße,
    Netzblockierer

    PS: Ja, ich habe eine Wanne, um das Kondenswasser an der Gehäusewand aufzufangen... Das landet bei mir im Abfluss!

  2. #2
    Kapitänleutnant Avatar von Patrickclouds
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    Standard

    und wie willst du mit einem kompressor den stickstoff zu den wärmequellen in einem geschlossenem kreislauf transportieren?
    da wird dir alles explodieren.
    also ganz kapier ich net was du vorhast. erklär mal bissi

  3. #3
    Fregattenkapitän Avatar von Raiden Zero
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    Zitat Zitat von Patrickclouds Beitrag anzeigen
    und wie willst du mit einem kompressor den stickstoff zu den wärmequellen in einem geschlossenem kreislauf transportieren?
    da wird dir alles explodieren.
    also ganz kapier ich net was du vorhast. erklär mal bissi
    Weiterhin bezweifel ich irgendwie, dass es Sinn macht, z.B. den RAID Hostadapter sowie die Spannungswandler auf diese Art zu kühlen. Denke eher, dass es kontraproduktiv ist bzw. bin mir nicht sicher, ob die Komponenten solche Temperaturen überhaupt aushalten.
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  4. #4
    Korvettenkapitän
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    du kannst flüssigen Stickstoff nicht einfach wie Wasser in einem Kreislauf transportieren. Im Gegensatz zur Wasserkühlung verdampft das LN2 nämlich, weshalb man dann die -196°C erreicht. Und das ist in einem geschlossenen System nicht möglich bzw. anschließend müsste man den Stickstoff wieder verflüssigen, was entsprechend aufwändig ist, siehe anderer Thread hier in diesem Unterforum.

    Zudem...
    ... steigen Mainboards zwischen -20 und -40°C "Umgebungstemperatur" aus, viele sogar noch viel früher, wegen Coldbugs an diversen Chips
    ... hab ich noch nie eine sinnvolle Verwendung eines RAID Controllers beim Extrem- OC gesehen
    ... kannst du ein Fluid das deine Anforderungen erfüllt nicht bezahlen. Bei -200°C ist nur noch sehr wenig flüssig. Die üblichen Verdächtigen wie Öle usw. scheiden schon im Bereich -60°C aus, teure Spezialöle vielleicht unter -100°C.
    ... solltest du dir nicht um die Kondensation sorgen machen, sondern eher wie du das ganze kühlen willst (wenn wir das obige mal als gelöst betrachten). Die Wärmeverluste wären riesig - ohne Dämmung geht da garnichts, was dann das Problem der Kondensation auch lösen würde.

    Mein Tipp: lieber eine Peltierkühlung oder eine Ölkühlung bauen, das ist zwar auch komplett sinnlos, aber wenigstens technisch machbar

  5. #5
    Fregattenkapitän
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    Im Bereich von -100°C bis -300°C () wirst du fast nur noch Substanzen die bei Raumtemperatur gasförmig sind als Flüssigkeiten vorliegen haben... und das dürfte eher etwas kontraproduktiv in einem geschlossenen Kreislauf sein.

    Alternativ geht's bei ~-100°C noch mit Sachen wie Benzin, Ethanol etc. - die sollte man aber nicht unbedingt in größeren Mengen in der Nähe von Hardware oder sich selbst in Versuchsaufbauten haben.

    Wenn du schon eine "noch nie dagewesene" extem-Kühlung willst, versuch's doch mal mit Ethanol bei -100°C (sollte mit Trockeneis leicht erreichbar sein. Achtung, bei -114°C ist Schluss!) und einer mehr oder weniger konventionellen (aber gut isolierten) Wasserkühlung (falls die Schläuche + Pumpe da mitspielen). Je nachdem, wie das Ethanol dann wieder gekühlt wird, könnte das dann sogar einige Zeit durchlaufen und ist jetzt zwar nicht die harmloseste Chemikalie, kann aber einigermaßen leicht und günstig beschafft werden und ist auch nicht allzu giftig.

    Problematisch sehe ich btw. auch die Idee, LN2 über Leitungen zur CPU und davon weg zu transportieren. Ich habe nie damit CPUs gekühlt, allerdings wäre es interessant erstmal zu erfahren, ob dabei Stickstoff auf der CPU verkocht oder nicht - wenn ja, wirst du da sehr schnell am "Ausgang" eine hübsche Fontäne erzeugen. Hinzu kommt das Problem, dass Luftverflüssiger für den Hausgebrauch etwas zu teuer sind, daher wir'd mit Nachschub unpraktisch.

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