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  1. #1
    Matrose
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    Exclamation Welche Pumpe bei 7 Microstrukturkuehlern?

    Hi,

    ich glaube meine Eheim 1048 wird meinen geplanten Kuehlkreislauf nicht mehr schaffen. Ich verwende schon seit 2003 nur Microstruktur-Vollkupfer-Kuehler der Firma Icebear-Systems, weil alle anderen Kuehler, die ich bis jetzt gefunden habe, aus mehreren Teilen zusammengeschraubt sind und intern kaum mehr als eine glatte Flaeche zur Waermeabfuhr haben. Der MC1 (http://www.modding-faq.de/index.php?testid=44&page=1) und die kleineren Kuehler ArdexG bzw. ArdexP hingegen bestanden zwar urspruenglich auch aus Einzelteilen, sind jedoch bei Auslieferung fest zusammengeschweisst/-geloetet, plan geschliffen und vernickelt und haben damit das einzig moegliche Risiko der Undichtigkeit an den Anschluessen. Jedoch benutze ich diese Kuehler jetzt seit 2003 und hatte noch nie Probleme damit

    Zum Aufbau der Kuehlung (Luft- und Wasserstrom):

    Ich habe momentan einen Kreislauf, wo hinter der Pumpe eine Trenn-Weiche den Wasserfluss in einem Zweig mit einem MC1 (CPU) und im anderen Zweig in eine Reihenschaltung aus MC1(GPU) und ArdexG(HDPC-Chip auf der GTX260) fuehrt. Dadurch ist gewaehrleistet, dass ich keinen "grossen" Prozessor mit der warmen Suppe des anderen zu kuehlen versuche, wie es scheinbar oft gemacht und fuer gut befunden wird. Dahinter werden beide parallelen Zweige wieder in einer Weiche zusammengefuehrt und dann folgt eine Radiator-Reihenschaltung aus einem BlackIce GTX 280 (http://www.hardwarelabs.com/index.ph...id=26&Itemid=9) und dahinter einem BlackIce GTX 140 (http://www.hardwarelabs.com/index.ph...id=25&Itemid=8). Der Wasserstrom geht nach den Radiatoren wieder in die Pumpe. Der GTX 280-Radi ist im Deckel mit 2 nach aussen blasenden 140er Lueftern (http://www.caseking.de/shop/catalog/...n-M::4211.html) verbaut. Der GTX140 ist ohne Luefter direkt in der Rueckwand oberhalb des Netzteils und unterhalb des Deckels mit dem GTX280-Radi verbaut. Der Luftstrom wird also durch den GTX140-Radi in den Tower gezogen und dann durch die beiden 140er Luefter des GTX280-Radis aus dem Deckel nach aussen geblasen. Das ist zwar nicht optimal, aber fuer einen 140er Luefter auf dem kleinen Radi, der auch nach aussen blaesst ist leider kein Platz mehr im Tower, da die Verbindungsanschluesse bzw. der Schlauch zwischen den Radiatoren im Weg ist. Zusaetzlich habe ich an der Position der 3 PCI-Express-Slots ein Loch in die Seitenwand des Towers geschnitten, wo ein 140er Luefter staendig frische Raumluft auf die Grafikkarte(n) und die North/Southbridge blaest - immerhin 109.6 m³/h unter voller Spannung. Zur Laermreduzierung haengen die Luefter an einer temperaturabhaengigen Lueftersteuerung (http://ifatwww.et.uni-magdeburg.de/~...steuerung1.gif). Unter Volllast (Furmark-Stability fuer die GTX 260 Grafikkarte (http://preisvergleich.hardwareluxx.de/a364554.html) und 4xCPU-Burn fuer den Quadcore (http://preisvergleich.hardwareluxx.de/a300001.html) komme ich jedoch trotzdem knapp an die 70Grad-Grenze, was bei diesen Radiatoren und den dazugehoerigen Hochleistungskuehlern eigentlich nicht passieren sollte. Als ich noch einen AMD Thunderbird mit 1GHz und eine Geforce 4400 Ti in Verbindung mit einem Dualradi fuer 2 120er Luefter, einem MC1 und einem ArdexG im Rechner hatte, war ich unter Vollast grade mal auf 38 Grad. Die Kuehler sind nicht verstoppft, die hab ich alle durchgespuelt, indem ich sie einzeln an die Pumpe angeschlossen und durchgepumpt habe - jeden Kuehler in beide Durchflussrichtigungen. Die Kuehler zeigen auch alle das gleiche Durchflussverhalten vom Massenstrom her. Wenn man bei abgeschraubten Anschluessen schraeg in die Anschlussloecher auf die Mikrostruktur der Kuehlkoerper guckt, ist auch keinerlei Blockade zu sehen, also wird es wohl an der Pumpe liegen, die scheinbar nicht genug Druck fuer die Kuehler und damit zu geringen Durchfluss bereitstellt.



    Zukunftsplaene:

    Nun will ich noch die Northbridge meines Maiboards (http://preisvergleich.hardwareluxx.de/a302465.html) mit 2 ArdexP (jeweils in Reihe zum ersten MC1 fuer die CPU) kuehlen, da 2 Prozessoren zu kuehlen sind (http://www.computerbase.de/bildstrecke/19791/1/). Der kleine Standardluefter fuer die 780i-Northbridge von NVidia ist mir zu laut. Die Southbridge und die Mosfets sollen dann durch Kupferkuehler von Enzotech gekuehlt werden (http://www.caseking.de/shop/catalog/...siv::7208.html bzw. http://www.caseking.de/shop/catalog/...iv::10975.html), da der Luftstrom durch den reinblasenden 140er Luefter parallel zum Board, sowie den rausblasenden 140er Luefter im Netzteil dafuer reichen sollte. Eventuell kommt noch eine zweite Grafikkarte, also noch ein MC1 und ein ArdexG in Reihenschlatung zur ersten Grafikkarte zum Wasserkreislauf hinzu. Damit waeren dann 7 Microstrukturkuehler verbaut, wobei die Eheim 1048 ja scheinbar nichtmal den aktuellen Aufbau mit 3 Mikrostrukturkuehlern sonderlich gut bewaeltigen kann.



    Die Frage ist nun, welche Pumpe ich nehmen kann, um fuer diesen Aufbau ausreichend Druck/Durchfluss bereitzustellen. Die Eheim 1048 schafft 600L/h, wobei davon aufgrund des hohen bereitzustellenden Drucks jedoch nur noch wenig uebrig bleiben duerfte, da die Pumpe nur 1,5m/Ws schafft. Habt ihr irgendwelche Empfehlungen fuer mich? Ich suche eine Pumpe die druckstark aber auch leise ist. Einen AGB-Aufsatz brauche ich nicht dafuer, jedoch verwende ich Plug&Cool-Anschluesse von CDC - auch nach fast 5 Jahren Nutzung noch dicht - und daher brauche ich an der Pumpe 1/4" Gewinde jeweils fuer den Ein- und Ausgang. Fuer Empfehlungen waere ich euch echt dankbar, da ich den geplanten Kuehlkreislauf mit der Eheim 1048 wahrscheinlich gar nicht erst zu versuchen brauche.
    Geändert von cateye (01.03.09 um 00:53 Uhr)

  2. #2
    Vizeadmiral Avatar von 1337_alpha
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    Kurz und knapp
    Warum hältst du an solch bescheuerten Kühlern fest die man nicht einmal aufmachen kann ?!
    Und du solltest auch mal an einen Wechsel von Plug and Cool zu normalen Schraubverschlüssen überlegen

    Das ganze ist absolut NICHT mehr zeitgemäß

  3. #3
    Romanschreiber Avatar von VJoe2max
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    Dein Problem dürfte vor allem in der parallelen Verschlauchung stecken. Einer der beiden Zweige bekommt zwangsläufig weniger Kühlmittel ab. Wenn schon zwei Kreisläufe, dann mit zwei Pumpen und komplett getrennt .
    Die Reihenschaltung aller Komponenten ist das mittel der Wahl, solange die Gesamtverlustleistung nicht stark gegen 1kW tendiert. Die Temperaturunterschiede innerhalb des Kreislaufs sind minimal. Selbst in extremen Setups mit massig Kühlern und wenig Durchfluss lassen sich in der Regel nicht mehr als 2 - 3°C Temperaturdifferenz zwischen wärmster und kühlster Stelle feststellen. Da sist wohlgemerkt ein Extremfall. Meistens ist die Differnz nicht messbar. Eine Wakü Kreislauf ist ein eingependeltes System das sich selbst ins Gleichgewicht bringt.
    Parrallelverschlauchung führt jedoch dazu, dass große Temperaturdifferenzen zwischen den Einzelsträngen auftreten können da der Widerstand beider Zweige nie 100%ig gleich ist. Der Kreislauf mit dem größeren Widerstand kann so unter Umständen unter die kritische Durchflussgrenze von 20L-30L/h gerate. Damit lassen sich deine hohen Temperaturen erklären.


    Die Eheim 1048 ist relativ kräftig aber ein (bzw. zwei bei zwei Kreisläufen) Laing DDC wäre(n) wohl das was du suchst.

    Bilder würden deinen Aufbau btw wesentlich besser veranschaulichen als einen ellenlange Beschreibung
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  4. #4
    Vizeadmiral Avatar von 1337_alpha
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    Was ich noch vergessen habe zu erwähnen
    Wahrscheinlich erzeilen die Kühler auch noch grottige Temps

  5. #5
    Fregattenkapitän Avatar von BigHorst
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    Lies dir mal die Sammelthreads durch. Deine Hochleistungs-Kühler von 2003 sind aus heutiger Sicht ein Fall für das Museum.
    Die Wassertemperatur ist in einem Kreislauf an allen Punkten mehr oder weniger gleich, es gibt keine "warme Suppe"
    Gruß BigHorst

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  6. #6
    Matrose
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    @1337_alpha

    Fuehlst du dich irgendwie persoenlich angegriffen? Ich sehe in aufschraubbaren Kuehlern und der Verbindung verschiedener Materialien nunmal ein groesseres Risiko (verschiedene Ausdehnungskoeffizienten, Alterung der Dichtungsringe,...) als in einem in sich geschlossenen Kuehler. Ich bin kein Fan von Plexiglas, bunten LEDs, teuren Gehaeusen mit Fenstern usw., sondern will nur einen moeglichst kuehlen Rechner und daraus resultierend moeglichst lang lebende Hardware Was die "grottigen Temps" der Kuehler angeht, so sind sie wahrscheinlich doch relativ gut, da es Mikrostrukturkuehler sind und somit die kuehlaktive Oberflaeche wesentlich groesser als bei normalen Kuehlern mit glatten durchflossenen Oberflaechen ist. Ausserdem sollten die Radiatoren gross genug sein, um diese Waerme wieder aus dem Wasser entfernen zu koennen.


    @VJoe2max

    Bilder sind hinzugefuegt, nur wie ich den Text neben die Bilder kriege, weiss ich nicht

  7. #7
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    Von was für normalen Kühler mit glatten druchflossenen Oberflächen redest du?
    Meine Heatkiller und cuplex sehen definitiv anderst aus....

    LoQue

    ps: mit bildern war gemeint das du Bilder von deinem System machst damit man sich das anschauen kann
    Geändert von LoQue (01.03.09 um 01:20 Uhr)

  8. #8
    Vizeadmiral Avatar von 1337_alpha
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    Zitat Zitat von cateye Beitrag anzeigen
    @1337_alpha

    Fuehlst du dich irgendwie persoenlich angegriffen? Ich sehe in aufschraubbaren Kuehlern und der Verbindung verschiedener Materialien nunmal ein groesseres Risiko (verschiedene Ausdehnungskoeffizienten, Alterung der Dichtungsringe,...) als in einem in sich geschlossenen Kuehler. Ich bin kein Fan von Plexiglas, bunten LEDs, teuren Gehaeusen mit Fenstern usw., sondern will nur einen moeglichst kuehlen Rechner und daraus resultierend moeglichst lang lebende Hardware Was die "grottigen Temps" der Kuehler angeht, so sind sie wahrscheinlich doch relativ gut, da es Mikrostrukturkuehler sind und somit die kuehlaktive Oberflaeche wesentlich groesser als bei normalen Kuehlern mit glatten durchflossenen Oberflaechen ist. Ausserdem sollten die Radiatoren gross genug sein, um diese Waerme wieder aus dem Wasser entfernen zu koennen.


    @VJoe2max

    Bilder sind hinzugefuegt, nur wie ich den Text neben die Bilder kriege, weiss ich nicht
    Nein und das war auch kein persönlicher Angriff gegen dich

    Nur sind die Kühler in keinster Weiße mehr Zeitgemäß und das mit schlechten Temperaturen war alles andere als ein Witz

    Die Kühlarten haben sich schwer weiterentwickelt und wenn du einen wertigen Kühler haben willst dann schau dir zum Beispiel den Watercool Heatkiller CU an
    Aus purem Kupfer!

    Mikrostrukturkühler hin oder her
    Es wird nichts daran ändern dass es alte Kühlarten sind die in den Kühlern zum Einsatz kommen

    Was sind für dich glatt durchflossene Oberflächen?! Wenn du das wörtlich meinst.... So etwas gibt es nicht mehr

    Nimm mir den Satz bitte nicht böse aber man merkt dass du auf dem Thema Wasserkühlung nicht ganz up to date bist
    Reine Feststellung und nix persönliches

    Und in aufschraubbaren Kühlern liegt absolut kein Stück mehr Risiko als in zugelöteten Man hat in diesem Fall nur Vorteile da man eine viel größere und vorallem weitaus bessere Kühlerspanne zur Auswahl hat


    EDIT: Achja
    In der heutigen Zeit zählt schon lange nicht mehr " Je mehr Kühlfläche beim CPU Kühler desto besser"
    Da geht es um ganz anderes wie zb die Durchflussart usw
    Das macht zum Teil viel mehr aus

    Und ich glaube wenn du nicht viel Wert auf Plexi und Bling BLing legst dann wären Watercool Kühler genau das richtige für dich
    Vollwertiges Kupfer das funktioniert und senen Zweck tut + Temperaturen die alles andere übertreffen

    Auch ein Minus wäre bei deinen Kühlern dass sie aus Aluminium sind

    Gruß Alpha
    Geändert von 1337_alpha (01.03.09 um 01:43 Uhr)

  9. #9
    Matrose
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    @1337_alpha

    Meine Kuehler sind auch aus Kupfer, sind aber vernickelt und deshalb silberfarben Ich hab den Watercool Heatkiller CU sowie auch die Kuehler von Zern.at und andere Kupferkuehler mitlerweile durchaus gesehen, doch haben diese Kuehler neben der oben angesprochenen Mehrteiligkeit auch das Problem der nicht wirklich vorhandenen Sockelflexibilitaet. Beim MC1 kann ich mir durch die Befestigung mit einer Schraube zwischen den Anschluessen fuer jeden Sockel bzw. jede sonstige Befestigungssituation einfach eine passende Klammer mit Blech aus dem Baumarkt basteln, indem ich einfach die Bohrungen der entsprechenden Platine auf das Blech uebertrage und noch die Loecher fuer die Kuehleranschluesse bohre bzw. per Feile/Dremel/Flex entsprechend anpasse - z.B. habe ich einen MC1, der eigentlich ein CPU-Kuehler ist, auf der GPU meiner GTX260. Fuer die anderen Kuehler haben die Hersteller sicherlich auch eine gewisse Anzahl an Sockelklammern, jedoch muss ich die normalerweise fuer teures Geld dazukaufen und in einem oder zwei Jahren gibt es dann gar keine neuen Klammern mehr, sondern ich soll den Herstellern dann einen neuen Kuehler abkaufen und meinen bis dahin noch voll funktionierenden Kuehler in den Muell oder zum Altmetallhaendler geben. Das find ich bloed, aber es ist ja leider ein weit verbreitetes Prinzip der freien Marktwirtschaft moeglichst viele Inkompatibilitaeten zu schaffen um dann moeglichst viele Produkte zum Beseitigen der beabsichtigten Inkomatibilitaeten auf den Markt zu bringen und den Leuten dann noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen :/

    @all

    Als Kuehler mit relativ glatter Oberlflaeche sehe ich z.B. den Grafikkartenkuehler aquagrafx GTX 280/260 von aquacomputer. Die Wellenstruktur an der Stelle wo die GPU sitzt, stellt zwar auch eine Vergroesserung der Oberflaeche dar, jedoch muss dazu erstmal eine dicke Kupferschicht waermetechnisch durchdrungen werden. Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass solche Kuehler eine gute Waermeabgabe erzielen koennen.

    Was das eigentliche Problem der Pumpe angeht, so habe ich mittlerweile eine Kennlinie der Laing DCC-Pumpen gefunden (http://www.laing.de/file/28). VJoe2max hat was von einer kritischen Durchflussgrenze von 20L-30L/h geschrieben. Ich denke Mal ich werde mit einer DCC-1 (DCC-1T?) wohl immernoch bei 150-200L/h liegen. Laut einigen anderen Foreneintraegen soll die 12V-Version der Pumpe recht laut sein? Dazu habe ich aber weder in der Dokumentation von Laing (http://www.laing.de/produkte/pumpen/...rompumpen_ddc/) noch im FAQ des Forums (Laing DDC Pumpen FAQ) was gefunden, denn Drehzahlregulierung zugunsten der Lautstaerke halte ich fuer sinnfrei, weil ich ja damit den ganzen Nutzen dieser Pumpe wegwerfe und dann gleich meine Eheim 1048 behalten koennte. Ausserdem steht zum AGB des Pro-Deckels von Alphacool, dass man gegen die Blasenbildung einen Schwamm reinlegen soll. Welcher Schwamm ist auf Dauer so temperaturbestaendig, dass der sich nicht langsam aufloest und die Kuehler verstopft? Normalerweise steht mein Rechner naemlich gut 2 bis 3 Jahre unveraendert unterm Tisch, bis ich wieder irgendwas an der Hardware bzw. der Kuehlung aendere. Habt ihr zur Lautstaerke der 12V-Version gegenueber der 230V-Version irgendwelche Erfahrungen oder kennt ihr Schwammhersteller-Firmen, deren Schwaemme die Beanspruchung ohne die oben genannten Probleme durchhalten? Ich hab diesbezueglich mal im Baumarkt nach der Haltbarkeit von Aquarium-Schwaemmen gefragt, aber die waren da auch recht ahnungslos :/
    Geändert von cateye (01.03.09 um 02:35 Uhr)

  10. #10
    Oberleutnant zur See
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    Also 230V Pumpen sind out :P

    Hol dir http://www.aquatuning.de/product_inf...original-.html

    Dazu dann einen neuen Deckel
    http://www.aquatuning.de/product_inf...sbeh-lter.html

    Falls dir das zu groß ist mit dem AGB direkt drauf den Deckel http://www.aquatuning.de/product_inf...l-Aufsatz.html


    Und wegen dem Schwamm ich kenn jetzt deine Wassertemperatur nicht, dass sich da Schwämme auflösen ^^ aber http://www.aquatuning.de/product_inf...0x50x50mm.html sollte es tuen.

    Und zur entkoppelung der Pumpe das Shoggy Sandwich http://www.aquatuning.de/product_inf...-Original.html kannst dir aber auch selber was bauen

  11. #11
    Kapitänleutnant Avatar von asrock_FAN
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    Zitat Zitat von cateye Beitrag anzeigen
    Welcher Schwamm ist auf Dauer so temperaturbestaendig, dass der sich nicht langsam aufloest und die Kuehler verstopft? Normalerweise steht mein Rechner naemlich gut 2 bis 3 Jahre unveraendert unterm Tisch, bis ich wieder irgendwas an der Hardware bzw. der Kuehlung aendere.
    Damit du mit deinem Wasser in der Wakü einen Schwamm aus Kunststoff zum schmelzen bringt müsstest du abnorme hohe Temperaturen haben ^^ Bis 40° Wassertemperatur wird da definitiv nichts schief gehen.

    Weiterhin wäre ein Wasserwechsel einmal im Jahr nicht verkehrt.

    OP-friends-CITY-RUSH-150Tick

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  12. #12
    Kapitän zur See Avatar von Bierchen
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    Dein Kreislauf ist recht schlecht durchdacht, was soll eigentlich der Single Radi ohne Lüfter direkt über dem Netzteil bewirken? Da wird höchstens die warme NT Luft eingesaugt und nichts kühles. Insgesammt scheint mir die Wakü eher schlecht durchdacht und auch nicht zeitgemäß, aber du möchtest es ja so haben und musst dann auch mit relativ schlechten Temps leben. Zudem bläst du auch die warme Luft aus dem Gehäuse über den Radi, das solltest du auch mal überdenken. Montiere die Lüfter einfach mal anders/oben und lass sie kühle Lüft ins Gehäuse reinblasen, das wird mit Sicherheit auch schon einiges bringen.
    Geändert von Bierchen (01.03.09 um 10:55 Uhr)

  13. #13
    Fregattenkapitän Avatar von BigHorst
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    Zitat Zitat von cateye Beitrag anzeigen
    @1337_alpha

    Meine Kuehler sind auch aus Kupfer, sind aber vernickelt und deshalb silberfarben Ich hab den Watercool Heatkiller CU sowie auch die Kuehler von Zern.at und andere Kupferkuehler mitlerweile durchaus gesehen, doch haben diese Kuehler neben der oben angesprochenen Mehrteiligkeit auch das Problem der nicht wirklich vorhandenen Sockelflexibilitaet. Beim MC1 kann ich mir durch die Befestigung mit einer Schraube zwischen den Anschluessen fuer jeden Sockel bzw. jede sonstige Befestigungssituation einfach eine passende Klammer mit Blech aus dem Baumarkt basteln, indem ich einfach die Bohrungen der entsprechenden Platine auf das Blech uebertrage und noch die Loecher fuer die Kuehleranschluesse bohre bzw. per Feile/Dremel/Flex entsprechend anpasse - z.B. habe ich einen MC1, der eigentlich ein CPU-Kuehler ist, auf der GPU meiner GTX260. Fuer die anderen Kuehler haben die Hersteller sicherlich auch eine gewisse Anzahl an Sockelklammern, jedoch muss ich die normalerweise fuer teures Geld dazukaufen und in einem oder zwei Jahren gibt es dann gar keine neuen Klammern mehr, sondern ich soll den Herstellern dann einen neuen Kuehler abkaufen und meinen bis dahin noch voll funktionierenden Kuehler in den Muell oder zum Altmetallhaendler geben. Das find ich bloed, aber es ist ja leider ein weit verbreitetes Prinzip der freien Marktwirtschaft moeglichst viele Inkompatibilitaeten zu schaffen um dann moeglichst viele Produkte zum Beseitigen der beabsichtigten Inkomatibilitaeten auf den Markt zu bringen und den Leuten dann noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen :/

    @all

    Als Kuehler mit relativ glatter Oberlflaeche sehe ich z.B. den Grafikkartenkuehler aquagrafx GTX 280/260 von aquacomputer. Die Wellenstruktur an der Stelle wo die GPU sitzt, stellt zwar auch eine Vergroesserung der Oberflaeche dar, jedoch muss dazu erstmal eine dicke Kupferschicht waermetechnisch durchdrungen werden. Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass solche Kuehler eine gute Waermeabgabe erzielen koennen.

    Was das eigentliche Problem der Pumpe angeht, so habe ich mittlerweile eine Kennlinie der Laing DCC-Pumpen gefunden (http://www.laing.de/file/28). VJoe2max hat was von einer kritischen Durchflussgrenze von 20L-30L/h geschrieben. Ich denke Mal ich werde mit einer DCC-1 (DCC-1T?) wohl immernoch bei 150-200L/h liegen. Laut einigen anderen Foreneintraegen soll die 12V-Version der Pumpe recht laut sein? Dazu habe ich aber weder in der Dokumentation von Laing (http://www.laing.de/produkte/pumpen/...rompumpen_ddc/) noch im FAQ des Forums (Laing DDC Pumpen FAQ) was gefunden, denn Drehzahlregulierung zugunsten der Lautstaerke halte ich fuer sinnfrei, weil ich ja damit den ganzen Nutzen dieser Pumpe wegwerfe und dann gleich meine Eheim 1048 behalten koennte. Ausserdem steht zum AGB des Pro-Deckels von Alphacool, dass man gegen die Blasenbildung einen Schwamm reinlegen soll. Welcher Schwamm ist auf Dauer so temperaturbestaendig, dass der sich nicht langsam aufloest und die Kuehler verstopft? Normalerweise steht mein Rechner naemlich gut 2 bis 3 Jahre unveraendert unterm Tisch, bis ich wieder irgendwas an der Hardware bzw. der Kuehlung aendere. Habt ihr zur Lautstaerke der 12V-Version gegenueber der 230V-Version irgendwelche Erfahrungen oder kennt ihr Schwammhersteller-Firmen, deren Schwaemme die Beanspruchung ohne die oben genannten Probleme durchhalten? Ich hab diesbezueglich mal im Baumarkt nach der Haltbarkeit von Aquarium-Schwaemmen gefragt, aber die waren da auch recht ahnungslos :/
    Ob du eine maximale Graka-Temperatur von 40-45 Grad mit deiner Wasserkühlung erreichst bezweifle ich stark. Oder sogar weniger?


    Für ordentlich Durchfluß sorgt auch diese laing: http://www.aquatuning.de/product_inf...8bnko7mircdv2o
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  14. #14
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    weil alle anderen Kuehler, die ich bis jetzt gefunden habe, aus mehreren Teilen zusammengeschraubt sind
    ist eigentlich kein mangel, vor allem bei vollmetal-kühlern, zum thema einteiler: schau dir mal die alphcool sp serie fürs mb und die heattraps für die spawas an (man braucht aufm board keine mikrostruktur, ist ja kaum wärme abzuführen). dank des zusatzchips würdest du aber nen komplettkühler brauchen.
    und intern kaum mehr als eine glatte Flaeche zur Waermeabfuhr haben.
    auf cpu-kühler trifft das schon sehr lange nicht mehr zu.
    wo hinter der Pumpe eine Trenn-Weiche den Wasserfluss in einem Zweig mit einem MC1 (CPU) und im anderen Zweig in eine Reihenschaltung aus MC1(GPU) und ArdexG(HDPC-Chip auf der GTX260) fuehrt
    super, parallelschaltung, der kreislauf der mehr bremst bekommt weniger durchfluss
    Dadurch ist gewaehrleistet, dass ich keinen "grossen" Prozessor mit der warmen Suppe des anderen zu kuehlen versuche, wie es scheinbar oft gemacht und fuer gut befunden wird.
    oh oh, gefährliches halbwissen die flussgeschwindigkeit in einer modernen wakü ist so hoch, dass du den umstand nicht merken kannst (selbst in den meisten alten war es schwer zu bemerken).
    Der GTX140 ist ohne Luefter direkt in der Rueckwand oberhalb des Netzteils und unterhalb des Deckels mit dem GTX280-Radi verbaut
    Effizient, nen Radi, der auf hohe Lüfterdrehzahlen steht, einfach nahezu passiv zu verwenden.
    aber fuer einen 140er Luefter auf dem kleinen Radi, der auch nach aussen blaesst ist leider kein Platz mehr im Tower,
    dann bring den lüfter doch aussen an
    Zusaetzlich habe ich an der Position der 3 PCI-Express-Slots ein Loch in die Seitenwand des Towers geschnitten, wo ein 140er Luefter staendig frische Raumluft auf die Grafikkarte(n) und die North/Southbridge blaest - immerhin 109.6 m³/h unter voller Spannung.
    was soll das bringen?
    jedoch trotzdem knapp an die 70Grad-Grenze, was bei diesen Radiatoren und den dazugehoerigen Hochleistungskuehlern eigentlich nicht passieren sollte.
    na ja, die radis machen ihren job sicher einigermaßen, bei dem cpu-kühler ist nen update angebracht (die sprünge, die seit 2003 gemacht worden sind, sollte man nicht ignorieren)
    Damit waeren dann 7 Microstrukturkuehler verbaut, wobei die Eheim 1048 ja scheinbar nichtmal den aktuellen Aufbau mit 3 Mikrostrukturkuehlern sonderlich gut bewaeltigen kann.
    und woran machste das fest, dass die nicht mit 3 mikrostrukturkühlern klarkommt? an den 70°?
    die pumpe ist für jeden normalen kreislauf ausreichend, wenn man sich allerdings unnötige bremsen reinpackt, ist klar dass es irgendwann nicht funktioniert.
    Die Frage ist nun, welche Pumpe ich nehmen kann, um fuer diesen Aufbau ausreichend Druck/Durchfluss bereitzustellen.
    kauf dir nen wenig restriktiven durchflussmesser und schau doch erstmal wie "schlecht" deine pumpe ist.
    Ich sehe in aufschraubbaren Kuehlern und der Verbindung verschiedener Materialien nunmal ein groesseres Risiko (verschiedene Ausdehnungskoeffizienten, Alterung der Dichtungsringe,...) als in einem in sich geschlossenen Kuehler.
    der hk 3.0 ist nur aus kupfer, wenn du so paranoid bist, schweiss/löte ihn doch einfach an den ecken zu.
    Was die "grottigen Temps" der Kuehler angeht, so sind sie wahrscheinlich doch relativ gut, da es Mikrostrukturkuehler sind und somit die kuehlaktive Oberflaeche wesentlich groesser als bei normalen Kuehlern mit glatten durchflossenen Oberflaechen ist.
    tut, du bist halt nicht up2date
    doch haben diese Kuehler neben der oben angesprochenen Mehrteiligkeit auch das Problem der nicht wirklich vorhandenen Sockelflexibilitaet.
    falsch, da man die halterungen austauschen kann und es diese bei den renomierten marken auch länger als 2 jahre gibt.
    Als Kuehler mit relativ glatter Oberlflaeche sehe ich z.B. den Grafikkartenkuehler aquagrafx GTX 280/260 von aquacomputer. Die Wellenstruktur an der Stelle wo die GPU sitzt, stellt zwar auch eine Vergroesserung der Oberflaeche dar, jedoch muss dazu erstmal eine dicke Kupferschicht waermetechnisch durchdrungen werden. Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass solche Kuehler eine gute Waermeabgabe erzielen koennen.
    komisch, dass diese glatten kühler trotzdem mehr als ordentliche werte erzielen und gleichzeitig die ganze karte kühlen.
    h denke Mal ich werde mit einer DCC-1 (DCC-1T?) wohl immernoch bei 150-200L/h liegen.
    Optimistisch wärens eher ~60L/h.
    Laut einigen anderen Foreneintraegen soll die 12V-Version der Pumpe recht laut sein?
    nein, sonderlich laut ist die nicht, entkoppelt + mit anderem deckel wird die schon angenehm.
    Ausserdem steht zum AGB des Pro-Deckels von Alphacool, dass man gegen die Blasenbildung einen Schwamm reinlegen soll. Welcher Schwamm ist auf Dauer so temperaturbestaendig, dass der sich nicht langsam aufloest und die Kuehler verstopft?
    man verwendet einfach keinen aufsatzagb, sondern z.b. nen einfachen röhrenagb.
    Habt ihr zur Lautstaerke der 12V-Version gegenueber der 230V-Version irgendwelche Erfahrungen
    IdR sind 230V und 12V version gleich, nur die 230V version kann noch 50Hz Netzbrummen haben.


    Mein Vorschlag für dich:

    1. mach dir gedanken, was an deinem board wirklich (wasser-)gekühlt werden muss, schau dir in diesem Zusammenhang mal z.b. die alphacool sp serie an und auch die "komplettkühler" für dein board, um die wirste fast nicht drum rum kommen, da der nf100 oder nf200 chip keine eigenen bohrungen hat)
    2. schau dir bitte mal vergleichswerte hier im forum an, was die leute bei high-oc für werte mit ihren quads haben (normale findet man so selten)
    3. mess mal deine wassertemperatur (fieberthermometer in den agb)
    4. bring nen lüfter an deinem 140er radi an
    5. mit ner 2.gpu ist deine radiatoren-konstellation mit sicherheit überfordert (auch wenn die teile 2003 (1 Ghz + ti 4400) gute arbeit geleistet haben, sind die wärmemengen, die heute abgegeben werden nen ganz anderes kaliber)
    6. Teile uns die Ergebnisse mit
    7. (optional) kauf dir ne Laing (ddc-1t, keine +) + irgendeinen Aufsatz + seperaten AGB
    PS: Es ist nicht klug, die Leute als unwissend oder ähnliches darzustellen, noch dazu, wenn man einen ansatz verfolgt, bei dem am falschen ende optimiert wird, die wollen dich davor nur bewahren fehler zu machen.
    Geändert von VDC (01.03.09 um 11:10 Uhr)

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  15. #15
    Romanschreiber Avatar von VJoe2max
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    VDCs Vorschläge und Erklärungen kann ich nur unterstützen! Die Hinweise die wir dir geben (auch insbesondere was parallele Verschlauchung angeht) sind nicht nur dahin gesponnen. Die meisten Kommentatoren haben schon viele Waküs aufgebaut und einige (u. a. ich) haben auch bereits die Nachteile der Parallelverschlauchung ausgetestet. Glaube mir - das geht so weit, dass ein Zweig fast zu kochen beginnt, während der andere einigermaßen kühlt (hatte das vor Jahren in einem Testaufbau mit ähnlich altertümlichen Kühlern mal spaßeshalber ausgetestet).

    Was mir noch auffällt bei deinem Setup ist der komplette Verzicht auf einen Ausgleichsbehälter. Allein des Handlings wegen wäre es klug einen AB vor dem Pumpeneinlass zu verbauen.
    Ich nehme weiterhin mal an, dass du die Pumpe und insbesondere der Flussrichtungspfeil schematisch eingezeichnet hast, und nicht wirklich den Einlass als Auslass verstehst. Anhand deiner Zeichnung könnte man nämlich diesen Eindruck gewinnen.

    Hier mal am Beispiel einer AS XT verdeutlicht (der Aufbau der Pumpe gleicht dem der Eheim 1048 - die AS XT basiert auf der Eheim 1046):



    Edit: Zur Pumpenfrage: Mit einem massiven third party Deckel und Entkopplung per Shoggy-Sandwich ist die Laing DDC tatsächlich nicht besonders laut. Immer noch lauter als einen Standard Eheim 1046 aber nicht lauter als eine AS XT und etwas leiser als deine Eheim 1048.
    Die Angabe der hohen Lautstärke bezieht sich auf eine Laing DDC mit dem werksseitig montierten dünnen Kunststoffdeckel. Mit diesem ist sie wirklich sehr laut.

    Edit #2: Zu den Kühlern (kleiner Crashkus): Wenn du dir den alten Vergleichstest deines heiß geliebten Atotech MC1-Kühlers mal genauer angeschaut hättest, wäre dir aufgefallen gegen welchen Kühler da getestet wurde. Der Innovatek iCool Rev. 3 ist schon damals veraltet gewesen (war mein erster Kühler) und der Aufbau ist mehr als ineffizient gewesen. Gegen diesen Kühler kann auch ein einfacher Kanalkühler bestehen. Heutige Düsenkühler (auch der schon etwas ältere NexXxos XP) sowie die sehr beliebten Speedchannel Kühler sowie alle erdenklichen Kombinationen daraus sind weitaus leistungsfähiger und stellen den MC1 weit ins Abseits. Nichts desto trotz kann man den Kühler auch heute noch auf fast jeder CPU bedenkenlos verwenden, da auch Kanalkühler immer noch ausreichnd wären (Betonung auf ausreichend). Der Vorteil gegenüber Luftkühlung ist dann aber eben nicht mehr berauschend, wenn überhaupt messbar - heutige Luftkühler sind auch deutlich leistungsfähiger geworden.
    Zur Frage der Kühler aus einem Stück: Jahre der Entwicklung seit 2003 haben gezeigt, dass geteilte Systeme absolut zuverlässig sind und effizientere Strukturen überhaupt erst zulassen. Die Oberfläche im MC1 ist zwar zugegebenermaßen recht groß, aber sie wird sehr ineffizient angeströmt. Auch die Wärmeleitung innerhalb der Struktur ist mehr als suboptimal.
    Worauf es beim Wärmeübergang ankommt ist der Turbulenzgrad der Strömung und eine geringe Wärmeleitstrecke von der Hitzequelle zum turbulent strömenden Kühlmedium bei ausreichender Oberfläche. Bei Düsen- und Speedcannel Kühlern herrschen in den feinen DIE-nahen Mikrostrukturen sehr turbulente Strömungsverhältnisse die den Wärmeübergang drastisch verbessern (turbulente Strömung hat btw nichts mit Verwirbelungen zu tun sondern bezeichnet eine Strömungsgeschwindigkeit oberhalb der kritischen Reynoldszahl). Die Optimierungsaufgabe beim Kühlerbau besteht darin, viel Fläche DIE-nah turbulent anzuströmen ohne den Durchfluss in kritische Bereiche absacken zu lassen und gleichzeitig eine gleichmäßige Wärmeabfuhr von der gesamten Heizfläche zu gewährleisten. Einfache Oberflächenvergrößerung ohne Beachtung dieser Grundsätze führt nicht weiter. Der Atotech MC1 stellte bei dieser Herangehensweise bereits fast das Optimum dar. Mehr ist damit kaum rauszuhohlen. Die neuen Kühltechniken zeigen jedoch, dass noch weitaus mehr Potential da ist.
    Geändert von VJoe2max (01.03.09 um 12:46 Uhr)
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  16. #16
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    Also mehr als VDC gesagt hat gibt es da nicht zu sagen
    Ich hoffe du glaubst uns..
    Und ich kann nur sagen dass du durch andere Kühlere nur Vorteile hättest und dass dieses zerlegbare auch nur Vorteile mit sich bringt
    Wenn die so gefährlich wären wie in deinen Augen warum benutzt sie dann wirklich jeder?

    Zu der Grafikkarte
    Wenn du da einen GPU only Kühler draufschnallst wird dir die Karte abrauchen
    Da wird ein Full Cover Kühler von Aquacomputer, Watercool oder sonstigen Firmen benötigt
    Und zu deiner Angst dass die nicht richtig kühlen
    Ich hab mit meinem Aquacomputer auf idle 40 Grad und Last kaum mehr als 50 was für eine GPU wohl mehr als ausreichend ist
    Die werden zum Teil wahrscheinlich sogar an deine veralteten Kühler rankommen von den Temperaturen her bei der GPU

    Achja und wo ist dein Ausgleichbehälter? oO
    Geändert von 1337_alpha (01.03.09 um 12:28 Uhr)

  17. #17
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    nochmal zu den zerlegbaren kühlern. es gibt eigentlich nichts besseres! möchte mal sehen wie du deine zugelöteten kühler reinigen willst.

    zerlegbare kühler schraubst du auf, machst sie sauber und fertig bist du. geht bei deinen nicht.

    dann willst du einen quad mit einem kühler kühlen, der aus der kommt wo man noch von einem dual träumte... das passt nicht zusammen. es schon seine gründe wieso die kühler heute speziell angeströmt werden!

  18. #18
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    Zitat Zitat von VDC Beitrag anzeigen
    IdR sind 230V und 12V version gleich, nur die 230V version kann noch 50Hz Netzbrummen haben.
    Klitzekleine Verbesserung an dieser Stelle: was nicht brummt sind die "50Hz" der Spannung, das ist ein 100Hz-Brummen der Leistung (U*I), daher auch 100Hz und nicht 50...
    Ansonsten gebe ich dir aber recht!

  19. #19
    Romanschreiber Avatar von VJoe2max
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    Zitat Zitat von GrossmeisterB Beitrag anzeigen
    Klitzekleine Verbesserung an dieser Stelle: was nicht brummt sind die "50Hz" der Spannung, das ist ein 100Hz-Brummen der Leistung (U*I), daher auch 100Hz und nicht 50...
    Ansonsten gebe ich dir aber recht!
    Äh - ja klar, ganz sicher
    - oder war das irgendwie ironisch gemeint?

    Die 50Hz sind die Netzfrequenz und haben mit der Netzspannung und der Stromstärke die ein Verbraucher zieht reichlich wenig zu tun, sondern sind primär von der Drehzahl der Generatoren im Kraftwerk abhängig.
    Eine Brummschleife die zum klassischen Netzbrummen führt, schwingt mit 50Hz und nicht mehr oder weniger (im Rahmen der Frequenzstabilität)
    Die abgenommene Leistung hat keinerlei Einfluss auf die Netzfrequenz. Eine Wakü-Pumpe die das Kraftwerksnetz in die Knie zwingt ist bis jetzt nicht erfunden worden
    Geändert von VJoe2max (01.03.09 um 13:15 Uhr)
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  20. #20
    Soundfanatiker Avatar von Madz
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    VDC hat schon alles gesagt. Auf einem Board auf Mikrostrukturkühler zu setzen ist ebenso veraltet wei sinnlos, da die Verlustleistung so gering ist, daß der Unterschied Mikrostruktur/Kanalkühler klein ausfällt.

    Zudem steigt durch einen Strukturkühler die Fehlerquote(verstopfen) an und er veringert den Durchfluss. Nur auf GPU und CPu macht solch ein Kühler überhaupt sinn.
    Tarl: "Du hast immer noch nicht beantwortet welchen Sub du hast. Ok, die kef iq10 schaffen höchstens bis ca.70-80Hz , unterrum ist noch ein Riesenloch...."

    bawder: "das "loch" wird mit beiliegendem schaumstoff verschlossen, damit die mitteltöne nicht verloren gehen und als sub kommt ein 12 zöller von magnat zum einsatz."

  21. #21
    Kapitän zur See Avatar von Jorel
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    Ich verstehe den wirbel hier nicht, und wenn er sich nicht überzeugen lässt das seine Mikrokühler ein Fall fürn Schrotthaufen ist, können wir das auch nicht ändern. Schliesslich sind wir hier alles Anfänger die keine Ahnung haben

    Und wenn ich schon so sachen lese wie
    (verschiedene Ausdehnungskoeffizienten, Alterung der Dichtungsringe,...)
    dann treibt es mir das Tränenwasser in die Augen. Wenn wir all dies berücksichtigen würden, von was für einem Vorteil würde dies ergeben? Ich schätze mal 1-2°... WOW das sind ja im Wasserkühlungsbereich, Welten

  22. #22
    Vizeadmiral Avatar von 1337_alpha
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    Zitat Zitat von Madz Beitrag anzeigen
    Nur auf GPU und CPu macht solch ein Kühler überhaupt sinn.
    Theorethisch machen diese Kühler nirgendwo mehr Sinn

    Aber er scheint sich ja nicht mehr melden zu wollen ...
    Geändert von 1337_alpha (02.03.09 um 13:49 Uhr)

  23. #23
    Oberleutnant zur See
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    vllt hält er uns für zu kindisch...

    und ja ausdehnungkoeffizienten bei einer deltaK von vllt 20-30°K macht sehr viel sinn. deshalb sieht man hier ja auch sehr viele bei denen die wakü kaputt gegangen ist, weil die stoffe sich unterschiedlich ausdehnen.

    und zur alterung von dichtungsringen. beim hausbau werden rohre auch mit dichtungsringen abgedichtet und das hält über 30jahre!

  24. #24
    Vizeadmiral Avatar von 1337_alpha
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    Zitat Zitat von sak|Theo Beitrag anzeigen
    und zur alterung von dichtungsringen. beim hausbau werden rohre auch mit dichtungsringen abgedichtet und das hält über 30jahre!

    Da sagt dann auch keiner " bitte zusammenlöten"

  25. #25
    Matrose
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    @VJoe2max

    Der Eingang und Ausgang der Pumpe sind mir schon klar. Die Pumpe war ja nur als Block dargestellt und daher war der Pfeil auch nur schematisch zur Andeutung der Stroemungsrichtung gemeint. Das Pumpensymbol aus einer technischen Zeichnung waere eindeutiger gewesen, aber die ganze Skizze war nur als prinzipielles Blockschaltbild gedacht

    @Madz

    Ich hab die Mikrostrukturkuehler halt schonmal hier. Darum will ich die auf die Northbridge machen. Grosse kuehlungstechnische Vorteile verspreche ich mir davon nicht, aber ich bin den kleinen nervigen Luefter los

    @1337_alpha

    Ich hatte heute ne Pruefung in Prozessleittechnik, musste am Wochenende also lernen und dann auch noch an beiden Tagen ein paar Stunden arbeiten. Ausserdem habe ich die Parallelschaltung des Kreislaufs in eine Reihenschaltung umgebaut. Da hatte ich keine Zeit/Lust bzw. auch zeitweise keinen Rechner um 24 Stunden irgendwelche Foreneintraege zu lesen oder zu schreiben - sowas gibt's...
    Mit der Reihenschaltung haben sich die Temperaturen uebrigens auch nicht sonderlich veraendert. Was die Parallelschaltung im Kuehlkreislauf angeht, so ist es bei laminarer Stroemung, die in einer PC-Wasserkuehlung herrschen duerfte, durchaus so, dass die Stroemungswiderstaende geringer in einer Parallelschaltung als bei einer Reihenschaltung sind. Je weniger Druckverlust, desto hoeher der Durchfluss und damit bessere Kuehlung war also der Gedanke dahinter. Das sind stroemungsmechanische Fakten. Gleiche Stroemungswiederstaende innerhalb der Parallelschaltung sind natuerlich die Vorraussetzung, damit das funktioniert und die hatte ich nicht, da ich in einem Zweig nur einen und im anderen Zweig 2 Kuehler hatte. Daher auch die Probleme bei der Kuehlerdurchstroemung.
    Was den GPU only Kühler auf der Grafikkarte angeht, so habe ich nicht nur einen Kuehler auf der GPU, sondern auch einen auf dem HDPC-Chip in Reihenschaltung zum GPU-Kuehler. Ausserdem hab ich ja geschrieben, dass ich neben der Grafikkarte einen 140er Luefter habe, der staendig Aussenluft seitlich auf und unter die Karte blaest(ca.10%/90%). Die Spannungswandler sind zusaetzlich mit passiven Kupferkuehlelementen von Enzotech bestueckt. Das brennt nicht so leicht durch.

    @Jorel

    Kann es sein, dass du mit dem Traenenwasser in deinen Augen evtl. den Zusammenhang des Textes nicht mehr gesehen hast? Es ging nicht um die Optimierung der Temperatur, sondern darum, dass in einem thermischen System miteinander verbaute Materialien mit unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten nicht mehr 100%ig aufeinander passen koennten und damit mehrteilige Kuehler undicht werden koennten - nicht muessen, nicht bestimmt werden, sondern nur koennten! Es ist ein physikalischer Fakt, dass Kupfer aufgrund der anderen Waermekapazitaet wesentlich besser Waerme aufnimmt und weiterleitet, als es z.B. Plexiglas tun kann und daher wird sich der Boden eines mehrteiligen Kuehlers, bei dem die Teile aus verschiedenen Materialien bestehen, schneller ausdehnen als der Deckel. Im Winter, wo zwischen Raum- und CPU-Temperatur kurz nach Einschalten des Rechners einige Grad Unterschiede liegen, koennte dies wichtig sein. Diese Ueberlegung war Grundlage der Argumentation.


    Wenn man sagt, dass ein 1m langer Schlauch ein groesseres Risiko eines Lecks mit sich bringt, wenn unterwegs Verbinder dazwischen stecken, die das Material unterbrechen, ist das jedem klar. Meine dahingehende Argumentation mit einem einteiligen und einem mehrteiligen Kuehler soll dagegen total unlogisch und bloed sein - Mal abgesehen davon, dass ich auch mal irgendwann ne Stroemungsmechanik-Vorlesung hatte und die oben angesprochenen Vor-/Nachteile und Unterschiede zwischen laminarer und turbulenter Stroemung kenne. Die Mikrostruktur meiner Kuehler kann Aufgrund der Kanalgroesse bzw. der langezogenen Wabenstruktur nur laminare und damit ineffizientere Kuehlung als mit turbulenter Stroemung bringen. Das habe ich nicht bestritten, sondern ich habe geschrieben, dass diese Kuehler Vorteile gegenueber glatten Kuehlflaechen bieten, die z.B. einfach nur aus einer Kupferplatte im Boden und irgendeinem Plexiglas/POM/...-Aufbau mit Anschluessgewinden bestehen. Das ist wahr und es kann auch keiner wiederlegen. Das andere Kuehler evtl. effizienter als meine sind - speziell wenn sie turbulent durchstroemt werden - ist sicher richtig. Es ging mir vorrangig um die Dichtigkeit und den Fakt der Flexibilitaet beim Einbau. Was diese Flexibilitaet angeht, sehe ich bis jetzt immernoch keine echte Alternative, weil alle anderen angebotenen Kuehlloesungen Sockel/Chip/GraKa/wasauchimmer-spezifisch sind und das fuer mich bedeutet, dass ein Systemumbau immer wieder mit neuen Kuehlern und/oder neu dazugekauften Klammern einhergehen muss, die sich die Hersteller sicher gut bezahlen lassen, aber das habe ich ja oben schon geschrieben.
    Was die Sache mit dem AGB angeht, so konnte ich bis jetzt immer gut ohne leben. Ich habe ueber T-Stuecke zwei Kugelhaehne am Kreislauf - einen unten an der Pumpe, einen oben am Radiator. Durch das Reindruecken des Wasser per Befuell-Flasche in den Kugelhahn an der Pumpe wird auch gleich die Entlueftung der Pumpe gemacht, bzw. kann man dazu auch bei vollstaendig befuelltem Kreislauf Schlaeuche an beide Kugelhaehne stecken, diese luftfrei in einen Kuehlmittelbehaelter fuehren und dann die Pumpe anschalten - ein selbstgemachter Entlueftungs-AGB quasi. Damit hatte ich bis jetzt keine Probleme. Die Menschen, von denen ich die Kuehlung habe, waren primaer im Serverbereich taetig, wo kein Platz fuer riesige AGBs ist. Daraus entstand ihre Rechtfertigung des AGB-freien Betriebs, dass sowohl die Schlaeuche bei Erwaermung ihr Volumen vergroessern, als auch die im Radiator verbleibende Luft einen Ausgleich fuer die Ausdehnung des Wassers bieten koennten, da die Zunahme des Wasservolumens nur gering ist. Daher benutze ich keinen AGB, er fehlt also nicht deshalb, weil ich ihn einfach vergessen haette oder sowas.
    Ich habe mir heute uebrigens eine Laing DDC-1T Pumpe 12V Pro mit Alphacool Plexiaufsatz bestellt. Ich werde mal gucken, wie die Kuehler sich unter diesen Bedingungen so anstellen und danach sehen, was ich kuehlertechnisch weiter mache. Der HEATKILLER® CPU Rev3.0 775 sieht interessant aus, obwohl auch hier nur laminare Durchstroemung herrschen duerfte, jedoch ist die durchstroemte Flaeche groesser als bei meinen Kuehlern. Mal sehen was wird...
    Geändert von cateye (03.03.09 um 01:04 Uhr)

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