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    [printed]-Redakteur Avatar von Radical_53
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    Arrow Wakü-FAQ: Planung, Zusammenstellung, Aufbau und Optimierung

    Viele Leute haben eine Wasserkühlung, und oft hört man Fragen, warum der Kreislauf nicht funktioniert wie er soll. Trotz guter Komponenten stimmt die Leistung nicht, aber für all das gibt es meist eine plausible Erklärung und das Problem kann gelöst werden.


    Kreislauf-Optimierung

    Beim Aufbau eines Kreislaufs kann man grobe Fehler vermeiden und die Leistung verbessern, wenn man ein paar Punkte beachtet.


    1. Kurze Schlauchlängen & Schlauchgröße

    So kurz wie möglich, so lang wie nötig. Möglichst vorher die beste "Route" suchen, um so wenig Schlauch wie möglich zu verbauen. Dabei allerdings mit der Einschränkung, auch so wenige Winkel wie möglich oder bestenfalls gar keine Winkel zu verwenden. Also legt man eher einen etwas längeren Bogen statt Winkel einzusetzen, da der Widerstand so geringer wäre. Besonders extrem ist dieser Umstand bei 1/8" Winkeln, wo z.B. bei einem Anschluß für 10/8mm Schläuche der Durchmesser im Anschluß auf unter 4mm zurück geht (entsprechend negativ ist dann der Einfluß auf den Widerstand). Zudem sollte im gesamten Kreislauf ein einheitlicher Durchmesser der Schläuche und Anschlüsse sein, d.h. nur eine Schlauchgröße und möglichst nur eine Anschlußgröße verwenden (hier ist der Innendurchmesser entscheidend!). Anmerkung hierzu: Den Schlauch zwischen AB und Pumpe kann man wahlweise auch größer wählen als den Rest.
    Wichtig ist, daß man nicht mitten im Kreislauf z.B. auf eine kleinere Schlauchgröße wechselt.

    Der Sinn dahinter: Jedes Stück Schlauch ist ein Widerstand. Je geringer der Widerstand, desto mehr Leistung, welche die Pumpe zur Verfügung stellt, bleibt für die Kühler übrig. Wenn sie im Schlauch "verpufft", bewirkt sie keinen positiven Effekt auf die Kühlleistung.

    In dasselbe Horn bläst auch der Faktor Schlauchgröße. Zu kleiner Schlauch stellt einen höheren Widerstand dar als großer Schlauch. Drum sollte man den Schlauch groß genug wählen, möglichst passend zu den Komponenten. So hat beispielsweise eine Komponenten mit 1/4" Gewinde einen Maximal-Durchmesser von ca. 10mm bei entsprechenden Anschlüssen, viel größerer Schlauch würde also keinen nennenswerten Vorteil bringen. Empfehlenswert sind Schläuche mit 8mm Innendurchmesser oder 11mm Innendurchmesser, um eine optimale Leistung der Komponenten zu erzielen.

    2. Lüftermontage

    Ob man die Lüfter saugend oder blasend montiert, und welches die bessere Leistung bringt, hängt stark vom Aufbau ab. Hier sollte man sich auf jeden Fall die Zeit lassen, beide Varianten auszuprobieren und zu testen. Ob sich eine bessere Leistung ergibt, wenn die Luft ins Case oder aus dem Case transportiert wird, hängt auch vom Aufbau ab. Bei einem sehr großen Gehäuse ist es oft kein Nachteil, die warme Luft aus dem Gehäuse zu befördern, bei einem kleinen Gehäuse jedoch sollte man stets die Lüfter so einbauen, dass sie kühle Raumluft ins Gehäuse befördern.
    Sind die Lüfter auf der zum Gehäuseinneren zeigenden Seite verbaut wird zudem meist die Lautstärke noch etwas reduziert, da der Schall noch den Radiator als Hindernis zu überwinden hat.

    3. Platzverhältnisse

    Im Ansaugbereich der Lüfter sollte ein Mindestmaß an Platz sein, daß diese ungehindert Luft bekommen und abgeben können. Z.T. gibt es dabei gravierende Unterschiede, daher sollte er mindestens 5-8cm Abstand zum nächsten Bauteil haben (bei Montage des Radiators im Deckel wäre dann der Abstand zu einem nächsthöheren Gegenstand wie einem Tisch und einem nächstniedrigeren Gegenstand wie Netzteil oder Laufwerke ausschlaggebend). Zu geringer Abstand erhöht nicht nur die empfundene Lautstärke, sondern verschlechtert eben auch z.T. deutlich die Leistung.
    Ob der Radiator in der Leistung beeinflußt wird kann man oft auch leicht selbst heraus finden: Wenn z.B. die nächste Komponente unter dem Radiator ein DVD-Laufwerk (oder mehrere) ist, kann man diese versuchsweise ausbauen, die offenen Slots schließen und dann die Leistung zu vorher vergleichen. Dasselbe für die andere Seite, z.B. ein normal unter dem Schreibtisch stehendes Gehäuse soweit vorziehen, daß die Tischplatte nicht mehr über den Lüftern ist.


    4. Richtung

    Das Wasser sollte jeweils möglichst geradlinig in eine Richtung laufen. Also entweder hoch, oder runter, keine lustigen "Loopings" oder Ähnliches einbauen. Z.B. läßt man das Wasser auf einer Seite nur aufsteigen (bis zum höchsten Punkt), von da sollte die Höhendifferenz zum jeweils nächsten Punkt immer in eine Richtung gehen (dann z.B. immer ein Stück weiter nach unten).
    Hat man beispielsweise einen „normalen“ Kreislauf, wo der Radiator im Deckel verbaut ist und die Pumpe am Boden, CPU als höchster Punkt auf dem Board mit darunter liegender Northbridge und Grafikkarte, so hätte man zwei Varianten zur Auswahl. Entweder pumpt man das Wasser von der Pumpe ausgehend erst in den Radiator und lässt es dann zur CPU, danach zur Northbridge und Grafikkarte fließen, von dort zurück zum Ausgleichsbehälter und danach zur Pumpe, oder eben in die andere Richtung, also von der Pumpe zur Grafikkarte, dann Northbridge, CPU, Radiator und zurück zum Ausgleichsbehälter.
    Es geht hierbei darum, wie auch bei der Verschlauchung und der Vermeidung von Winkeln, die Pumpe so wenig wie möglich durch andere Umstände außer den Kühlern zu belasten, um ihre Leistung in einen größtmöglichen Durchfluß und damit in Kühlleistung umzusetzen. Den Durchfluß sollten eben möglichst nur die Kühler bremsen, nicht auch der Rest vom Kreislauf.
    Jeder Richtungswechsel steht hierbei für einen Energieverlust bzw. Widerstand, den es zu vermeiden gilt. Je weniger man versucht, das Wasser in eine andere Richtung zu leiten, desto geringer ist der daraus resultierende Widerstand.
    Daher möglichst nur einmal hoch, einmal runter. Ebenso natürlich die Richtungswechsel links/rechts, wobei hier noch die Richtungsänderung im Kühler zu beachten ist, die dann im Optimalfall oft zu einer Art "Spirale" führt, an der das Wasser vom höchsten Punkt zum niedrigsten geleitet wird.

    5. Kühlermontage

    Bei der Montage der Kühler gibt es auch einige Tricks und Kniffe, mit denen man die Leistung verbessern kann, bzw. Fehler vermeidet. Zum Einen sollte man vor dem endgültigen Einbau prüfen, ob der Kühler richtig aufliegt und überall ein Abdruck hinterlassen wird, wo einer sein sollte. Hierfür bestreicht man das zu kühlende Element probeweise mit Wärmeleitpaste und legt den Kühler auf. Besonders bei der CPU-Kühler Montage ohne Heatspreader (Aufliegen auf dem Sockel möglich) oder bei Grafikkarten-Komplettkühlern (aufliegen auf dem Spacer um die GPU oder fehlender Kontakt zur GPU wegen zu hohen RAMs) kann das vorherige Testen viel Arbeit ersparen.
    Bei der Auswahl der Paste sollte man sich möglichst eine kleine Auswahl herannehmen und selbst testen, mit welcher Paste man die besten Ergebnisse erzielt. Wichtig ist hierbei eine sparsame Anwendung, da die Paste nur kleine Unebenheiten ausgleichen soll. Die Paste transportiert Wärme nur besser als Luft, nicht aber besser als das Kupfer/Aluminium des Kühlers.
    Vor der finalen Montage ist es zudem wichtig, beide Flächen richtig zu säubern. Kühler wie Chip sollten sauber, fettfrei und frei von jeglichen Unreinheiten sein. Mit einem fusselfreien Tuch, einem guten Reiniger (z.B. dem Arctiv Silver Cleaner Set, Isopropanol) und einem Spatel zum Auftragen lässt sich das relativ leicht bewerkstelligen. Das ist besonders wichtig, wenn man die Paste wechselt oder wenn vorher ein Wärmeleit-Pad verbaut war.
    Beim Anpressdruck des Kühlers ist auch viel Leistung zu holen oder zu verlieren. Ist der Anpressdruck zu niedrig, macht sich das oft durch eine große Differenz der Temperatur zwischen idle und Last-Zustand bemerkbar. Aber auch ein zu hoher Anpressdruck ist schädlich für die Kühlleistung, da ab einem gewissen Punkt der Kühler einfach nicht mehr plan und sauber auf der Fläche aufliegt (der Boden wird dann bauchig, die Mitte des Kühlers berührt den Chip nicht mehr).
    Je nach Platzverhältnissen sollte man also die Möglichkeit nutzen, den finalen Anpressdruck im Betrieb zu ermitteln, indem man den Kühler nach und nach fester schraubt und die Temperaturen im Auge behält. So läßt sich der optimale Punkt relativ einfach ermitteln. Die Temperatur sinkt dann bis zu einem gewissen Punkt, weiterer Anpressdruck führt zu höheren Temperaturen.


    Soviel zum Aufbau. Jetzt ist der Kreislauf schön verschlaucht, die Lüfter haben genug Platz aber die Leistung stimmt noch immer nicht. Was tun?
    Dann kann das Problem in einer ungünstigen Kombination aus gekühlter Hardware und Kühlung liegen. Eine Wasserkühlung bietet sehr viel Leistung, aber zaubern kann sie auch nicht.


    Komponenten-Optimierung


    1. Grundlegend wird die Leistung einer Wasserkühlung durch die Wahl des Radiators festgelegt.
    Um rein eine CPU zu kühlen, je nachdem auch zusätzlich der Chipsatz, reicht ein Single-Radiator für einen 120mm Lüfter oder für einen 80mm Lüfter. Der Radiator für einen 120mm Lüfter hat dann hierbei natürlich mehr Reserve in betracht auf Kühlleistung und Lautstärke wie der Radiator für einen 80mm Lüfter.
    Will man zusätzlich eine Grafikkarte kühlen, sollte man einen Dual-Radiator für 2 120mm Lüfter wählen. Dieser bietet für die Kühlung von CPU, Chipsatz und Grafikkarte eine gute Leistung, bei der man auch sehr leise Lüfter verwenden kann.
    Für die Kühlung einer CPU mit großer Abwärme (Pentium 4 Prescott, Extreme Edition oder Athlon 64 FX, Clawhammer) und einer großen Grafikkarte (z.B. X800/850, GeForce 6800 GT/Ultra) wäre der Einsatz eines Triple-Radiators für 3 120mm Lüfter angebracht, um eine leise Kühlung mit guten Temperaturen zu gewährleisten.
    Kommt zu diesen Komponenten noch eine zweite Grafikkarte, wie bei Nvidia SLI- oder ATI Crossfire-Systemen, hinzu, so muß man meist noch einen Schritt weiter gehen: Hier reichen oft nur die besten Triple Radiatoren aus, um eine gute Kühlleistung zu gewährleisten. Sollte selbst dies nicht genug sein, kommt man um einen weiteren, zusätzlichen Radiator nicht herum, um bessere Temperaturen zu erreichen. Extrem-Varianten, die nur angewendet werden sollten wenn man mit jeglichen normalen Radiatoren das Ziel nicht erreichen kann, wären z.B. Wasserchiller wie die Titan Serie oder extrem große Radiatoren wie der Mora2 von Watercool bzw. der Airplex 1800 von aqua-computer ein Ausweg. Neben den hohen Preisen fällt hier auch der nur noch schwer machbare Transport negativ auf, zudem kommen individuelle Nachteile hinzu (Schlauchadapter und Stromverbrauch bei den Titan, hoher Durchflußwiderstand bei den Riesen-Radiatoren).

    Um bei den passiven Radiatoren eine gute Kühlung zu gewährleisten, muß man sehr sorgsam bei der Auswahl der Komponenten wie auch, und vor allem, der Platzierung des Radiators sein. Um die Konvektion nicht zu behindern, sollte an möglichst vielen Seiten Platz zum zirkulieren der Luft sein. Das heißt, man sollte einen passiven Radiator möglichst nicht unter einem Schreibtisch montieren oder den passiv gekühlten PC von allen Seiten zustellen. Zusätzlich ist es wichtig, dass keine weitere Hitzequelle (wie z.B. eine Heizung) direkt in der Nähe ist, oder z.B. dass ein schwarzer passiver Radiator im direkten Sonnenlicht steht.
    Die Leistung dieser Radiatoren kann man in etwa auf dem Niveau eines guten Dual-Radiators mit leiser Belüftung ansiedeln, wobei wie gesagt die äußeren Umstände hier entscheidend sein können.


    2. Für große Kreisläufe und solche mit restriktiven Kühlern, wie z.B. Düsenkühlern, ist also eine Pumpe mit einer hohen Förderhöhe wie die Laing DDC/DDC+ die erste Wahl, da sie mit ihrem Druck hier keine Probleme bekommt, noch einen ordentlichen Durchfluß zu bewerkstelligen. Sie sorgen dafür, die optimale Leistung aus den Kühlern und Radiatoren zu holen und zeichnen sich zudem durch ein leises Betriebsgeräusch aus. Wichtiges bzw. sinnvolles Upgrade sind hier die Nachrüst-Deckel, wie sie z.B. von Watercool und Alphacool angeboten werden. Sie reduzieren die Lautstärke weiterhin und verbessern die Leistung, wenn man den mittig über dem Rotor liegenden Einlaß nutzt.
    Für kleinere Kreisläufe oder solche mit einfacheren Kernkühlern kann man auch guten Gewissens zu Pumpen wie der AP900, Eheim 1046 oder sogar einer Pumpstation greifen, da diese entweder günstiger oder schön einfach und schnell zu montieren sind.
    Mit gutem Durchfluß kann man z.T. die Leistung der Kühler verbessern, deutlich zu wenig Durchfluß führt aber quasi in jedem Fall zu einer Reduzierung der Leistung. Hierauf sollte also geachtet werden.

    Merke: Die Tips aus der Optimierung beachten. Ein mies aufgebauter Kreislauf kommt auch mit der tollsten Pumpe nicht in Fahrt


    3. Bei der Auswahl der Kühler sollte man auch immer überlegen, was man will und was man braucht.
    Aktuelle Düsenkühler sind von der Leistung her sehr gut, aber oft nur wenig besser (real) wie ein älterer Kanal- bzw. Kernkühler, zumindest dann wenn es nur um die Beseitigung einer geringen Abwärme geht. So ist es z.B. nicht nötig, den Chipsatz mit einem Düsenkühler zu versehen. Düsenkühler bieten sich eher für CPU- und GPU-Kühlung an, wo sie bei der hohen Abwärme ihre Vorteile ausspielen können.
    Je geringer die Verlustleistung, desto geringer sind meist die Kühlleistungsunterschiede die man zwischen verschiedenen Varianten sehen und messen kann. Bei der Auswahl der Kühler sollte man also vorher überlegen, ob eine Komponente stark heizt und wie temperatursensibel sie ist. CPUs z.B. sind sehr sensibel und heizen i.d.R. sehr stark, hier macht ein sehr leistungsfähiger Kühler also Sinn. GPUs heizen oft ähnlich stark, sind aber bei Weitem nicht so temperatursensibel. Für eine optimale Funktion reicht hier also auch ein etwas einfacher gebauter Kühler. Chipsätze heizen sehr wenig, beeinflussen bei zu hoher Temperatur aber stark die Stabilität. Aufgrund der geringen Hitze reicht aber auch hier ein hochwertiger, simpel gestrickter Kühler vollkommen aus.


    4. Beim Zubehör gilt wie bei den Kühlern, daß man überlegen sollte was man wirklich braucht. Z.B. sind Durchflusssenoren oder optische Anzeiger zwar hier und da hilfreich, bremsen aber auch den Wasserstrom aus. Dasselbe gilt oft für Filter im System. Beides sollte man also nur verwenden, wenn man es für nötig hält. Z.B. einen Filter nach dem Einbau einer neuen Komponente, um in ihr verbliebene Fertigungsrückstände aus dem Kreislauf zu halten. Oder einen Durchflußmesser, um Probleme oder Unterschiede zwischen verschiedenen Komponenten zu erklären und zu messen.
    Beim Ausgleichsbehälter kann man auch verschiedene Wege gehen. Hat man z.B. eine Eheim-Pumpe, lohnt es sich einen gut dimensionierten Aufsteck-AB zu nehmen, da diese einen größeren Ansaugquerschnitt für die Pumpe bieten. Die Pumpe wird weniger ausgebremst und kann ihre Leistung besser entfalten.
    Bei den stärkeren Laing Pumpen empfiehlt sich oft, den AB in einem Nebenstrom zu betreiben. Dafür zweigt man den AB aus dem normalen Kreislauf mittels eines T-Stücks ab und nutzt beide Eingänge der Pumpe zum Ansaugen. Ein Eingang kommt dann aus dem normalen Kreislauf (vorzugsweise der mittig über dem Rotor angebrachte Eingang), einer vom AB (hierfür kann man dann den vorderen Eingang nutzen). Das hat den Vorteil, daß im AB weniger Wirbel entstehen, es wird ruhiger und die Wahrscheinlichkeit verringert sich, daß Luft angeaugt wird. Zudem hat man den Vorteil, daß der Durchflußwiderstand ein weiteres Mal gesenkt wird und man bei diesen Pumpen einfacher aufgebaute und kleinere ABs verwenden kann, ohne dadurch Probleme zu bekommen.

    5. Luft im System verdirbt die Leistung ganz erheblich. Man sollte also nach dem Einbau sicher stellen, daß jegliche Luft sich nur im AB befindet, nicht in den Kühlern oder im Radiator. Bestenfalls überprüft man dies 3-6 Stunden nach dem ersten Befüllen, da sich viele kleine Lüftbläschen vorher noch im System befinden, jedoch mit der Zeit automatisch lösen.
    Durch hin- und herbewegen des Gehäuses kann man oft hören, ob im Radiator noch Luft vorhanden ist. Ein Schwappen oder Glucksen wäre hierbei im Normalfall zu hören. Bei den Komponenten kann man letzte Lufteinschlüsse oft durch Anschnipsen mit dem Finger lösen, wobei man wirklich nur "leicht" schnipsen sollte. Manche Wasserzusätze helfen ebenfalls, kleine und kleinste Lufteinschlüsse zu verhindern bzw. diese zu lösen. Hier empfehlen sich solche Zusätze, die die Oberflächenspannung des Wassers verringern. Water Wetter, oder ganz profan normales Spüli, helfen hier beispielsweise. Als kleiner Hinweis sei noch gesagt, daß man auch bei den Zusätzen die Formel "so viel wie nötig, so wenig wie möglich" anwendet.





    Ich hoffe, daß der eine oder andere hiermit seine Probleme eindämmen und/oder beseitigen kann.

    Links:

    Pro Cooling Artikel über maximierten Durchfluß inkl. Meßwerten z.B. zum Widerstand von Winkelstücken
    Xtreme Systems - Einführung in die Wasserkühlung mit grundsätzlichen Empfehlungen
    Geändert von Radical_53 (23.08.06 um 10:30 Uhr)

  2. Die folgenden 143 User sagten Danke an Radical_53 für diesen nützlichen Post:

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  4. #2
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    Arrow Wakü-FAQ: Planung, Zusammenstellung, Aufbau!

    Einbau einer Wasserkühlung


    1. Allgemeines und Vorbereitung

    1.1 Lohnt sich eine Wasserkühlung?
    Nicht selten wird behauptet, dass man mit einer Wasserkühlung besser übertakten kann, als mit einer Luftkühlung. Diese Behauptung stimmt nur bedingt, da die Wasserkühlung nur bessere Temperaturen liefert, die dem Übertakter mehr Freiraum bieten, den Takt weiter zu erhöhen, ohne mit Instabilitäten durch Temperaturprobleme zu rechnen. Die Übertaktbarkeit ist allein von der Hardware abhängig. Ein weiterer Vorteil, den die Wasserkühlung mit sich bringt, ist das niedrige Betriebsgeräuch.
    Doch für wen lohnt sich diese Anschaffung nun? Für Übertakter? Für Silent-Freaks? Generell richtet sie sich nur an die Leute, die beides wollen und das Geld dafür haben und vor allem auch ausgeben möchten. Es würde sich nicht lohnen, wenn man beispielsweise nur einen leisen Computer haben möchte, da man das auch mit einer Luftkühlung erreichen und dabei bares Geld sparen kann.

    1.2 Welche Bereiche gibt es?
    Der Wasserkühlungsmarkt teilt sich in drei Bereiche: Entry/Low End (Einsteigerklasse, unter 100€), Mainstream (Mittelklasse, 150-250€) und High End (Luxusklasse, ab 300€).

    1.3 Welche Wasserkühlung für wen
    Gerade Silentfreaks wollen die Wasserkühlung überhaupt nicht oder nur schwer hören. Wichtig hierfür ist die Verwendung einer leisen Pumpe und, falls vorhanden, leiser Lüfter auf dem Radiator. Leise Pumpen sind die EHEIM 1046, EHEIM Compact 300, EHEIM Compact 600, Aqua-Computer Aquastream, Innovatek HPPS und HPPS+ oder Laing DDC / DDC+.
    Übertakter, deren System mehr wie 150W Verlustleistung hat, müssen zu einem größeren Radiator mit zwei oder sogar drei Lüftern greifen. Auch die Verwendung eines Düsenkühlers kann zu niedrigen Temperaturen verhelfen, wobei eine starke Pumpe mit großer Förderhöhe ratsam wäre um den benötigten Druck aufzubauen.
    Wasserkühlungssets wie das High End Set 240 oder 360 von Aqua-Computer sind somit nur für die geeignet, die stark übertakten möchten, ohne dabei viel zu hören. Preislich liegen diese in der Luxusklasse. Für Mainstream-Wasserkühlungen empfiehlt sich beispielsweise das Cool Answer Set von www.alphacool.de . Einsteigerwasserkühlungen werden nicht empfohlen, da diese bestensfalls die Leistung eines Luftkühlers erreichen.

    1.4 Was ist wichtig, was kann man weglassen?
    Wichtig bei einer Wasserkühlung sind Radiator, Pumpe, Ausgleichsbehälter und Kühler. Nur mit diesen Teilen kann man ein Wasserkühlsystem betreiben. Zu den wichtigsten, optional hinzufügbaren Teilen gehören weitere Kühler wie zum Beispiel für Grafikkarte oder Chipsatz. Letzteres ist nur unter Umständen zwingend notwendig, da viele Chipätze auch mit passiver Kühlung auskommen. Nicht zwingend notwendig sind Festplatten-, Netzteil- und Southbridgekühler. Kühler für Spannungswandler machen nur bei wenigen Mainboards wie dem ABIT NF7 Sinn.

    1.5 Was ist zu beachten?
    Vor dem Kauf sollte man sich alles nochmal durch den Kopf gehen lassen und vor allem alles überdenken und nochmal nachmessen. Groß ist der Ärger, wenn der Radiator in den Deckel soll, aber das Netzteil plötzlich wegen 2mm blockiert. Daher sollte man genauestens die Werte der einzubauenden Teile mit denen des vorhandenen Freiraumes vergleichen und eine Toleranz von 0,5-1cm einplanen, damit es nicht zu eng wird. Stimmen alle Maße, kann man die Bestellung aufgeben.

    2.Der Einbau

    2.1 Was kann ich wo einbauen?
    Prinzipiell kann man alle Komponenten der Wasserkühlung platzieren wie und wo man möchte. Der Radiator als Beispiel kann sowohl extern auf oder neben dem Gehäuse oder intern im Deckel, in der Front, in dem Boden, im Seitenteil oder im Backpanel installiert werden. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Nur sollte beachtet werden, dass Pumpleistung und Förderhöhe der Pumpe für die Wünsche des Benutzers ausreichend ist.

    2.2 Wie ist die optimale Reihenfolge?
    Die Reihenfolge der Komponenten ist bis auf Pumpe und Ausgleichsbehälter egal. Wichtig ist, dass die Pumpe das Wasser direkt aus dem Ausgang des Ausgleichsbehälters saugt, das erleichtert das Befüllen und sorgt für eine höhere Sicherheit gegen Luft im System.

    2.3 Der Radiator
    Im Beispiel wird ein Aqua-Computer Airplex Evo 240 in den Deckel des EYE-950B gebaut.
    1)Vorbereitung
    Bevor man das Loch aussägt, sollte man genaue Maße nehmen und nachprüfen, ob der Radiator nicht in Kollision mit Netzteil, Querverstrebungen, Laufwerken oder Laufwerkskäfigen kommt. Bemerkt man dies erst im Nachhinein wird der Deckel unbrauchbar und muss gegebenenfalls getauscht werden.
    Mit Bleistift wird die Linie eingezeichnet, an der man entlagsägen möchte.
    Hinweis: Die Hardware sollte aus Sicherheitsgründen ausgebaut werden!


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    2)Das Aussägen
    Das Loch kann man in vielen Varianten in das Gehäuse bekommen. Es steht die Stichsäge, der Dremel oder eine Bogensäge zur Verfügung. Auch kann man das Loch ausstanzen oder herauslasern lassen, allerdings kann dies sehr kostspielig werden. Beim Beispiel wurde die Stichsäge gewählt.
    Bevor man beginnt, sollten die Löcher für die Blende gebohrt werden, da das Blech sonst zu bliegbar zum Bohren ist.


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    Um den ersten Schnitt setzen zu können muss ein Loch für das Sägeblatt gebohrt werden. Das wird am Besten mit einem Bohrer gemacht, der einen Durchmesser von mindestens 10mm hat. Das Bohrloch wird nach Möglichkeit ca. 3 mm innerhalb des auszuschneidenden Bleches gebohrt, danach kann die Säge eingesetzt werden. Um sicherzugehen, dass der Schnitt perfekt wird, sollte nach Möglichkeit ca. 0,5-1mm an der Linie gesägt werden. Bei manchen Stichsägen muss zum Schutz des Lackes ein Schutzmaterial wie Isolierklebeband auf die Auflagefläche der Säge und um die Schnittlinie herum verwendet werden, nur so können Kratzer oder Dellen vermieden werden.
    3)Nach dem Sägen
    Bevor man mit dem Einbau beginnt, sollten die Kanten abfeilt werden, um die Verletzungsgefahr zu mindern.


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    4)Die Lüfterblende und der Einbau des Radiators
    Damit keine Gegenstände in die Lüfter fliegen können, werden bei intern verbauten Wärmetauschern meist Blenden verwendet. Das ist auch an diesem Beispiel der Fall. Sie wird ohne Radiator an den dafür vorgesehenen Bohrlöchern festgeschraubt. Danach werden die Lüfter auf den Radiator gelegt und zusammen unter den Deckel gehalten. Die Schrauben können nun abgebracht und festgezogen werden. Es sollte beachtet werden, dass ein zu festes Anziehen der Schrauben dazu führen kann, dass sich das Lüftergehäuse verbiegt und zu Schleifen mit den Lüfterblättern führen kann. Der Radiator sollte fest sitzen, die Spannungs zwischen Blende und Lüfter sollte nach Möglichkeit im grünen Bereich bleiben.


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    2.4 Der Ausgleichsbehälters
    Gleich wir beim Radiator kann auch der Ausgleichsbehälter nahezu überall im, am oder neben dem Gehäuse angebracht, bzw platziert werden. Im Beispiel wird ein Aqua-Computer Aquatube in der Front des EYE-950B installiert.

    1)Vorbereitungen
    Auch hier gilt: Maße nehmen und prüfen, ob keine Konflickte auftreten können. Hier müssen, im Gegensatz zum Radiator, zwei Löcher gebohrt werden, jeweils eines pro Blende (Plastikfront und Blechfront).


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    2)Das Aussägen
    Gleich wie beim Radiator wird mit der Stichsäge gearbeitet. Bevor mal allerdings den ersten Schnitt setzt, müssen auch hier wieder 4 Bohrungen für die Blende gebohrt werden. Danach kann gesägt werden.
    Bei dem Loch im Blech muss beachtet werden, dass etwas mehr Raum gelassen wird wie in der Plastikfront, da der Ausgleichsbehälter samt Anschlüsse Platz braucht.
    3)Nach dem Sägen
    Sind alle Sägearbeiten vollendet, sollten die Kanten gelättet werden.
    4)Die Blende und der Einbau des Ausgleichsbehälters
    Die Blende wird durch 4 Schrauben an der Plastikfront festgeschraubt. Nachfolgend wird der Aquatube mit insgesamt 5 Schrauben arretiert.


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    2.5 Die Pumpe
    Wie oben beschrieben sollte die Pumpe nach Möglichkeit hinter dem Ausgleichsbehälter sitzen. Bei einem Einbau des Ausgleichsbehälters in die Front wird sie Pumpe demnach auf dem Boden installiert. Im Beispiel die EHEIM 1046.
    1)Befestigungsmöglichkeiten und Enkopplung
    Bei der Befestigung sind dem Benutzer keine Grenzen gesetzt. Die Pumpe kann sowohl einfach auf den Boden oder auf Schaumstoff gestellt werden, mit dem Gehäuse wahlweise mit oder ohne Entkopplung verschraubt werden oder über spezielle Aufhängungen mit Entkopplungstechnik. Doch sollte gesagt sein, dass nur entkoppelte Pumpen wirklich unhörbar sein können, da das Gehäuse die Vibrationen überträgt und zudem verstärkt.
    2)Dämmung
    Gerade stärkere Pumpen wie die Hydor L30, die EHEIM 1250 oder die APE1500 machen Lärm, der bei Silentsystemen schnell auffällt. Um dies weitgehend zu vermeiden, kann die Festplatte zusätzlich zur Entkopplung gedämmt werden. Dazu kann beispielsweise eine Kiste mit Dämmmatten ausgelegt werden, in die die Pumpe eingebaut wird. Bei schwachen Pumpen stellt sich die Frage nach dem Sinn, denn in diesem Fall lohnt sich solches nicht.

    2.6 Der Prozessorkühler
    Am Beispiel eines Asetek Antarctica wird die Installation eines Prozessorkühlers gezeigt.

    1)Vorbereitung: Welche Blende/Halterung
    Bei dem verwendeten Beispielscomputer, einem AMD Athlon XP wird eine AMD-Vierloch halterung verwendet. Im Vergleich zu der 3-Nasen-Halterung bietet sie den Vorteil, mehr Anpressdruck auf den Prozessor ausüben zu können. Doch Vorsicht! Nicht jedes Mainboard hat diese vier Bohrungen, ein Beispieöl hierfür ist die MSI K7N2 Delta-Serie mit Nforce2-Chipsatz. Hier kann lediglich die 3-Nasen-Halterung zum Einsatz kommen. Ein Bohrer von Löchern in das Mainboard wird AUF GAR KEINEN FALL empfohlen, da die Platine dadurch zerstört wird!
    2)Die Installation
    Bevor man beginnt, die Haltemeachanismen zu verbauen, muss der Prozessor mit Wärmeleitpaste versehen werden. Hierfür eignet sich die bei der Wasserkühlung mitgelieferte Paste. Es wird ein kleiner Klecks auf den Die, den Prozessorkern, gesetzt. Ein Verteilen mit dem Schraubenzieher, dem Finger oder sonstigem ins nich vonnöten, da der Anpressdruck das von selbst macht.
    Ist dies durchgeführt worden können die vier Fühungen für den Kühler angebracht werden. Um durch die Stahlschrauben keinen Kurzschluss zu verursachen, werden spezielle Unterlegschreiben aus Plastik mitgeliefert. Sie werden aud as Loch gelegt, die Schraube wird anschließend von Hinten in das Loch gesteckt. Auf der anderen Seite der Platine, auf der Vorderseite um genauer zu sein, wird eine weitere Unterlegschreibe auf das Loch gelegt, sie wird in diesem Fall auf die Schraube gesteckt. Nun können die vier Führungen aufgeschraubt werden. Wichtig hierbei ist, dass diese fest angezogen werden, damit sie sich beim Przessortausch nicht lösen und somit einen Ausbau der Platine verursachen. Anschließend kann der Kühler über die Führunden auf den Prozessor aufgelegt werden. Es folgen nun die Federn, die letztlich den Druck aufbauen und die sogenannten Thumbscrews (Übersetzt: Handschrauben). Sie müssen festgezogen werden, damit die Federn auch den benötigten Druck aufbauen können. Es muss beachtet werden, dass zu viel Druck den Prozesor regelrecht zerquetschen kann!


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    2.7 Grafikartenkühler
    Anhand des Beispiels eines Aqua-Computer Twinplex auf einer ATI Radeon 9800 wird die Installation eines Grafikkartenwasserkühlers gezeigt.
    1)Vorbereitung
    Ati's Grafikkarten werden seit dem Radeon 9700 mit Spacer versehen, der den Core schützt. Allerdings passen somit die Standardversionen des Twinplex nicht, weshalb Aqua-Computer eine modifizierte Version, den Twinplex Ati, veröffentlichte. Er sollte bei genannten Grafikkarten unbedingt verwendet werden.
    Um optimale Wärmeabfuh zwischen Chip und Kupfer zu gewährleisten, muss auch hier Wärmeleitpaste verwendet werden. Sie wird gleich wie beim Athlon XP aufgetragen.
    2)Die Installation
    Aqua-Computer liefert beim Twinplex Plastikschrauben, welche die Verwendung von Unterlegscheiben überflüssig macht, und somit die Gefahr eines Kurzschlusses vermeidet. Allerdings ist hierbei zu beachten, dass die Schrauben eventuell abbrechen oder abreisen können.
    Dere Twinplex wird ohne großen Aufwand installaiert. Nachdem die Schrauben in der Halterungs sind, kann er auf die GPU aufgesetzt und die Schrauben duch die Bohrungen geführt werden. Anschließend werden sie so festgeschraubt, dass der Kühler fest auf der Karte sitzt, die Karte und Halterung dabei aber nicht durch die zu hohe Spannung gebogen wird.


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    2.8 Chipsatzkühler
    Am Beispiel des ABIT NF7 un dem Aqua-Computer Twinplex mit Nforce-Blende.
    1)Vorbereitung
    Gerade wenn die Spannung der Northbridge erhöht wird, entstehen sehr hohe Temperaturen. Um diese effizient und leise abzuführen, kann auch auf dem Chipzsatz ein Kühler montiert werden. Hierbei gibt es nichts zu beachten, außer dass mehr Wärmeleitpaste verwendet werden muss, da hier die Fläche größer ist.
    2)Installation
    Siehe 2.7


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    2.9 Die Verschlauchung

    1)Vorbereitung
    Bei, wie im Beispiel, Verwendung von Bauteilen mit unterschiedlichen Anschlussgrößen (6/1 und 8/1) müssen Schlauchreduzierer hinzugezogen werden. Sie sind bei allen Phneumatikshops wie www.bzo.de erhältlich.

    2)Die Installation
    Der Schlauch sollte nach Möglichkeit mit einer Schere (bei weichem Schlauch) oder einem Cutter (bei hartem Schlauch) gerade(!) geschnitten werden. Bevor man schneidet, misst man am Besten durch hinhalten die ungefähr benötigte Länge. Die Verwendung von Winkeln oder gewinkelten Anschlüssen kann gerade bei Engstellen, an der ein Knicken des Schlauches drohen kann, verwendet werden. Sie sind für unter einem Euro zu bekommen.
    Bei Plug&Cool-Systemen wird der Schlauch einfach in den Anschluss hineingesteckt. Hierbei sollte sehr beachtet werden, dass der Schlauch richtig drin ist. Bei genannten Anschlüssen muss der Schlauch hinengedrückt werden, nur so kann der Haltemechanismus arretieren.
    Bei Einschrauchverschraubungen/Schraubverbindungen muss der Schlauch lediglich auf den aufgeschraubten Anschluss gesteckt und die Schraube festgezogen werden. Beide Systeme gelten als sicher, im Vergleich zu den anderen Anschlussarten.


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    2.95 Das Befüllen
    Im Beispiel wurde der Aquatube vertikal eingebaut, das bedeutet, dass der Rechner nach Hinten gekippt werden muss. Bei Verwendung einer Spülleitung muss beachtet werden, dass die Pumpe erst nach dem kompletten Befüllen eingeschaltet werden darf. Bevor man beginnt, ist es ratsam, um den Ausgleichsbehälter herum Küchentüscher auszulegen, damit kein Wasser in den Rechner kommen kann. Vor dem Einschalten der Pumpe wird die entsprechende Menge eingefüllt, das so lange, bis kein Wasser mehr nötig ist oder durchfließt. Danach wird nur die Pumpe(!) eingeschaltet und, falls nötig, fehlendes Wasser hinzugefüllt. Danach kann der Aquatube geschlossen werden. Über diesen kann man nun den Wasserstand ersehen. Nach Möglichkeit sollte das Wasser in der Mitte der Scheibe stehen, nicht etwa bis ganz oben oder nur so wenig, dass kaum mehr Wasser vorhanden ist und die Pumpe eventuell Luft ansaugt.


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    3. Abschließendes

    Das Wasserkühlsystem ist nun installiert. Bevor man aber den Computer einschaltet, sollte ein 24-Stunden-Dichthaltetest durchgeführt werden. Nur so ziegt sich, ob wirklich alles sicher ist. Die Hardware wird dadurch auch gesichert. Ist alles dicht, kann der PC eingeschaltet und hochgefahren werden. Treten Temperatur und Stabilitätsprobleme auf, kann das daran liegen, dass entweder zu viel oder zu wenig Wärmeleitpaste verwendet wurde oder nicht genug, bzw kein Wasser fließt, was auf eine zu schwache oder nicht eingeschaltete, eventuell kapute Pumpe zurückzuführen ist. Auch kann ein Knick in den Schläuchen dazu führen.

    Die fertig installierte Wasserkühlung:


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    Das komplette HowTo basiert auf eigenen Erfahrungen. Die Richtigkeit dessen wird nicht Gewährleistet, bei Schäden haftet der Leser selbst.
    Sollten Fragen, Kritik oder Verbesserungsvorschläge aufkommen, können diese sowohl hier ins Topic gepostet, als auch per PN mitgeteilt werden.
    Viel Spaß beim Nachbauen.

    Viele Grüße,
    Adrian


    (original von fotofreak)

  5. #3
    Kapitänleutnant Avatar von Ch4oS
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    1A @ Radical_53 [HWLUXX]
    konnte 6° weniger unter Last Optimieren mit deinen Tipps und bin noch lange net fertig

    Danke und Gruss
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  6. #4
    Oberstabsgefreiter Avatar von Executer16
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    Standard

    Ich denke der Link zu den Tipps und Tricks von Aquatunig wurde in den FAQs noch nicht gepostet; enthält viele praxisnahe Auslegungs- und Auswahlkriterien, sehr wertvoll

    http://www.aquatuning.de/index.php/cPath/98

  7. #5
    [printed]-Redakteur Avatar von Radical_53
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    Das schon, hat aber an sich wenig mit Optimierung zu tun. Trotz allem danke für den Link Wir wollen die FAQs halt zusammenfassen, aktualisieren und für eine bessere/schnellere/genauere Nutzung optimieren.
    Nur gerade bei der Auslegung/Details gibt's noch einige Punkte, die genauere Betrachtung bedürfen, bevor man das groß heraus schreit.
    Pi mal Daumen ist eine Sache, wenn man's genauer sagen kann ziehe ich das dann bei einer Überarbeitung eben vor

  8. #6
    Bootsmann Avatar von MoorOger
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    Schöner Beitrag - THX @ Radical_53 [HWLUXX].
    Leider paßt mein Radiator nich ins Case, daher mußte er nach draußen und längere Schläuche waren auch nötig. Hab aber trotzdem noch ein paar Kleinigkeiten zum Optimieren gefunden - Danke nochma!!!
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  9. #7
    Bootsmann
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    Standard

    Hallo,

    ich weiß nicht, ob es zu den Optimierungstipps zählt, aber hier mal mein Vorschlag/Erfahrung:

    Wenn man die Pumpe unten / am Boden bzw. unter dem Kühlsystem platziert bringt die Pumpe deutlich mehr, als irgendwo weiter oben.

    Hatte eine eheim und nun eine laing.

    Mfg Chuckyy

  10. #8
    [printed]-Redakteur Avatar von Radical_53
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    Das gehört nicht zur Optimierung, sondern zu den Grundlagen. Ist allerdings auch nur beim Entlüften interessant. Danach spielt es an sich keine Rolle mehr.

  11. #9
    Oberleutnant zur See Avatar von Lukoo
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    Sehr hilfreich, gerade weil WaKü für mich neuland ist!
    Geändert von Lukoo (28.01.07 um 17:14 Uhr)

  12. #10
    Oberleutnant zur See Avatar von BoomerAS
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    Zitat Zitat von 'Radical_53 [HWLUXX
    ] Water Wetter, oder ganz profan normales Spüli, helfen hier beispielsweise. Als kleiner Hinweis sei noch gesagt, daß man auch bei den Zusätzen die Formel "so viel wie nötig, so wenig wie möglich" anwendet....
    wie erkennt man das man genug Spüli im Kreislauf hat, aber auch nicht zuviel ?


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  13. #11
    [printed]-Redakteur Avatar von Radical_53
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    Spärlich dosieren, vielleicht 2-3 Tropfen auf einen Liter. Wenn du Schaum hast, ist es definitiv zu viel

  14. #12
    Hauptgefreiter Avatar von 1Fluch
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    Standard diese lüfter

    hallo

    ich wollt ma fragen ob diese lüfter gut sind und ob sie zu dem Black ICE Radiator GTX-360 passen.

    http://cgi.ebay.de/Yate-Loon-D12SH-1...QQcmdZViewItem


    gruss
    1Fluch

  15. #13
    [printed]-Redakteur Avatar von Radical_53
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    Ja, hat aber hier nix verloren.

  16. #14
    Hauptgefreiter Avatar von 1Fluch
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    Standard

    sorry

    wohin denn dann, neuer thread?


    gruss
    1Fluch

  17. #15
    [printed]-Redakteur Avatar von Radical_53
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    Standard

    Quatsch Thread z.B.? Für die Black Ice braucht man generell sehr starke Lüfter, daß sie sich absetzen können.

  18. #16
    Mr.|moJo| Avatar von [WGT]Joze
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    Standard

    Ich hätte noch ne Frage bzw. Anregung...

    Die Suche nach dem besten Kühlmittel.
    Welches ist das beste?
    Man liest, auch hier im Forum immer wieder dass Alkohol bessere Werte als H2O erreichen soll. Desweiteren gibts es ja zig Coolants diverser Firmen, die nicht nur Korrosions und Algenschutz bewirken, sondern auch die Kühlleistung erhöhen sollen.
    Andere benutzen Kühlmittel aus dem KFZ-Bereich und von Aquatuning gibts ein WaterWetter (WaterWetter gibts ja ewig viele) welches auch die o. g. Eigenschaften haben soll.


    Gibt es also ein Universal-Mittel, welches nicht nur Schutz fürs System bietet sondern auch besser als "nur" Wasser ist?

    Vieleicht könnte man die FAQ dahingehend erweitern - ich bin bestimmt nicht der einzige "Suchende"...


    Gruss Joel

  19. #17
    [printed]-Redakteur Avatar von Radical_53
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    Alkohol, sowas liest man hier? Wäre mir neu, ist nämlich Blödsinn

    Zu Zusätzen kann man generell sagen, daß man sich von lustigen Farben fernhalten sollte und daß eine sparsame Dosierung meist den größten Sinn macht.
    Water Wetter oder Zerex bzw. sehr sparsam dosierter Kühlerfrostschutz aus dem KFZ Bereich bringen dir da gute Ergebnisse.

    "Der/das Beste" gibt's quasi nie, drum haben wir hier versucht mehr allgemeine Tips aufzuführen.

  20. #18
    Lel
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    Bootsmann Avatar von Lel
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    Bei den stärkeren Laing Pumpen empfiehlt sich oft, den AB in einem Nebenstrom zu betreiben. Dafür zweigt man den AB aus dem normalen Kreislauf mittels eines T-Stücks ab und nutzt beide Eingänge der Pumpe zum Ansaugen. Ein Eingang kommt dann aus dem normalen Kreislauf (vorzugsweise der mittig über dem Rotor angebrachte Eingang), einer vom AB (hierfür kann man dann den vorderen Eingang nutzen). Das hat den Vorteil, daß im AB weniger Wirbel entstehen, es wird ruhiger und die Wahrscheinlichkeit verringert sich, daß Luft angeaugt wird. Zudem hat man den Vorteil, daß der Durchflußwiderstand ein weiteres Mal gesenkt wird und man bei diesen Pumpen einfacher aufgebaute und kleinere ABs verwenden kann, ohne dadurch Probleme zu bekommen.
    Hat eventuell jemand ein Bild davon wie das genau gemeint ist?

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  21. #19
    [printed]-Redakteur Avatar von Radical_53
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    Da kannst du ungefähr sehen, wie's gemeint ist. Der untere, kleine AB ist randvoll und quasi nur ein übergroßer T-Stück Ersatz.
    Das Wasser fließt vom Kreislauf kommend nur direkt durch das T-Stück, nicht aber voll durch den AB. Die Luft kann durch den oberen Abgang des T-Stücks aber in den AB gelangen.
    Die zusätzliches Saugleitung vom richtigen AB zur Pumpe macht dann den Nebenstrom aus. Läßt man sie weg, hat man quasi eine "T-Line" wie sie bei den Amis genutzt wird mit großem Wasservorrat.

  22. #20
    Lel
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    Bootsmann Avatar von Lel
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    Danke so kann mans wirklich gut erkennen, hab vor mir in meinen nexten PC auch en wasserkühlung zu bauen, und bin daher momentan eifirg an reviews und tutorials lesen hab aber mit den adaptern für pumpe u.s.w. noch nicht ganz den durchblick... plug&cool soll ja ganz empfehlenswert sein...
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  23. #21
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    Nicht wirklich Da müßtest du sehr harten Schlauch (PUR) benutzen und sie lecken ganz gern, wenn man die Radien zu eng macht. P&C ist alles andere als empfehlenswert.
    Nimm normale Verschraubungen mit PVC Schlauch.

  24. #22
    Lel
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    Noch mal ne frage zum Foto also mit dem oberen saugst du vom Tstück (IN-1), mit dem hinteren (OUT) führst du das wasser in den Kühlkreislauf und führst diesen zurück in das T-stück, das Wasser und vor allem Lufblasen steigen auf zum AGB, wird aber auch in die Laing gesaugt, des weiteren wird über den vorderen eingang (IN-2) das wasser aus dem AGB angesaugt.
    Richtig?
    Wird aber so insgesamt die Pumpleistung nicht schlechter weil du in deinem AGB einen unterdruck erzeugst, und du quasi eine konkurenz auf beiden eingängen bekommst weil beide (IN-1 nur zum Teil) am AGB "saugen" ?

    ZU dem Schlauch:
    das heisst die innovatek 8x1 schläuche mit den schraubverschlüssen wären eher empfehleswert?
    Geändert von Lel (10.03.07 um 16:20 Uhr)
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  25. #23
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    Ne, Konkurrenz entsteht da keine. Man verbessert die Leistung der Pumpe sogar leicht dadurch, zumindest bei kleinem Schlauch ist es meßbar.
    Und ja, Verschraubungen wären besser, z.B. mit Tygon 11/8.

  26. #24
    Oberstabsgefreiter Avatar von Baraka
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    Ich habe die Geschichte mit dem T-Stück (bzw. dem AGB im Nebenkreislauf) ausprobiert, als ich mein System in ein neues Gehäuse umgezogen habe.

    Kreislauf ohne T-Stück (AGB im Hauptkreislauf) DFM = 1,80 l/min
    Kreislauf mit T-Stück (AGB im Nebenkreislauf) DFM = 1,85 l/min

    Der Unterschied im Durchfluss ist zwar gering, aber immerhin meßbar besser.

    Was allerdings (für mich) viel interessanter war, ist die Tatsache, dass im AGB eine angenehme Ruhe einkehrt und die Entlüftung innerhalb weniger Minten (im Gegensatz zu Stunden) vollzogen ist.

  27. #25
    Oberleutnant zur See Avatar von JumpingHubert
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    echt gut die Liste. Hier noch eine kleine Ergänzung: bei großer Kühlfläche (Mora, Autoradi etc) stellt sich die Frage, wie man die Lüfter montiert, da man selten soviele Lüfter wie Lüfterfläche hat. 2 SCHLECHTE Alternativen:
    1. die wenigen direkt auf die Fläche schrauben
    2. im Abstand drauf/vorbei blasend.

    Ich hab einen Radi vom Opel Astra Diesel, von der Fläche vergleichbar mit so einem Mora-Monster. 4x 120er Lüfter blasen mit Abstand zur Kühlerfläche in ein geschlossenes Gehäuse (aus dicker Pappe + Bitumen) So ist gewährleistet, daß nix vorbeibläst und in keinem Lamellenbereich Luftstillstand herrscht. Ging recht schnell die Verschalung: Rechteck von der Größe des Kühlers, viereckige Aussparung für die 4 Lüfter (240mmx240mm), 4 Seitenteile, zusammenkleben, feddich.

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