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  1. #1
    SVK
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    Standard Innovatek Protect IP VS Lebensmittelfarbe *Update 28.12*

    Das ist das erste Mal, dass ich solche einen Thread starte, also bitte nicht gleich hauen, wenn es nicht so der Hit wird.

    Ich bin für jede Anregung dankbar

    Willkommen zum Langzeittest Innovatek Protect IP mit Wusitta Lebensmittelfarbe.



    Seit ewigen Zeiten hält sich hartnäckig folgende Behauptung in der Wakü-Gemeinde:

    Innovatek Protect IP (eine allgemein als sehr gut anerkanntes Korrosionsschutzmittel für Wasserkühlungen) und Wusitta Lebensmittelfarbe können bedenkenlos miteinander kombiniert werden.

    Innovatek selbst bestreitet dies und rät unbedingt von der Anwendung ab. Die Farben (Farbzusätze im Allgemeinen) können den Korrosionsschutz völlig aufheben und sogar dazu beitragen, die Korrosion forcieren.

    In der Gemeinde aber schwört man darauf und hat gute Erfahrungen gemacht.

    Was ist nun richtig? Gefährlich? Oder Panikmache?

    Ich möchte der Sache auf den Grund gehen. Auslöser dafür ist erstens die Tatsache, dass auch ich Farbzusätze generell für schädlich halte und zweitens ein Test, bei dem eine Flasche mit Inno Protect IP und Wusitta im Kühlschrank auf Verträglichkeit getestet wurden.
    Mir als Chemikant wickeln sich dabei die Fußnägel hoch.

    Eine Flasche im Kühlschrank... nach einiger Zeit war keine Änderung zu sehen und die Mischung wurde als sicher eingestuft.

    Toll: eine Eichhörnchen im Tiefkühlschrank fault auch nicht; das heißt aber noch lange nicht, dass es deshalb noch lebendig ist.

    Lasst es uns also herausfinden. Ich habe leider nicht die Möglichkeiten, Innovateks Aussage bezüglich der Wirksamkeit des Korrosionsschutzes chemisch zu überprüfen; daher halte ich mich an den biologischen / sichtbaren Teil.

    Ich möchte einen kleinen Test wagen, der folgendes klären soll:

    ist Lebensmittelfarbe für den dauerhaften Einsatz in Wasserkühlungen geeignet?
    Entstehen durch den Einsatz Nachteile?
    Wie lange hält die Farbe?
    Gibt es evtl. Reaktionen / flockt die Farbe gar aus?
    Verändert sich der PH-Wert und verliert die Lösung ihren Schutz?
    Oder bleibt alles so, wie es sein soll?

    Versuchsaufbau:

    mein Versuchsaufbau ist denkbar einfach. Innovatek Protect IP wird in vier chemisch saubere Reagenzgläser gefüllt (chemisch sauber: die Gläser wurden gewaschen, mit Aceton gespült und 3 mal mit Inno Protect ausgespült, bevor sie gefüllt wurden)
    In jedes der Reagenzgläser kommt ein Stück Kupfer als „Wasserkühlungskomponente“. Das Kupfer ist rein und entstammt einem hochwertigen Stück Kabel meiner Heimkinoanlage
    Zudem wird in jedem Reagenzglas ein Stück transparenter Schlauch der Firma Masterkleer versenkt.
    Dann wird die Lebensmittelfarbe zugegeben. Die Menge an Farbe variiert dabei, da auch der Anwender seinen Farbton mischen würde. Ich nehme so viel Farbe, dass mir der Farbton zusagt.
    Die Gläser sind mit Stopfen luftdicht verschlossen., wie auch in einer Wakü.

    Die so präparierten Reagenzgläser werden in meinem Wohnzimmer ins Fenster gehängt.

    So werden die meisten Bedingungen einer Wakü simuliert:
    Sonneneinstrahlung, bzw Licht und UV-Licht (Lampe steht in der Nähe für div. Pflanzen. NEIN, nicht diese Sorte )
    wechselnde Temperaturen
    Kupfer als Einsatzstoff
    Da sie an Fenster über der Heizung hängen und es dort zieht, sind sie immer ein bisschen in Bewegung. Zusätzlich werde ich sie täglich noch ein wenig schütteln; das kann die Bewegung in einer Wakü zwar nicht simulieren, ist aber besser als gar nichts (niemand ist perfekt)
    das Schlauchstück als Indikator für Verfärbungen.

    Ich werde nun jeden Tag ein Auge auf die Gläser werfen und evtl. Veränderungen dokumentieren. Über den Stand der Dinge werde ich euch im Abstand von einer Woche auf dem Laufenden halten bzw. immer dann, wenn etwas passiert.

    Die Probanten: Wusitta Lebensmittelfarbe in blau, rot, grün und gelb



    Das Material: Kupfer, Innovatek Protect IP Fertigmischung, Reagenzgläser...



    Reagenzgläser mit Kupfer



    Mit Protect IP



    Fertig befüllt



    Weitere Bilder und erste Tests in Kürze

    *Update 1*

    07.12.2011
    Erster Tag; hängt sie höher!

    Gläser hängen im nun Fenster. Ich habe sie etwas höher gehängt, damit mein Bonsai, welcher für seine Größe erschreckend groß ist, nicht im Bild ist. Leider ist das Wetter hier mies, daher kommen die Farben nicht richtig zur Geltung.
    Auch mußte ich einen Rückschlag erleiden, in meiner ländlichen Gegend gibt es keine Möglichkeit, vernünftiges pH-Papier zu bekommen. Daher muß die PH-Messung noch etwas warten, bis meine Quelle mich mit einem Röllchen versorgt. Ist aber kein Problem, der pH-Wert wird ja nicht schlecht



    Das Rot sieht etwas violett aus; das ist dem Durchmesser des Reagenzglases geschuldet. In einem breiteren Gefäß bekommt es eine ganz andere Geltung.



    Nun ist erst einmal warten angesagt. Ich beobachte die Veränderungen der Farbe sehr genau; auch habe ich ein 5. Reagenzglas ohne Farbe als Referenz dazugehängt. Mit diesem werde ich den pH-Wert als Referenz messen. Es ist den gleichen Umwelteinflüssen ausgesetzt wie die anderen. So können wir ausschließen, das ich da keinen Fehler mache (ausserdem war es noch übrig ).
    Wie geht es nun weiter; ich werde die Reagenzgläser hängen lassen und beobachten. Ihr bekommt jede Woche ein Update, wenn sich nichts tut, oder SOFORT, sobald eine Veränderung in einem der Gläser eintritt. In der Zwischenzeit besorge ich pH-Papier und werde die pH-Werte messen und hinzufügen. Das werde ich auch jede Woche machen, obwohl sich der PH-wert rein logisch nicht mehr ändern sollte

    Also, wie gesagt; der Aufbau steht. Und nun harren wir der Dinge, die da kommen

    *Update 2, 18.12.2011*

    Leider hat es etwas länger gedauert, das pH-Papier kam einfach nicht

    Es ist nun etwas über eine Woche her, seit dem die Gläser im Fenster hängen. Und es gibt bereits erste Veränderungen.

    Doch kommen wir zu allererst zu pH-Wert. Der pH-Wert der Inno Protect-Lösung liegt bei etwa pH 9 (laut pH-Papier). Dieser Wert ist also unsere Referenz.
    Das Ergebnis der pH-Probe ist erschreckend und lautet wie folgt (ist auf den Photo leider schlecht zu erkennen):



    Reagenzglas mit Inno: pH 9
    Reagenzglas blau: pH 8
    Reagnezglas gelb: pH 8
    Reagenzglas grün: pH 8
    Reagenzglas rot: pH 7

    Alle mit Farbe versetzten Gläser haben mindestens eine Stufe in der pH-Skala eingebüßt, rot sogar 2 und ist nun völlig neutral.
    Erklärbar ist dieses wie folgt: bei rot hatte ich etwas mehr genommen, um "meine" Farbstärke zu mischen.
    Daraus folgt; Lebensmittelfarben neutralisieren in jedem Fall die schützenden Eigenschaften der Protectlösung.
    Wie stark ist abhängig von der Mischung; je kräfitiger der Farbton, desto schneller erfolgt die Neutralisation. In jedem Fall ist also jetzt schon zu sagen, dass man von der chemischen Seite her von Lebensmittelfarben die Finger lassen sollte.

    Doch wie sehen die Farben selbst aus? Ich erwähnte ja bereits, dass es Veränderungen gibt.



    Auf den ersten Bilck sieht alles noch normal aus, doch auf den zweiten erkennt das Auge erste Veränderungen.
    Rot hat ein wenig von seiner ohnehin recht schwachen Leuchtkraft eingebüßt.
    Blau zeigt keine Veränderung.
    Grün zeigt auch keine Veränderung.
    Gelb hingegen ist erschreckend. Am Rand des Glases machen sich leichte, flockige Ablagerungen breit.



    Schüttelt man das Glas leicht, sieht man ein paar kleine Schwebeteilchen. Gelb zeigt also erste Anzeichen von Ausflockungen.
    Eine ganz böse Falle für Wakübesitzer.

    Ich fasse zusammen; nach gut einer Woche haben alle mit Farbe versetzten Gläser ihren Schutz teileweise oder ganz eingebüßt, Gelb flockt aus, Rot verliert seine Farbe, Blau und Grün sind farblich noch recht stabil.

    So viel zur ersten Woche. Mehr in einer Woche hier

    *Update 3, 28.12.2011*

    Eine weitere Woche ist vergangen; ich hoffe, ihr hattet ein schönes Weihnachtsfest.

    Was ist zwischenzeitlich in den Reagenzgläsern passiert?

    Nach nun gut 2 Wochen ergibt sich folgendes Bild:



    Es gibt wieder einige Veränderungen:

    Rot; hat seine gesamte Leuchtkraft eingebüßt und sieht mehr aus wie ein bleiches Violett.
    Blau; hat einen weiteren Teil seiner Leuchtkraft eingebüßt und ist nun sehr hell, aus einem tiefen Blau ist ein Babyblau geworden.
    Gelb; hat ebenfalls etwas an Leuchtkraft verloren, es werden mehr Ausflockungen.
    Grün; hat einiges an Farbe einbüßt und sieht mehr aus wie Algenschlick.

    Alle Farben haben also einiges an Leuchtkraft verloren. Rot am stärksten.
    Wer seinen Farbton erhalten wollte, müßte spätestens jetzt Farbstoff nachschütten (was natürlich den pH-Wert weiter senken würde).

    In der nächsten Woche werde ich wieder die Veränderungen posten.
    Je nach dem, wie stark der Farbverlust bei Rot sich fortsetzt, werde ich rot mit neuer Farbe versehen und natürlich die entsprechende Veränderung im pH-Wert erfassen.

    Bis nächste Woche
    Geändert von SVK (28.12.11 um 12:57 Uhr) Grund: Update

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  2. Die folgenden 8 User sagten Danke an SVK für diesen nützlichen Post:

    !!_He-Man_!! (19.12.11), buxtehude (18.12.11), Guapa (18.12.11), M0ps (18.12.11), Ox1974 (18.12.11), Phraneph (19.12.11), STER187 (19.12.11), Tornado25 (08.02.12)

  3. #2
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    Standard

    Hau noch in jedes Reagenzglas ein Stück Aluminium rein und die Sache wird schon interessanter.
    Ich bild mir ein so einen ähnlichen Test schon mal irgendwo gesehen zu haben. Die neue Wusitta Lebensmittelfarbe soll auch nicht mehr so gut sein wie die alte.
    Wenn "wäre" "währe" wäre und "währe" "wäre", wäre "währe" meistens richtig.

  4. #3
    Oberbootsmann Avatar von M0ps
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    Standard

    Alu wäre ziemlich blöd. Kein halbwegs wissender Waküenthusiast würde Alu mit Kupfer kombinieren und der TE als Chemiker sowieso nicht.
    Bei den Potentialunterschieden ist Korrosion vorprogrammiert.

    Kleine Anmerkung hab ich allerdings
    Mit UV-Licht wirds nix hinter glas, außer die RG's und deine Fensterscheiben sind aus Quarzglas

  5. #4
    Oberbootsmann
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    Standard

    wieso sollte er alu noch mit ins reagenglas mit reinhauen? weil innoschrott immernoch alu verbaut an teilen die wasserkontakt haben? oder weils noch nen paar zalman reserator gibt?
    viel mehr teile fallen mir nicht ein wo alu kontakt zum wasser hat (alles andere kann dem wasser ja egeal sein )
    wenn sollte man da eher noch nen bischen messing mit reinpacken, das entspricht dann noch stärker ne wakü (anshclüsse und radivorkammern sind ja fast immer aus messing)

  6. #5
    Hauptgefreiter
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    Zitat Zitat von M0ps
    Bei den Potentialunterschieden ist Korrosion vorprogrammiert.
    Eben und wofür verwendet man Korrosionsschutz nochmal? Nicht etwa um den Korrosionsprozess zu verzögern?
    Dann hau halt noch Messing rein. Nur Alu würde schneller Resultate liefern.
    Wenn es nichts zu schützen gibt, kann man den Korrossionsschutz auch gleich weg lassen.
    Geändert von neuli (07.12.11 um 00:11 Uhr)
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  7. #6
    Oberbootsmann Avatar von M0ps
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    Um eventuell auftretende Korrosion zu verhindern. (aufgrund geringer Potentialunterschiede) Dementsprechend sind solche Inhibitoren auch nur in begrenzten Bereichen wirksam und für Al/Cu sind sie nicht gedacht. Da wirst du vermutlich trotz Inhibitor Korrosion finden, sodass nichts über die Wirksamkeit ausgesagt werden kann.

  8. #7
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    Zitat Zitat von Mops
    Um eventuell auftretende Korrosion zu verhindern.
    Unmöglich. Korrosion kann nicht verhindert werden, sondern nur verzögert werden. Siehe auch: Korrosionsschutz
    Zitat Zitat von Mops
    Da wirst du vermutlich trotz Inhibitor Korrosion finden
    Das will ich ja auch. Wenn Lebensmittelfarbe den Korrosionsschutz beeinträchtigt, sollte das Alu in einem Reagenzglas mit IP ohne Lebensmittelfarbe weniger korrodiert sein als in dem Reagenzglas mit Lebensmittelfarbe.
    Wenn der PH Wert unter 7,5 fällt, ist es sowieso vorbei und das Gemisch sollte gewechselt werden. Dies passiert sowieso die Frage ist nur wie lang dies dauert. Nur IP mit Baumarktwasser soll etwa 5 Jahre durchhalten.
    Wenn "wäre" "währe" wäre und "währe" "wäre", wäre "währe" meistens richtig.

  9. #8
    SVK
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    OK, als Alu werde ich da ganz sicher nicht reinballern

    Alu und Kupfer reagieren IMMER miteinander, das kann auch Innos Protect nicht verhindern.

    Ich spreche da auch Erfahrung, einige Kühler meiner ersten Waküs basierten auf Innovatekkühlern, welche ja bekanntlich aus Alu gestanden/bestehen. Trotz der Protectlösung konnte ich klumpenwiese korrodiertes Material aus der Kühlung kratzen, als ich sie dann mal umgebaut habe.
    Also; das brauchen wir nicht zu testen, das geht einfach nicht auf Dauer^^

    Was mich interessiert ist einzig, wie die Farbstoffe auf auf die Protectlösung wirken.
    Kleines Beispiel: die Lösung hat einen PH-Wert von >8... die Farbstoffe (im Falle von Rot E163) liegt der PH-Wert aber bei 6-6,5... und die Farben enthalten anteilig Zitronensäure...

    Es stellt sich also eigentlich nicht die Frage, ob die Protecteigenschaften noch gegeben sind. DIE SIND WOHL DEFINITIV HIN
    mich interessiert mehr, was NOCH so alles passiert^^

    Ich werde heute mal PH Papier besorgen und den PH Wert (sogut es damit eben geht) bestimmen und diese Werte, sollten sie sich (noch weiter) verändern, auch in den Test einfliessen lassen. Aber ich denken mal, dass die schon leicht sauer sein werden

    Spannung^^
    Geändert von SVK (07.12.11 um 02:37 Uhr)

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  10. #9
    Romanschreiber Avatar von VJoe2max
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    Standard

    Einen ähnlichen Test mit G48 und Druckertinte fahre ich nun schon über viele Monate und kann immer noch keine Veränderungen feststellen. Übrigens habe ich da von Anfang an ein Stück Alu und ein Stück Kupfer sowie ein Stück PVC-Schlauch im Glas. Die Inhibitoren in G48 belegen die Metalle so dicht, dass bislang keine mit freiem Auge sichtbaren Korrosionsspuren zu finden sind. Bei InnoProtect dürfte es aber ähnlich sein.

    Ein Punkt der so einen Versuch aber deutlich von der Realität unterscheidet ist der, dass keine Strömung herrscht und einmal festgesetzte Inhibitorschichten kaum Grund haben sich wieder aufzulösen bzw. abgebaut zu werden. Diese Schichten sind nicht so stabil wie metallische Passivierungsschichten (dafür aber unahängig von Korrosionsströmen) und können daher bei strömendem Medium durch die Kinetik des Fluids aufgelöst werden. Deshalb hält Korrosionschuitz auch nicht ewig sondern muss von Zeit zu Zeit ergänzt werden - besonders wenn man versch. Metalle im Kreislauf hat. Das gilt aber auch für andere Kombis als Alu/Kupfer mit geringeren Korrosionspotentialen - hält dann aber länger. Von daher kann man solche Langzeitversuche im "stehenden Gewässer" wirklich nur hinsichtlich der Farbkompatibilität nutzen.

    Druckertinte (zumindest die Sorte die ich verwende) funktioniert jedenfalls ohne Ausflockungen mit G48. Von Lebensmittelfarbe halte ich da ehrlich gesagt nicht viel. Das Zeug ist chemisch imo weniger stabil als Druckertinte. Lediglich die Temperaturstabilität habe ich bislang nur im Sinne schwankender Raumtemps zw. Sommer und Winter getetstet Als Farben sind mit G48 folgende möglich: Ein sattes Blau ein dunkelgrünes Grün und ein sattes Rot (auch wenn, man das angesichts der Grundfarbe von G48 kaum für möglich hält (Mischung mit Magenta und ein klein wenig gelber Tinte). PH-Wert veränderugn konnte ich btw trotz der beiden Metall keine feststellen - Die künstliche Passivierung durch die Inhibitoren verhindert dass sich Metallionen lösen.
    Geändert von VJoe2max (07.12.11 um 08:33 Uhr)
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  11. #10
    Fregattenkapitän Avatar von DeathMetal
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    gute Sache - das verfolg ich mal!
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  12. #11
    Kapitänleutnant Avatar von XxXPCFreakXxX
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    Jo, gefällt mir sehr gut.. Was mich- wiebereits vermerkt, freuen würde, wäre wenn du noch Messing mit dazu packst..
    Grüße und viel Erfolg

  13. #12
    Oberbootsmann Avatar von M0ps
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    @neuli: aber das chemische Verhalten von Alu ist nen ganzes Stück anders. (z.b empfindlich gegen Basen)
    aber V2Joemax hat schon recht. Ohne Strömung sieht das alles nochmal ganz anders aus. Soweit ich mich erinner kann hatte Bundy mal so nen Test vor, sein Projekt aber eingestellt nachdem 3 Pumpen oderso abgeraucht waren. Aber auch schon die Ausflockfrage ist interessant und wenn in diesem Fall schon Korrosion auftritt, kann mans in ner Wakü gleich vergessen.

  14. #13
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    Alu hat die nette Eigenschafft sich zu passivieren. Starke Basen können diese Oxidschicht in der Tat auflösen. Aber jetzt mal ernsthaft was hat denn Natronlauge in einer Wakü verloren?
    Edit: Nochmal nachgeschaut die Oxidschicht löst sich in Flüssigkeit mit einem ph Wert kleiner als 4 und größer als 9
    Geändert von neuli (07.12.11 um 20:44 Uhr)
    Wenn "wäre" "währe" wäre und "währe" "wäre", wäre "währe" meistens richtig.

  15. #14
    Oberbootsmann Avatar von M0ps
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    So basisch musses doch garnet?!(hab ich jedenfalls noch so im Hinterkopf-genauer PH?=keine Ahnung) Was man primär auch berücksichtigen muss ist die lange Einwirkdauer-da kommen ja auch Sachen zum Tragen die man sonst als irrelevant unterbuttern würde.
    Aber im Endeffekt: nicht genaues weiß man nicht- der TE soll mal machen wie er meint. Da Durchfluss etc nicht/schlecht simuliert werden können lässt sich da schwer was ableiten, bzw. nur weil im Test nichts passiert würde ich mir das Zeug trotzdem nicht in die Wakü kippen^^

  16. #15
    SVK
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    In der Tat, Durchfluss wird im Reagenzglas recht schwer

    PC und Wakü integriert in einen extra gebauten Tisch (aktuelle Bilder; klick mich)

    Es gibt viel zu viele Menschen, die halten es für Glück, wenn sie 365 Tage am Stück, wie ein Esel jeden Schlag von ihrem Herren akzeptieren, um dann irgendwann als Vollidiot in einer Klapse zu krepieren.

  17. #16
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    Wirklich sehr interessant (bei "chemisch sauber" hab ich aber schmunzeln müssen xD)

    Ich werde dein Topic auf jeden Fall verfolgen.

    Wie sieht es eigentlich mit G48 (Aus dem Autokühlkreislauf) zusammen mit Lebensmittelfarbe aus?
    Gibt es da auch Erfahrungswerte?
    Es gab auf PCGH mal einen der Säurebase Indikatoren getestet hat, mal sehen ob ichs noch finde ^^
    Hier:LINK

    Ich halte nicht soviel vom teuren Innovagedöns


    Grüße, Galaxy

  18. #17
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    Zitat Zitat von Galaxy345 Beitrag anzeigen
    Wirklich sehr interessant (bei "chemisch sauber" hab ich aber schmunzeln müssen xD)

    Ich werde dein Topic auf jeden Fall verfolgen.

    Wie sieht es eigentlich mit G48 (Aus dem Autokühlkreislauf) zusammen mit Lebensmittelfarbe aus
    Chemisch sauber: normal gereinigt, 3x mit VE oder dest-H2O gespühlt und mit Aceton getrocknet, weil man keinen Bock hat, das Zeug abzutrocknen... nach guter, alter Chemikantenlabortradition
    G48 habe ich keine Ahnung... aber ist das nicht ohnehin bläulich?
    Geändert von SVK (18.12.11 um 23:49 Uhr)

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  19. #18
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    Ich hatte G30 mit LMF in Betrieb..
    Hier der Link
    G30 ist pink, g48 ist bläulich..
    Hatte keine Probleme..
    Grüße

  20. #19
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    Und man verdünnt ja auf 1:10-1:20, von daher ist die Färbung auch gar nicht so stark.

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