Hallo zusammen!
Ich hab mir für mein Notebook 4GB zusätzlichen RAM bestellt. Das Einsetzen war leider extrem fummelig. Irgendwann kam ich auf die glorreiche Idee, einen Schraubenzieher zur Hilfe zu nehmen, um besser an eine Ecke zu kommen. Dabei bin ich dummerweise abgerutscht und habe direkt einen Widerstand von der Platine gekratzt. Ich hab zwar einen Lötkolben hier, aber der Widerstand ist ungefähr so groß wie ein Sandkorn - keine Chance. Ich hab jetzt den RAM-Riegel trotzdem einfach mal eingesetzt und zu meiner Überraschung wird er einwandfrei erkannt und scheint zu funktionieren.
Wenn ich richtig gemessen habe, hat der Widerstand 930 Ohm und er war einer von denen, die in einer langen Reihe ganz am Rand (gegenüber des Steckers) aufgereiht sind. Ich werde gleich auch mal ein Bild dazu einstellen.
Jetzt zu meinen Fragen:
1. Kann ich irgendwie überprüfen, ob alles wirklich so funktioniert wie es soll?
2. Kann durch den fehlenden Widerstand mehr passieren, als dass einfach der RAM-Riegel abraucht?
3. Welche Funktion wird dieser Widerstand wohl gehabt haben, wenn er offenbar entbehrlich ist?
Ich würde mich freuen, wenn mir jemand ein wenig weiterhelfen kann. Gerade ärgere ich mich tot darüber, dass ich allen ernstes auf die Idee gekommen bin, so ein empfindliches Bauteil mit einem Schraubenzieher zu malträtieren!
Gruß, Serienchiller
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- 11.11.11, 18:21 #1Matrose
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Widerstand rausgebrochen, RAM scheint aber zu funktionieren
Geändert von Zwerghamster (11.11.11 um 18:48 Uhr)
- 11.11.11, 19:11 #2
du hast einen Kondensator abgerissen, ist mir auch mal passiert....hatte auch keine Auswirkungen
teste einfach mit Memtest86, ob der Ram fehlerfrei läuft und gut ist.
Löten sollte aber an der Stelle auch noch gehen....kleine Lötspitze, Lötfett und das richtige Lötzinn und schon ist er wieder dran^^Soundcard: ASUS Xonar DX 7.1
Central Processing Unit: i7 2600K @ 4,5GHZ 1,27V Water
Case + Power Supply: Zalman GS1000 + Enermax Modu 87+ 700W
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RAM: 8GB G.Skill RipJaws-X 1333MHZ CL7 1,5V @ 1600MHZ CL 7-8-7-24 1T 1,548V
- 11.11.11, 19:31 #3Gefreiter
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@Zwerghamster
Im blödesten Fall ein neuer RAM Baustein.
Hab ich aber auch schon geschaft
Bei mir damals war es der CPU Lüfter der am Mainboard festgemacht werden musst. So vor 5 Jahren war es noch nicht usus das Hebel und so dran zu haben, sprich es gab eine Nase zum nach unten drücken, aber keine Aretierung für Links und Rechts. Schraubendreher angesetzt, runtergedrückt und dann kahm er ins rutschen
bei einigen Leiterbahnen bin ich bis in die 2te Schicht gekommen
- 11.11.11, 20:32 #4Matrose
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Beruhigend, dass nicht nur mir sowas passiert. Memtest bekomme ich leider nicht zum laufen, hab weder CD-Laufwerk, noch Windows (auch mit Wine kein Erfolg). Aber Hauptsache der Speicher funktioniert.
- 17.11.11, 18:52 #5
SO-DIMMs mit Schraubenzieher hebeln? Da hat jemand das Prinzip der DIMM-Slots nicht verstanden... die seitlichen Metall-Klammern sind das Stichwort und dafür braucht man keine Gewalt sondern Fingerspitzengefühl - wie übrigens bei den meisten Dingen an Notebooks...
God is alive... don't care about Nietzsche... he was clueless about guitars...

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