1.) wird btrfs aufgrund der neidischmachenden existenz von zfs mit den selben zielen entwickelt
2.) ist btrfs (noch) nicht einsetzbar:Das ganze ist ein Versuch ein ebensomächtiges Dateisystem/Volumesystem wie ZFS mit einem Linux-Kernel zu bauen. Ist halt kein Streichelzoo, dauert nochNote that Btrfs does not yet have a fsck tool that can fix errors. While Btrfs is stable on a stable machine, it is currently possible to corrupt a filesystem irrecoverably if your machine crashes or loses power on disks that don't handle flush requests correctly. This will be fixed when the fsck tool is ready.![]()
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Thema: ZFS Stammtisch
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14.03.11, 21:29 #576Bootsmann
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14.03.11, 23:00 #577Banned
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ich kann zfs mangels stabilitaet nicht einsetzen.
so what? btrfs semmelt wenigstens nicht beim mounten ab
und was fuer alten muell postest du da?
Code:BTRFSCK(8) BTRFSCK(8) NAME btrfsck - check a btrfs filesystem SYNOPSIS btrfsck device DESCRIPTION btrfsck is used to check a btrfs filesystem. device is the device file where the filesystem is stored. AVAILABILITY btrfsck is part of btrfs-progs. Btrfs is currently under heavy develop‐ ment, and not suitable for any uses other than benchmarking and review. Please refer to the btrfs wiki http://btrfs.wiki.kernel.org for further details. SEE ALSO mkfs.btrfs(8) btrfsctl(8) BTRFSCK(8)Geändert von ulukay (14.03.11 um 23:01 Uhr)
14.03.11, 23:16 #578Bootsmann
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Solangs noch im Kernel-Wiki steht, ist es für mich ein Faktum.
https://btrfs.wiki.kernel.org/index.php/Main_Page
Deine Quelle:So what?... and not suitable for any uses other than benchmarking and review.
14.03.11, 23:24 #579Banned
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ich finds ja toll einen zfs verfechter hier zu haben. vielleicht kannst du mir ja bei dem goldenen kalb helfen.
solaris 11 express auf x86 64bit. 2 platten im raid1 (fehlerfreie neue), memtest rennt 24h durch, prime95 rennt 24h durch. andere filesysteme rennen tagelang unter volllast durch. ergo hw problem ausgeschlossen.
hier mein ZFS problem
habe einen zpool erstellt mit einem volume namens backup.
das ganze mit encryption=on
hab 100e gb draufgeknallt. snapshots erstellt.
tja und nach ein paar stunden freezt das ganze zfs dann.
im sinne von, ich tippe das ein
ls /zpool/backup
und das kommando haengt stundenlang. keine fehlermeldungen in den logs, in dmesg oder beim kommando selber. solaris 11 kann nichtmal mehr runtergefahren werden.
nach nem hardware reset kann man den zpool zwar starten und mounten, aber jeder zugriff drauf freezt das gesamte system.
denkt man sich man faehrt mit nem fsck drueber. ABER HACH, das tolle ZFS HAT KEIN FSCK ...
(zpool scrub rennt ohne probleme durch
)
kannst du mir was dazu raten? nein? dachte ich
was fuern tolles STABLE filesystem das doch ist
Geändert von ulukay (14.03.11 um 23:26 Uhr)
14.03.11, 23:32 #580Bootsmann
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Naja, was soll man so pauschal dazu sagen. Dass ZFS kein fschk hat, liegt auf der Hand und muss nicht diskutiert werden oder?
Ohne jede Fehlermeldungen, wie du es beschreibst, würde ich darauf tippen, dass Solaris 11 Express dann doch leider noch Probleme mit ZFS-Encryption hat. Muss auch gestehen, dass ich noch keine Erfahrung mit 100GB über ZFS-Encryption habe, das Feature ist halt noch ewig neu.
Ich würde dediziert bei Oracle nach bugs/tickets suchen, die diesen Fehler beschreiben. Dafür ist Solaris 11 Express ja schließlich da: kostenlos testen, bug-tickets filen, dann das normale non-Express für teuer Support kaufen
Also ernsthaft, mach ein Ticket auf, dafür ist die SE11 Lizenz da...
15.03.11, 11:14 #581Stabsgefreiter
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Plan fürs WE
Ok, also am WE ist geplant 4x2 TB WD Green EARS plus eine kleine 2.5 Zoll HDD in den Microserver und da dann nexenta direkt drauf (RaidZ1 mit 4, messen und dann RaidZ1 mit einer hot spare und dann mal eine rausziehen). 2 Ports zu einem Trunk bündeln und dann mal schauen wie das mit 8 GB RAM tut.
Wenn das gut läuft wäre das eine Low Budget, Noise, Energy, Cost... Variante zum Einstieg. In der Hoffnung, dass irgendwann die Verschlüsselung auch bei nexenta kommt.
Die Variante von GEA (all in one) ist für den Xeon geplant. Aber dazu muss ich erstmal alles kapieren...
Gruss,
Otto
15.03.11, 23:28 #582Bootsmann
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Da bin ich ja mal gespannt.
Kannst du mal vor der Nexenta-Installation Solaris 11 Express von Live-CD starten, den ZFS-Pool normal initialisieren und encryption auf nem filesystem aktivieren. So grobe Anhaltspunkte mit dd würden mich schon interessieren... Was da wohl so geht mit der süßen Microserver-CPU?
*thubms up* cool isser ja, der Microserver
---------- Beitrag hinzugefügt um 23:29 ---------- Vorheriger Beitrag war um 23:28 ----------
Für ZFS würde ich auch mal beim hardforum.com vorbeischauen: Data Storage Systems - [H]ard|Forum
Da ist auch GEA mit seinem napp-it sehr aktiv und generell viel ZFS-Wissen versammelt...
16.03.11, 06:30 #583Stabsgefreiter
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Hi,
sehe ich das richtig. Bei Oracle muss man sich registrieren? Hmm, ich hasse diesen Sch... Ok, will nicht zu viel versprechen aber das sollte schon gehen.
Aber "und encryption auf nem filesystem aktivieren." das musst Du mir leider erklären. Wo wird das Ding angemacht?
Danke für den Link. Kannte ich noch nicht.
Gruss
Otto
Dessen Leben nun wieder beginnt da um 23:00 der Antrag abgeliefert wurde ;-)Geändert von otto123 (16.03.11 um 07:49 Uhr)
16.03.11, 19:41 #584Stabsgefreiter
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Vortrag: Einführung in ZFS on Vimeo
Das fand ich recht erhellend in Bezug auf ZFS.
2 TB EARS kam heute. Dann habe ich nun derer 4. Winkel um Festplatte oben zu montieren leider nicht :-(
Gruss,
Otto
16.03.11, 21:33 #585Bootsmann
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17.03.11, 20:56 #586
so, dann will ich mich nach laaaanger "Schreibabstinenz" auch mal melden...
@otto123:
Bitte die WD20EARS nicht im raidz betreiben, da du hier definitiv in ein Alignement-Problem läufst! 128k/3 = 42,66k - hier muss also ständig neu aligned werden! 4k-Platten sind unter zfs noch immer problematisch - hier gibt es zwar die Möglichkeit, 'zpool' mit einem manuellen Patch neu zu kompilieren, um den den zpool mit einem angepassten Offset zu erstellen. Allerdings ist hier bisher noch aufgrund mangelnder Langzeiterfahrung nicht bekannt, ob es negative "Begleiterscheinungen" gibt. Weiterhin kann es definitiv passieren, dass du einen derart erstellten Pool nicht ohne gepatchtes 'zpool' importieren kannst, was es für den evtl. Fehlerfall problematisch macht, so dass du im schlimmsten Fall den kompletten Pool verlierst!
Als Empfehlung hat sich hier das Mirror-Set herausgestellt. Dadurch verlierst du zwar effektiv die Hälfte der Kapazität, allerdings erhältst du im Gegenzug die höchsten IOPS-Werte sowie die - relativ betrachtet - höchste Redundanz.
Wenn du unbedingt auf die entsprechende Kapazität nicht verzichten möchtest, dann kann ich dir für raidz zu 3 bzw. 5 bzw. 9 Festplatten raten, da hier dann zumindest das Schreibalignement passt. Oder du nimmst 6 Festplatten und erstellst die einen raidz2-Pool.
Einem Arbeitskollegen habe ich zu den 4k-Platten HD204UI geraten - er betreibt 4 Platten als Mirror-Set und erreicht Schreibwerte bis zu 400MB/s und Lesewerte um die 340MB/s lokal (also nicht über Gbit - geht ja net..)
Möchtest du encrypten, dann rate ich dir definitiv zu Solaris 11 Express - da nur dieses bisher verschlüsseln kann. Ein Import des Pools mit verschlüsseltem zfs-Volume in Nexenta ist nicht möglich, da Nexenta eine veraltetet zfs-Version (inkl. zpool) verwendet und somit nichts damit anfangen kann.
@ulukay:
Hast du wenigsten mal die integrierten Funktionen von Solaris verwendet, um dein "ls" zu debuggen? Ich rede hier mal von vmstat, iostat, fsstat oder dtrace. Zusätzlich kannst du ein "zpool iostat poolname 1" laufen lassen, während du in einer anderen Sitzung dein "ls" loslässt. So hast du eine Live-View, welche die Fehlerursache zeigen kann!!!
Ein derartiges Verhalten bzw. Vorgehen sollte dir eigentlich nahe liegen, wenn du tatsächlich so in der Linux-Welt verankert bist, wie du hier vorgibst.
Empfehlen kann ich dir den Blog des Oracle-Mitarbeiters Constantin Gonzalez. Zu finden ist dieser unter Oracle Solaris, OpenSolaris, ZFS, Home Servers, Technology | Constant Thinking Hier findest du auch einen Beitrag bzw. "Performance Analysis", welchen du auch für Fehlersuche heranziehen kannst.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass "Primestable" etc. rein GARNICHTS!!! bedeutet. Mein Storage mit C2D E6300 @ 400 war 72h-Primestable, allerdings hat es mir sogar mit 300MHz FSB die Pools zerstört, da der Chipsatz das nicht wollte! FSB runter auf 266 und alles ist tatsächlich rocksolid!!! Kein einzigster Datenfehler mehr - weder auf den SCSI- noch auf den SATA-Platten. Soviel mal dazu!
@allgemein:
Sollten Fragen sein - einfach fragen. Ich will diese gerne beantworten, soweit mein Wissen reicht. Zur not per PM oder mail.
Ach ja, und um irgendwelche "Was bist du eigentlich für einer?"-Fragen gleich abzuwürgen - ich war 'Teamleiter Linux' bei einem Hostingprovider sowie Technischer Leiter bis ich entschieden hab, dass ich mich weiterentwickeln will. Derzeit arbeite ich in einem Datacenter mit zig Petabyte SAN...
so far...
ccmonsterDesktop: i5-2400s | P8H67-M EVO Rev.3 | 4GB DDR3-1600 Dominator | 80GB X25M-G2 | 64GB Crucial M4 | XFX HD6850 XXX | Sabayon 7 | lokal lediglich OS - keinerlei Userdaten
Storage: E35M1-I | 8GB XMS3 | IBM BR10i (IT-geflashed) | paar SSD's | paar mehr Festplatten | openindiana
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17.03.11, 21:30 #587Banned
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1. tritts bei standard takt auch auf
2. ist dabei KEIN io auf den platten. da passiert einfach garnichts
3. petabytes und san? hallo herr kollege
wie gesagt, ich kenne zfs von sparc kisten schon relativ lange, aber die x86 implementation in sol11express ist ein absoluter horror. mag sogar sein dass nur das encryption feature verbuggt ist, aber sowas darf man doch nicht auf die allgemeinheit loslassen.Geändert von ulukay (17.03.11 um 21:35 Uhr)
17.03.11, 21:46 #588
Geändert von ccmonster (17.03.11 um 21:48 Uhr)
18.03.11, 07:37 #589Stabsgefreiter
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@ ccmonster: Herzlichen Dank für die Infos! Ich hatte nun nexenta auf drei Platten und nichts gemerkt. Allerdings - wie soll man es auch so leicht merken? Mit den EARS habe ich mich dann wohl sauber ver... Anyway, ich habe nun 4 Stück. Dann mache ich mal heute das Solarisexpress druff auf Microserver als Mirror. Dann die zwei Ports zu einem Trunk machen und dann kann man wenigstens schneller parallel zugreifen.
Schicke Sache am Rande: Der Microserver hat einen E-SATA Ausgang direkt auf's Board gelötet - da sollte man eigentlich schön einen E-Sata USb Stick anhängen können und da das OS drauftun. Leider hat es bisher recht wenige 8 GB E-Sata Sticks.
"'Teamleiter Linux' bei einem Hostingprovider" Das hätte ich natürlich nicht gesagt - reizt geradezu zur Nachfrage ;-)
Gruss
18.03.11, 08:47 #590Hauptgefreiter
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Sollte es nicht so lauten 128k / (Anzahl der Disken - Paritätsdisk)
D.h. bei 3 Platten @ Raidz1 -> 128k/(3-1) = 64 -> OKAY
Oder bezieht sich das allgemein auf Raidz und nicht speziell auf 4k-Platten?
Es kommt drauf an für was du den Server brauchst ... Homeserver?
Dann ist die Performance mMn relativ egal ... Gbit-Leitung kannst du fast immer auslasten.Geändert von baldi (18.03.11 um 09:05 Uhr)
18.03.11, 09:40 #591Obergefreiter
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So mein Homeserver ist jetzt auch komplett... verwende 3 x wd ears.. allerdings läuft das ganze unter vmware workstation. Die Platten sind via rdm durchgereicht, Peformance war mir hier erstmal egal, ich wollte nur ne alternative zu nem softraid von Windows. Ich werd die Tage mal schauen wie stabil diese Bastellösung ist und auch mal nen kleinen Performancetest machen.
Was mir gestern bei der Installation von Napp-it aufgefallen ist... nachdem ich das auf Sol 11 Express installiert habe und dann auf's Webinterface wollte (via Firefox) kam immer username or password wrong. Irgendwann habe ichs dann mal mitm IE probiert und ich konnte mich anmelden. Sehr merkwürdig das ganze... nachdem ich dann ein Password vergeben habe ging's auch übern Firefox...
lg
18.03.11, 16:56 #592Banned
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das sieht alles recht unspektakulaer aus
vmstat, zpool iostat, fsstat und ein truss des ls -la (beim ls hab ich ne stunde gewartet bevor ich den output kopiert habe
)
Spoiler: Anzeigen
habs ganze im uebrigen in ner vm neu installiert und relativ schnell denselben fehler erhaltenGeändert von ulukay (18.03.11 um 17:01 Uhr)
18.03.11, 17:32 #593Bootsmann
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So pauschal kann man das nicht sagen, man kriegt auch 4k-override mit ZFSGuru ohne weiteres hin. U.a. hier: 3 or 4 HDDs in RaidZ1? - [H]ard|Forum
18.03.11, 18:09 #594
@otto123:
mit den drei Platten kompensierst du das Prob etwas, da du hier wieder aligned schreiben kannst. Bei 4 Platten empfehle ich dir 'mirror disk 1 disk2 mirror disk3 disk4'. Das Problem tritt teilweise nicht sofort, sondern erst nach entsprechender Nutzung auf! Bitte auch in regelmäßigen Abständen einen scrub über den Pool laufen lassen.
Bitte keinen Flash-Stick für den rpool verwenden - wenn dann auf ne esata-ssd oder esata-hdd zurückgreifen, da dir das Logging relativ schnell den Stick killen kann, was Erfahrungen mit cf-Karten zeigen.
@baldi:
Wie du meinem ersten Post eventuell entnehmen kannst, empfehle ich für raidz 3, 5 und 9 Platten. Bei vieren rate ich von raidz ab. Hier hatte ich also schon die "eine" Parität weggerechnet. Hätte ich evtl. erwähnen sollen - bin hier davon ausgegangen, dass es für jedermann verständlich ist, da otto123 nun 4 Platten hat.
Diese Problematik trifft im Besonderen auf 4k-Platten zu, aber im allgemeinen auch auf reguläre 512er Platten.
@hotzen:
Bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. zfsguru ist freebsd-basiert, welches hier auf den entsprechenden Offset angepasst wurde! Dies ist wie von mir bereits geschrieben in dieser Form auch mit OpenSolaris, OpenIndiana und Solaris 11 Express möglich.
@ulukay:
Diese Ausgaben geben leider tatsächlich keinen Aufschluss. Da ich sowohl virtuelle als auch physikalische Installationen besitze, hätte mir ein derartiges Verhalten schon auffallen müssen. Dies war bisher noch nicht der Fall.
Du greifst hier auf deinen rpool zu. Ist 'rpool/backup' ein encryptetes Volume oder lediglich ein Folder in /rpool?
Kannst du bitte deine Hardware posten? Ich gehe hier inzwischen eher von einem Hardware-Defekt denn von einem Software-Fehler aus. Bitte ggf. auch mal dein Install-ISO bzw. das gebrannte Medium kontrollieren (md5,sha256). Hier hatte ich mal massive Prob's mit OpenIndiana.
Hast du die Möglichkeit, dir weitere Platten für einen neuen zpool in das System zu hängen? Evtl. sogar sas an einem lsi oder u320 auf z.b. adaptec 39320a. Mir kommt das echt "spanisch" vor.
EDIT: warum swap't dein system? Wieviel RAM ist verbaut bzw. was läuft parallel? Bei mir ist der swap noch NIE genutzt worden! Evtl. mehr RAM stecken...
so far...
ccmonsterGeändert von ccmonster (18.03.11 um 18:29 Uhr)
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18.03.11, 18:50 #595Bootsmann
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mit freebsd kann man mit gnop 4k devices zerwingen und somit zfs überreden ein ashift=12 zu übernehmen. per pool-export und -import kann das dann in solaris übernommen werden. es ist also genau nicht so, dass man im source rumhacken muss um einen 4k compatiblen ashift zu bekommen.
18.03.11, 19:10 #596
Diese Methode ist mir selbstverständlich bekannt, allerdings gibt es - wie bereits erwähnt - noch keine definitiven Aussagen bzgl. Langzeitverhalten. Weiterhin arbeitest du dann mit einem veralteten zpool, so dass hier ein Upgrade nötig ist. Zu dem Verhalten mit einem encrypteten Volume in diesem "Bastard"-Pool kann ich leider garnichts sagen, da mir hier keine Werte vorliegen und mir meine Daten zu wertvoll sind! Sorry wegen dem Bastard - musste sein, also nicht zu ernst nehmen.

Weiterhin werde ich nach wie vor jedermann zu 512er Platten raten, da mir atm keine 4k-Enterprise-Platten bekannt sind. Selbst die 1TB-Constellation.2 haben 512er Sektoren! Und es hat imho einen Grund, weshalb im Enterprise-Sektor noch immer mit 512er Sektoren (okay - SAS und FC mal ausgenommen - hier gibt es auch 520 und 528 ) gearbeitet wird.
MfG ccmonsterGeändert von ccmonster (18.03.11 um 19:22 Uhr)
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18.03.11, 19:23 #597Bootsmann
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Die Hitachis haben auch 512byte Sektoren, allerdings haben diese 512b Platten dann eine (theoretisch) weitaus schlechtere Fehlerkorrektur, da die ecc-checksums nicht so breit sind wie bei 4k-Platten. Was noch gemacht wird, ist die Fehlerrate auf 10^-15 zu stemmen in dem mehr Platters mit geringerer Datendichte benutzt werden aber das will man aufgrund der Lautstärke und Verbrauch im Homeeinsatz und generell eigentlich nicht (Außer man erträgt eine Constellation neben sich und hat das Kleingeld dafür).
Davon abgesehen ist es absoluter Quatsch, einen ashift=12 Pool als bastardös zu bezeichnen, auch wenn es scherzhaft gemeint ist. Es ist nicht so, dass der Pool dadurch "unrein" wird, sondern ZFS wird durch den GNOP-Trick lediglich mitgeteilt, dass die HDD in der Tat 4k Sektoren benutzt, statt die Festplatten mit ihrer falschen 512b Aussage ZFS anlügen zu lassen. ZFS wird also nicht durch die falsche 512b Aussage verwirrt, sondern wählt ohne jegliches Gehacke einen genau passenden ashift=12 Parameter. Wenn, dann sollte es eher Probleme geben mit 4k HDDs, die 512 behaupten, da ZFS darauf angewiesen ist, die HDD Informationen genau zu kennen um performante Zugriffe gewährleisten zu können.
Darüberhinaus sind Pools mit ahift=9 (Pool initialisiert mit 512b Platten) schlicht nicht fähig 4k-Platten aufzunehmen (die dies per Firmware auch so kommunizieren, anstatt 512b), sobald diese demnächst mal released werden. Also schon im Sinne einer Zukunftssicherheit, sollte der Pool so initialisiert werden.
Und SE11 Encryption auf solch einem Pool geht auch. Die erste Meldung, dass encryption generell Probleme macht, ist ein paar Posts vorher aufgetaucht. Das kann ich mir auch durchaus gut vorstellen, hat allerdings herzlich wenig mit der ashift zu tun.Geändert von hotzen (18.03.11 um 19:32 Uhr)
18.03.11, 19:43 #598
Mir ist klar dass diese Pools dann insofern korrekt erzeugt sind. Allerdings ist es so, wie du selbst geschrieben hast, dass atm alle 4k-Platten 512er Sektoren "rausgeben". Dass dieses Erstellen funktioniert ist mir klar, jedoch bewegen sich diese Pools außerhalb der vorgegebenen Spezifikationen, welche seitens zfs gesetzt sind.
Mit dieser Methode darf natürlich jeder arbeiten, der dies für richtig erachtet. Ich werde jedoch erst darauf zurückgreifen (4k-Platten), wenn ein entsprechender zpool regulärt released wurde.
Und imho sind Constellation nicht laut - sind reguläre 7,2k-Platten. Selbst meine Velos find ich angenehm... aber das ist wieder Ansichtssache - mein Desktop soll auch möglichst leise sein. Hier geht es aber um Storage...
Und bitte nicht gleich wegen Bastard angegriffen fühlen - war n Scherz - drum auch extra dazugeschrieben!
MfG ccmonsterDesktop: i5-2400s | P8H67-M EVO Rev.3 | 4GB DDR3-1600 Dominator | 80GB X25M-G2 | 64GB Crucial M4 | XFX HD6850 XXX | Sabayon 7 | lokal lediglich OS - keinerlei Userdaten
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18.03.11, 20:12 #599Bootsmann
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Ich weiß, ich fühle mich auch nicht angegriffen. Es wird nur nicht wahrer, dass "sich diese Pools außerhalb der vorgegebenen Spezifikationen (bewegen), welche seitens zfs gesetzt sind.", nur dadurch dass du es wiederholst.
Sie bewegen sich genau *innerhalb* der Spezifikation einer 4k Platte und aus ZFS-Sicht ist ashift=12 auch kein Wert außerhalb der Spezifikation: ZFS wählt diesen Wert freiwillig, wenn man ihm nur mitteilen kann, dass die HDD eigtl 4k Sektoren hat...
18.03.11, 20:17 #600Obergefreiter
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Tja meine Bastellösung hat sich gerade als Schrott erwiesen, nach jedem Neustart der VM waren 2 Platten als defekt gekennzeichnet und der pool im eimer... schade eigentlich... also doch nen windoof raid :-(
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