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  1. #5626
    gea
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    Das sind Meldungen des Perl Modules Expect.pm
    Dieses Modul ist für OmniOS in zwei Varianten dabei.

    Beim Login wird geprüft, welche der beiden für das jeweilige OmniOS benötigt wird.
    Ein Logout/Login sollte das Problem beheben.

    ps
    Manche Programme modifizieren die Perl Umgebung, so dass Expect nicht mehr läuft.
    Der Ausweg ist meist das Programm via pkgin nach /opt zu installieren da damit die normale Systemumgebung nicht verändert wird.

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  3. #5627
    Bootsmann
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    Zitat Zitat von gea Beitrag anzeigen
    Ich arbeite selber hauptberuflich in einem Bereich in dem es im zweifelsfall eher Geld als Personal gibt. Lösungen mit Full-Support und schnellen Service Level Agreemants sind da schon eine gute Möglichkeit. Es gibt sicher auch Anwendungen, wo es anders eh gar nicht geht.

    Mir geht es aber darum zu zeigen, dass Qualitäts-Storage auch dann möglich ist, wenn das Geld für NetApp & Co nicht reicht. Ich bin selber mit dieser Massgabe vor 6 Jahren zu ZFS gekommen (Zugegebenermaßen weil Apple beabsichtigte, damals ZFS für ihr Storage einzusetzen).

    Das Besondere an ZFS ist ja gerade, dass es auf gängiger Standard Server Hardware relativ problemlos funktioniert und absolute High-End Features bietet. Nicht umsonst hat NetApp versucht ZFS durch Klagen zu verhindern. Die Liste der Don't do that and prefer this ist relativ kurz. Wenn man das beachtet, funzt es einfach und skaliert problemlos nach oben.

    Wenn man dann per zfs send die Daten auf einem Reservesystem per Replikation vorhält und vielleicht insgesamt ein Reservesystem hat, in dem man die Platten umziehen kann, so ist der mögliche Downtime meist kleiner als 30 Minuten zu halten.

    Ich sehe aber auch , dass in DE große Firmen wenn dann fast nur mit Solaris und ZFS arbeiten - kaum mit OmniOS/OpenSource. In anderen Ländern (Dänemark, Schweden, Holland, vor allem in USA) ist das anders. Da ist OmniOS viel häufiger auch bei großem Einrichtungen im Einsatz, selbst bei Regierungseinrichtungen - nicht nur im Hochschulbereich, immer öfter aber auch mit OS-Support.

    Der Grund ist meist.
    Es wird sonst schnell richtig teuer (selbst mit massivem Rabatt) wenn man High-Performance oder High-Capacity anfrägt.
    Ja ZFS ist schon ein Segen wenn man ein leistungsfähiges Storage System braucht. Wenn ich daran denke wie eingeschränkt man früher mit hardware-raid lösungen war. Für einen reinen Fileserver ist das uninteressant geworden.

    Wobei Storage eben oft so kritisch ist, dass auch Netapp und Co mit teilweise wirklich gutem Service weiter ihr Geld verdienen können.

    Das in Deutschland so oft support gekauft wird liegt denke ich ein bisschen mit an der Bezahlung der IT Mitarbeiter. Meist spielen doch bei der Bezahlung der Mitarbeiter die entstandenen Kosten für Hard und Software keine große Rolle. Da wird doch gern mal support gekauft, damit der Schwarze Peter wenn mal was nicht läuft weitergeschoben werden kann.
    Auf irgend einer Messe habe ich mal "Nobody got fired for buying ..." aufgeschnappt.

    Hauptgrund für mich bei Nexenta nach support anzufragen war deren Aussage, dass sie auch mehrere hundert clients per NFS vesorgen können. Bei anderen Kunden geben sind laut Nexenta >1000 clients per NFS angebunden.
    Da habe ich mit freier Software vor ein paar Jahren meine Probleme gehabt. Wir hatten einen Fileserver unter linux im Einsatz der ab ca. 200 clients troz relativ guter Hardwareausstattung nicht mehr zuverlässig funktioniert hat. In etwa doppelt so viele clients gilt es jetzt zu versorgen.

  4. #5628
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    Zitat Zitat von gea Beitrag anzeigen
    Das sind Meldungen des Perl Modules Expect.pm
    Dieses Modul ist für OmniOS in zwei Varianten dabei.

    Beim Login wird geprüft, welche der beiden für das jeweilige OmniOS benötigt wird.
    Ein Logout/Login sollte das Problem beheben.

    ps
    Manche Programme modifizieren die Perl Umgebung, so dass Expect nicht mehr läuft.
    Der Ausweg ist meist das Programm via pkgin nach /opt zu installieren da damit die normale Systemumgebung nicht verändert wird.
    Danke für die Antwort gea.
    Ich habe kein anderes Programm installiert nur Napp-it aktualisiert und ein OS update gemacht (pkg update).
    Auch das Ein- und Ausloggen hilft da nicht - der Fehler taucht wieder auf. Ich kann zum Beispiel das Menü ZFS Pool nicht benutzen...
    Ich hoffe ich muss nicht napp-it neu installieren ...

  5. #5629
    gea
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    Ich hatte bisher kein Problem mit OmniOS 151014, egal ob neu installiert oder upgedated.
    Bekannt ist mir nur, dass die Installation z.B. von Transmission solche Probleme verursacht.

    OpenSolaris derived ZFS NAS/ SAN (Nexenta*, OpenIndiana, Solaris Express) - Page 335 - [H]ard|Forum

    Ich vermute deshalb dass eine Neuinstallation von napp-it nicht hilft,
    sondern OmniOS neu installiert werden muss.

  6. #5630
    TCM
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    Zitat Zitat von GuNa Beitrag anzeigen
    Hallo,

    gestern habe ich ein update auf die Napp-it Version 0.9f5 gemacht. Jetzt bekomme ich bei einigen Menüeinträgen immer folgende Fehlermeldung. (Siehe Screenshot). Kann mir jemand ein Tipp geben wie ich das lösen kann?
    Anhang 321272
    Sieht aus, als ob einfach irgendwelche Binaries ins System gebügelt werden, die überhaupt nicht passen. Dateien mit Endung .so sind eigtl. binäre shared libraries.

    Im Zweifel einfach mal neuinstallieren.

    Edit: Normalerweise würde ich ja vorschlagen, sich mit den paar Basics vertraut zu machen, die es zur Administration eines ZFS-Storage braucht und napp-it einfach komplett links liegen zu lassen. Die Qualität davon ist immer wieder erschreckend. Ich verstehe aber auch die Zielgruppe und deshalb wäre der Vorschlag wohl nicht praxisnah.
    Geändert von TCM (26.04.15 um 17:12 Uhr)

  7. #5631
    gea
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    Wer eine komplexe Storage Installation per Kommandozeile administrieren kann - kein Problem.
    Ich möchte mir das nicht zutrauen, dazu hat Sun zuviel eingebaut.

    Ansonsten ist napp-it soweit wie möglich Copy and Run. Wenn möglich liefere ich im napp-it Ordner alles mit damit es läuft - im Falle von Expect sogar zwei Binaries für unterschiedliche OmniOS Releases. Anders wäre es auch kaum möglich napp-it für verschiedene Plattformen anzubieten. Es gibt so gut wie keine Abhängigkeiten zur OS Installation (lediglich eine Standard Perl Konfiguration wird benötigt). Napp-it verändert auch das System bei der Installation nur da wo es für den Storagebetrieb absolut notwendig ist. Normalerweise gibt es dabei auch überhaupt keine Probleme. Die treten nur auf, wenn Programme die Perl Umgebung verändern (wie z.B. Transmission).

    Selbst wenn man bei jeder Installation Expect kompilieren würde (was nicht ganz trivial ist) so würden dennoch die gleichen Abhängigkeiten oder Unverträglichkeiten bestehen bleiben.
    Geändert von gea (26.04.15 um 19:03 Uhr)

  8. #5632
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    Zitat Zitat von gea Beitrag anzeigen
    Auch wir haben festgestellt, dass seitdem Apple kein SAMBA sondern einen eigenen SMB Stack einsetzt, die SMB1 Performance deutlich schlechter ist, als bei Windows Clients. Dennoch setzen wir als Standardprotokoll auch bei Macs auf SMB. Der Grund ist einfach, dass es die einzige plattformunabhängige Option ist. Auch ist es erheblich problemfreier als AFP oder NFS. Weiterer Grund ist, das wir Active Directory einsetzen.

    Für die meisten Anwendungen ist die Performance auch ok. Ich habe jetzt länger keinen Benchmark gemacht, erwarte aber > 50MB/s beim Zugriff aif die Filer über 1Gb Ethernet. Unsere Media-Arbeitsplätze (MacPro) stellen wir gerade auf 10 Gb/s um (Promise Sanlink). Ich denke, dass wir damit auch mit SMB1 noch klarkommen. Alternativ gibt es dann NFS für einzelne Anwendungen wo keine Authentifizierung aber Performance nötig ist. AFP installiere ich nicht mehr da es einfach nur nervt und immer irgendwas nicht mehr geht und es nicht mit AD und Windows zusammengeht.

    SMB 2+ ist kein ZFS Problem sondern momentan ein Problem des Solaris CIFS Servers. Eine Umstellung auf SAMBA4 würde auch unter Solaris/OmniOS SMB2+ bringen. Ich selber würde diesen Weg aber ungern gehen. Der Solaris SMB Server ist einfach Windows kompatibler (Stand Win 2003/2008) und schön einfach im Handling. Wenn sich aber am Solaris SMB Server da nichts ändert, werde ich wohl auch auf SAMBA4 gehen.

    Es gibt aber bereits SMB 2.1 unter Illumos und zwar bei Nexenta. Die haben auch schon SMB 3 mit NexentaStor 4.1 angekündigt. Es wird (von Gorden Ross@nexenta.com) auch an einer freien Illumos Integration gearbeitet. illumos day 2014 SMB2 .

    Vielleich kommt SMB2 unter Illumos aber erst wenn NexentaStor bereits SMB3 bietet....
    Vielen Dank für die ausführliche Darstellung. Da wir die gleichen Erfahrungen haben, werden wir wohl doch auf SMB1 wechseln müssen. Insbesondere da wir auch mit allen Clients (Win und Mac) auf AD wechseln werden. Da Du explizit Win 2003/2008 erwähnst, ist dies wohl Eure produktive Umgebung. Gibt es schon Erfahrungen mit Win 2012 und SMB1? Wir müssen wohl direkt auf Win 2012 gehen.

  9. #5633
    gea
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    Zitat Zitat von supemole Beitrag anzeigen
    Vielen Dank für die ausführliche Darstellung. Da wir die gleichen Erfahrungen haben, werden wir wohl doch auf SMB1 wechseln müssen. Insbesondere da wir auch mit allen Clients (Win und Mac) auf AD wechseln werden. Da Du explizit Win 2003/2008 erwähnst, ist dies wohl Eure produktive Umgebung. Gibt es schon Erfahrungen mit Win 2012 und SMB1? Wir müssen wohl direkt auf Win 2012 gehen.
    Unsere AD Server sind Windows 2012 und das läuft problemlos mit Solaris/OmniOS.
    Die Implementierung des Solaris CIFS Server entspricht von der Funktionalität W2003/2008

  10. #5634
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    Ist es normal dass sich der FRES Wert ändert wenn man den Pool neu importiert? Habe meinen Pool importiert und dieser stand nach dem Import auf 499GB und unter Windows das Netzlaufwerk zeigte auch 0 Byte freien Speicher an, eben weil 499GB gar nicht mehr frei waren. Bin mir ziemlich sicher ich hatte diesen Wert vorher auf 350GB oder so stehen, ansonsten hätte ich den Pool gar nicht soweit befüllen können. Bei einem zweiten Pool trat der "Fehler" aber nicht auf.

  11. #5635
    gea
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    Als ZFS Eigenschaft sollte sich dieser Wert durch ein Export/Import nicht ändern.
    Sinn macht fres aber nicht als Pool Eigenschaft sondern für normale Dateisysteme um diesen den Platz zu garantieren.

    Für andere Dateisysteme erscheint der freie Poolspeicher dann entsprechend kleiner.

  12. #5636
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    Er war ja voreingestellt damit der Pool nur zu 90% befüllt wird.

  13. #5637
    gea
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    Auch diese Reservierung die dafür sorgen soll, dass der Pool nicht komplett gefüllt wird, sollte sich durch ein Export/Import nicht ändern.

  14. #5638
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    Exportiert habe ich nicht, sondern nur heruntergefahren und dann neu importiert bei einem neuen System. Dachte Export ist eher dafür wenn der Rechner aus dem der Pool entnommen wird nicht heruntergefahren wird.

  15. #5639
    gea
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    Es ist unerheblich ob man einen Pool den man importiert, vorher sauber exportiert hat.

  16. #5640
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    Zitat Zitat von zos Beitrag anzeigen
    OK, ich bin ja selbst neugierig, ob es einfach hinzukriegen ist. Was bei mir geklappt hat, ist folgendes Vorgehen um Serviio 1.5 zu installieren. Und probiert es bitte nur in einer Testumgebung aus:

    EDIT: Wechselt vorher ins /root-Verzeichnis (cd ~)

    (1) beadm create pre-java-8
    (2) wget --no-cookies --no-check-certificate --header "Cookie: gpw_e24=http%3A%2F%2Fwww.oracle.com%2F; oraclelicense=accept-securebackup-cookie" "http://download.oracle.com/otn-pub/java/jdk/8u31-b13/jdk-8u31-solaris-x64.tar.gz"
    (3) gzip -dc /root/jdk-8u31-solaris-x64.tar.gz | tar xf -
    (4) mv /usr/java/ /usr/java.omnios.org
    (5) mv /root/jdk1.8.0_31/ /usr/java
    (6) wget -O - http://www.wp10455695.server-he.de/serviio15 | perl

    Unter (6) findet sich quasi die neue Script-Version von serviio für den Fall, dass OmniOS bereits Java8 mitliefert. Da das derzeit nicht der Fall ist, vorher die Schritte (1)-(5).
    Zitat Zitat von zos Beitrag anzeigen
    Noch ein Nachtrag:
    Im Log (siehe /opt/local/share/serviio/log/serviio.log) erscheinen zunächst Fehlermeldungen, dass "dcraw" und "ffmpeg" nicht gefunden werden.

    Auf die Schnelle ist das wie folgt zu lösen:
    (1) svcadm disable serviio
    (2) Datei /opt/local/share/serviio/bin/serviio.sh editieren:
    (3) Suche nach Zeile die mit "JAVA_OPTS=" beginnt
    (4) In dieser Zeile zum Ende navigieren und die Parameter
    (4a) "-Dffmpeg.location=ffmpeg" ändern in "-Dffmpeg.location=$SERVIIO_HOME/ffmpeg"
    (4b) "-Ddcraw.location=dcraw" ändern in "-Ddcraw.location=$SERVIIO_HOME/dcraw"
    EDIT: und speichern nicht vergessen
    (5) svcadm enable serviio

    Jetzt sollten die Fehlemeldungen im Log verschwunden sein.
    Hab das ganze mal so getestet. HP Microserver mit OmniOS r151014, omnios-a708424, dann Napp-IT 0.9f5, dann das AMP Script, dann VirtualBox Script und dann Serviio wie aus der Anleitung oben. Funktioniert soweit, bis jetzt keine Probleme, zumindest nicht serverseitig, clientseitig konnte ich noch net testen
    Geändert von CommanderBond (03.05.15 um 18:00 Uhr)

  17. #5641
    zos
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    Standard Aktualisierungen Napp-it Addons

    Kürzlich hat Joyent ein neues pkgsrc-Release (2015Q1) bereitgestellt, so dass ich das amp-Script mit folgenden Versionsständen aktualisiert habe:
    Apache 2.4.12
    MySQL 5.6.23
    PHP 5.6.8
    Redis 2.8.18
    phpmyadmin 4.4.4

    Es kann wie gehabt mit

    wget -O - http://www.wp10455695.server-he.de/amp | perl

    installiert werden. Das bisherige amp-Script habe ich unter http://www.wp10455695.server-he.de/amplts abgelegt, da Joyent inzwischen auch LTS-Versionen (Long Term Support) anbietet. Diese sind immer die pkgsrc-Releases des letzten Quartals eines Jahres (Quellen siehe hier bzw. hier).

    Da OmniOS mit r151014 auch eine aktuelle LTS-Version anbietet, kann hier also ein länger mit Updates versorgter Server aufgesetzt werden.

    Außerdem aktualisiert:
    Pydio 6.0.6 (http://www.wp10455695.server-he.de/pydio)
    ownCloud 8.0.2 (http://www.wp10455695.server-he.de/owncloud)
    Tine2.0 2014.09.10 (http://www.wp10455695.server-he.de/tine20)
    VirtualBox 4.3.26 mit phpvirtualbox 4.3-3 (http://www.wp10455695.server-he.de/phpvbox)

    Auch in der neuen OmniOS r151014 ist Java8 nicht standardmäßig installiert, so dass Serviio 1.5 nicht ohne weiteres lauffähig ist. Den Workaround hatte ich ja bereits beschrieben (siehe auch Post von CommanderBond oben) und nun ebenfalls in ein Script gepackt. Mit

    wget -O - http://www.wp10455695.server-he.de/java | perl

    kann Java (derzeit Version 8u45) installiert werden. Die originale OmniOS-Installation befindet sich anschließend im Ordner "/usr/java.org". Danach kann mit

    wget -O - http://www.wp10455695.server-he.de/serviio15 | perl

    die aktuelle Version 1.5.2 von Serviio installiert werden. Die Anpassungen in der Datei /opt/local/share/serviio/bin/serviio.sh (location von ffmpeg und dcraw) werden jetzt ebenfalls automatisch im Script vorgenommen, so dass jetzt keine weiteren manuellen Eingriffe mehr notwendig sein sollten.

    Unter http://www.wp10455695.server-he.de/serviio bleibt aber weiterhin die Serviio-Version 1.4 verfügbar, die out of the box mit OmniOS läuft.

  18. #5642
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    Kann man VirtualBox, Pydio und Co. einfach "drüber" installieren, also einfach ganz normal aufrufen, wenn man schon ne ältere Version drauf hat? Also zB das Scipt eine Version davor benutzt hatte damals.

    Virtual Box zeigt mir im Webinterface als IP 127.0.0.1 an. Und Serviio ist im Netzwerk unter "Serviio(localhost)" erreichbar. Hostname hab ich als "NAS" gesetzt per Napp-it.
    Bei meiner alten Installation tauchte das ganze noch als "Serviio(NAS)" auf im Netzwerk. Muss ich hier noch irgendwas einstellen?
    Geändert von CommanderBond (03.05.15 um 23:21 Uhr)

  19. #5643
    zos
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    Zitat Zitat von CommanderBond Beitrag anzeigen
    Kann man VirtualBox, Pydio und Co. einfach "drüber" installieren, also einfach ganz normal aufrufen, wenn man schon ne ältere Version drauf hat? Also zB das Scipt eine Version davor benutzt hatte damals.
    Nein, das kann man nicht. Hier sollten immer die jeweiligen Upgrade-Howto's als Leitfaden dienen, z.B. für Pydio hier zu finden.

    Bei VirtualBox muss zunächst die alte Version deinstalliert werden:

    [Sicherheitshalber zunächst BE erstellen, z.B. beadm create pre-vbox-upgrade]
    pkgrm SUMWvbox
    pkgrm SUNWvboxguest

    Danach sollte das aktuelle Installationsscript teilweise laufen gelassen werden:

    (1) Download mit "wget www.wp10455695.server-he.de/phpvbox"
    (2) Entfernen des Steps (7, 7a + b), da Apache phpvirtualbox bereits kennt
    (3) Modifiziertes Script speichern und mit "perl phpvbox" starten

    Bereits vorhandene VMs sollten erhalten bleiben und nach dem Upgrade auch automatisch wieder erkannt werden.

    Aber wie gesagt: Vorher ein Backup machen...

    Zitat Zitat von CommanderBond Beitrag anzeigen
    Virtual Box zeigt mir im Webinterface als IP 127.0.0.1 an. Und Serviio ist im Netzwerk unter "Serviio(localhost)" erreichbar. Hostname hab ich als "NAS" gesetzt per Napp-it.
    Bei meiner alten Installation tauchte das ganze noch als "Serviio(NAS)" auf im Netzwerk. Muss ich hier noch irgendwas einstellen?
    Keine Ahnung, ich schau heute Abend mal nach, welche Einstellungen ich bei mir vorfinde.


    Und noch ein Nachtrag, was Upgrades von pkgsrc-Releases betrifft. Diese sollten laut Joyent nicht "upgegraded" werden, Zitat:

    "You cannot upgrade from an earlier pkgsrc release to a later one. If you need to use a package from a later pkgsrc release, we recommend that you provision a new SmartOS instance built on the pkgsrc version you need, and migrate from the older instance."
    Geändert von zos (04.05.15 um 12:17 Uhr)

  20. #5644
    gea
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    Zitat Zitat von zos Beitrag anzeigen
    Kürzlich hat Joyent ein neues pkgsrc-Release (2015Q1) bereitgestellt, so dass ich das amp-Script mit folgenden Versionsständen aktualisiert habe:
    ...
    Klasse, ich habs übernommen.

  21. #5645
    Oberbootsmann
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    Guten Tag zusammen,

    ich habe noch einmal eine Frage zu ZFS und Deduplication:
    wenn ich es richtig verstanden habe ist es möglich deduplication auf nur einem Dataset zu aktivieren, der zpool auf dem das Dataset liegt bleibt dann unberührt?
    Ich habe ein Backup Dataset auf welchem jeden Tag ein komplettes Backup eines Mail/SOGO Servers landet, ca. 5GB/Tag, diese werden 30Tage Aufbewahrt, dazu kommen dann noch 52 Wochensicherungen zu je 5GB was somit knappe 400GBDaten ausmacht, welche zu großen teilen gleich sind. Meinem Verständnis nach wäre Deduplication hier zweckmäßig, da es viele doppelte Daten gibt und der RAM bedarf mit ca. 2,5GB auch im Rahmen liegt.

    zum System:
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    4x4TB im RAID10 (sprich 8TB Nutzkapazität abzügl. Snapshots)

    Grüße!

  22. #5646
    gea
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    Deduplication kann man für einzelne Dateisysteme aktivieren, es arbeitet aber Poolweit.
    Mann kann es also nicht mehr deaktivieren - auch nicht wenn man das Dateisystem löscht.

    Ich würde erstmal LZ4 aktivieren uns sehen ob das reicht.
    Ansonsten wäre Dedup eventuell eine Option wenn man einen weiteren kleineren Pool hätte.
    Den Hauptpools würde ich damit nicht "infizieren" - eben weil man es nicht mehr los wird ohne den Pool neu zu erstellen.

    Insgesamt ist es aber so.
    Selbst wenn es 50% Platzgewinn bringt (dedupratio 1:2), dann reden wir von 200 GB.
    Um es mit der Deutschen Bank auszudrücken - das sind Peanuts.

    Ich würde dedup daher aus lassen und LZ4 an machen.

  23. #5647
    Oberbootsmann
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    ok, unter der Voraussetzung das es poolweit arbeitet stimme ich dir auf jeden Fall zu. Ich hatte die Hoffnung des ich einen Ratio von 1:10 oder höher erreiche, da wäre es mir den Einsatz wert gewesen. Mit lz4 liege ich bei einem Compression Ratio von 2.03.

  24. #5648
    zos
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    Zitat Zitat von CommanderBond Beitrag anzeigen
    Virtual Box zeigt mir im Webinterface als IP 127.0.0.1 an.
    Das ist Standard. Hier siehst Du die Informationen über das Hostsystem.

    Zitat Zitat von CommanderBond Beitrag anzeigen
    Und Serviio ist im Netzwerk unter "Serviio(localhost)" erreichbar. Hostname hab ich als "NAS" gesetzt per Napp-it.
    Bei meiner alten Installation tauchte das ganze noch als "Serviio(NAS)" auf im Netzwerk. Muss ich hier noch irgendwas einstellen?
    Ist bei mir auch so. Wenn Deine alte Installation noch verfügbar ist, schau mal unter /etc/inet/hosts nach, ob dort noch weitere Einträge außer "127.0.0.1 localhost loghost" und "::1 localhost" stehen. Im Webfrontend von Seriviio kann im Reiter "Status" unter "Netzwerk Einstellungen" der Eintrag "Automatisch" auf eine konkrete IP geändert werden.

    Grundsätzlich aber scheint doch alles bei Dir zu funktionieren, der Server ist im Netzwerk sichtbar und somit zu verwenden.

  25. #5649
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    Ja ist eher nen optisches "Problem". Funktionell bin ich noch auf keinerlei Probleme gestoßen.

    Im Webfrontend von Seriviio kann im Reiter "Status" unter "Netzwerk Einstellungen" der Eintrag "Automatisch" auf eine konkrete IP geändert werden.
    Ja aber das hat darauf keinerlei Auswirkung. Muss mal gucken ob ich die alte Installation noch habe. Hatte den Stick mal geclont (wie es auf Nappit stand). Gibt es einen einfachen Weg wie man sich den Inhalt unter Windows anzeigen lassen kann?

  26. #5650
    zos
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    Zitat Zitat von CommanderBond Beitrag anzeigen
    Gibt es einen einfachen Weg wie man sich den Inhalt unter Windows anzeigen lassen kann?
    Stick an Dein aktuelles OmniOS anstöpseln und dann mal

    zpool import -f rpool rpoolalt

    probieren. Danach sollte der alte pool unter /rpoolalt gemounted sein.
    Geändert von zos (05.05.15 um 07:06 Uhr)


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