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  1. #1
    Gefreiter
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    Standard ZFS-Fileserver + Virtualisierte OS für TV-server (Linux) & foobar-upnp-server (Win)

    Ich plane die heimische Medienwiedergabe zu zentralisieren.
    Darunter fällt LiveTV, Videostreaming der archivierten Blu-ray-Sammlung, Audiostreaming der als flac archivierten CD-Sammlung sowie Bereitstellung von Fotos.
    All dies soll an 5 Clients (2*MacOS, 1*Windows, 2*iOS/AppleTV, alle Gbit-LAN) über XBMC verfügbar sein (reiner Stream, keine Transcodierung).

    Um die Medienwiedergabe bereitzustellen, wären 3 "Server" notwendig:
    - Fileserver/NAS als Datengrab für Video-/Audio-/Fotodateien (OS mit ZFS-Support)
    - TV-Server mit 2*DVB-S2-Dual-Tunern (Linux mit Tvheadend-Support)
    - Audio-Server mit foobar2000 über upnp (aus Tagging-, Verwaltungs-, Plugin-, Statistikgründen) (Windows)

    Statt diese 3 Systeme getrennt voneinander auf jeweils eigener Hardware zu betreiben, wäre es meiner Meinung nach effizienter die Systeme auf einer Hardwareeinheit laufen zu lassen, da der TV-Server Aufnahmen auf dem Fileserver speichern soll und der Audio-Server die Musik vom Fileserver holt, häufig also 2 Server gleichzeitig laufen und Strom ziehen.
    Dies müsste mit Hilfe von Virtualisierung möglich sein.
    In diesem Bereich kenne ich mich allerdings überhaupt nicht aus, kann also auch nicht einschätzen, ob so etwas stabil zum laufen gebracht werden kann.

    Es geht also um einen Server mit den folgenden Eckdaten:
    - Linux, Windows, OpenIndian/Openmediavault/Free-BSD auf einem Server
    - 4*3TB HDDs + Reserven für nachträglicher Aufstockung
    - Software-RAID (simple Vergrößerung des RAIDs möglich, Daten noch nutzbar bei einer defekten Platte)
    - 1* PCIe x1/ mini PCIe Steckplatz für die TV-Karten
    - WOL (einschalten sobald ein Client bootet, ausschalten wenn kein zugriff mehr von den Clients kommt. Möglich bei Virtualisierung?)
    - SSD als Systemplatte für schnelles booten der 3 Systeme (alle 3 auf einer SSD möglich oder für jedes OS eine notwendig?)
    - Remote Wartung und Steuerung
    - Worst-Case: 2*1080p Streams, 1* flac-Stream, 1*HDTV-Stream+ HD-Aufnahme gleichzeitig
    - stromsparend und relativ leise

    Ist mein Vorhaben sinnvoll? lässt sich das so reibungslos realisieren oder sollte ich die 3-Server-Variante umsetzen?
    Geändert von klexxy (30.05.12 um 15:44 Uhr)

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  3. #2
    Matrose
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    Habe zwar nicht allzuviel Erfahrung, aber die beiden ersten habe ich realisiert. VmWare ESXI/vSphere, eine VM mit napp-it als Server/Datengrab, und eine VM mit YAVDR als TV-Maschiene. Da ich leider noch kein Digtal Tv-Empfang habe, werden 2 Analoge USB TV Box direkt an den YAVDR durchgereicht.
    3x500GB für Daten und 3x2TB mit ZFS für Multimedia direkt an napp-it durchgereicht und als pools eingerichtet. Soviel ich weiss kannst du YAVDR auch als streaming Server benutzen.

  4. #3
    Oberstabsgefreiter Avatar von mpirklbauer
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    Also so weit ich weiß und mir auch von anderen Usern gesagt wurde, ist es nicht möglich PCI/PCI-e TV- Karten durch zu reichen.
    Hatte das selbe vor, nur habe ich es mangels Testhardware wieder gelassen.

    Bei mir war das Problem, dass ich den TV-Server im Zentyal integrieren wollte, da mein Server darauf läuft.

    Du könntest mal Ubuntu Server versuchen, da müsste sich alles vereinen lassen.
    Vor allem unterstützt es viele TV-Karten von Haus aus.
    Gaming:X6 1090TBE@4GHz/M4A87TD EVO@2800/2000MHz/5850@850-1250/8 GB Teamgroupe@1333- CL9/M4 128 GB
    2. PC: E8400@4320 Mhz@wc/Maximus Formula/8800GTS 640Mb@720-1690-1000@wc@vmod/6 GB XmS2-CL 5@1080Mhz@CL5
    3. PC: Q6700/Ati 3870X2/4 GB Xms2- Cl5
    HTPC: i3 540/MSI H55M-E33/8 GB Corsair 1333/C300 64 GB @25W
    Notebook: Sony VAIO E; i5- 520M; ATI Mobility 5650@600-900;

  5. #4
    gea
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    Zitat Zitat von klexxy Beitrag anzeigen
    Es geht also um einen Server mit den folgenden Eckdaten:
    - Linux, Windows, OpenIndian/Openmediavault/Free-BSD auf einem Server
    - 4*3TB HDDs + Reserven für nachträglicher Aufstockung
    - Software-RAID (simple Vergrößerung des RAIDs möglich, Daten noch nutzbar bei einer defekten Platte)
    - 1* PCIe x1/ mini PCIe Steckplatz für die TV-Karten
    - WOL (einschalten sobald ein Client bootet, ausschalten wenn kein zugriff mehr von den Clients kommt. Möglich bei Virtualisierung?)
    - SSD als Systemplatte für schnelles booten der 3 Systeme (alle 3 auf einer SSD möglich oder für jedes OS eine notwendig?)
    - Remote Wartung und Steuerung
    - Worst-Case: 2*1080p Streams, 1* flac-Stream, 1*HDTV-Stream+ HD-Aufnahme gleichzeitig
    - stromsparend und relativ leise

    Ist mein Vorhaben sinnvoll? lässt sich das so reibungslos realisieren oder sollte ich die 3-Server-Variante umsetzen?

    Sollte mit ESXi möglich sein, sofern der Server vt-d unterstützt.
    siehe Home-ESXi Server mit VT-d, ZFS und niedrigem Verbrauch

    Auf der Bootplatte muss neben ESXi mindestens die Storage VM liegen. Andere können hier abgelegt werden.
    Sicherer sind sie aber auf dem ZFS Storage (per NFS an ESXi anbinden)

    Pass-through geht mit
    - vielen pci-e Storage und Netzwerkkarten sehr gut.
    - bei PCI würde ich es nicht erwarten.
    - PCI-e Sat Karten sollten gehen
    - USB Sat Adapter gehen auf jeden Fall
    - Grafikkarten nur ganz ausgewählte

    Stromverbrauch
    Mit Xeon-L (ab 17W Dual bzw 45W Quadro) sind schnelle low-Power Systeme machbar
    Ein Dual Core sollte reichen falls kein Echtzeit-Umkodieren oder Verschlüsseln gebraucht wird.

    WOL
    wird wohl nicht gehen

    Remote Wartung
    auf IPMI achten (Remote Keyboard/Video),
    Gute und günstige Lösung z.B. uATX Boards (Sandy Bridge) von SuperMicro mit der X9...-F Serie

  6. #5
    Kapitänleutnant
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    Sorry aber "Fernsehen" auf eine VM Durchschleifen ist einfach nur krank.
    Wenn würde ich das nur auf einer Lokalen Maschiene machen.
    Wenn du doch ein Win verwenden willst schaue dir mal von Hauppauge "WinTV Extend" an.

  7. #6
    Oberstabsgefreiter Avatar von josen
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    Hallo,

    wieso bist du auf ZFS angewiesen? Wenn du deinen Server mit Linux betreibst, kannst du schonmal den Overhead für ein Solaris/FreeBSD sparen und KVM für die Virtualisierung von Windows einsetzen.

    Grüße

  8. #7
    gea
    gea ist offline
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  9. #8
    Gefreiter
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      • MSI K9A2 Platinum
      • CPU:
      • AMD Phenom II 945
      • Kühlung:
      • Scythe Mugan
      • Gehäuse:
      • Coolmaster CM690
      • RAM:
      • G.Skill 2x2GB, DDR2-1000@933
      • Grafik:
      • MSI R5850, 1024MB
      • Storage:
      • 4x 1TB 7200rpm, 3x 1,5TB 5400rpm, 1x 2TB 5900rpm
      • Monitor:
      • FSC P19-1A (19", 1280x1024, S-IPS Panel)
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    ZFS ist schon ein tolles Dateisystem, aber vor allem im privaten Umfeld bin ich mir nicht sicher, ob es so einen großen Mehrwert hat, dass es sich lohnt deshalb ein extra Betriebssystem laufen zu lassen. Ich bin da eher ein Verfechter des KISS-Prinzips. Ich würde daher auf die VMs verzichten und versuchen nur mit Linux auszukommen, d.h. für den Fileserver muss dann mdadm/lvm/ext4 oder btrfs reichen. Ich habe keine Erfahrung mit foobar, aber ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass es mit wine funktioniert. Evtl. findest du auch einen kompatiblen nativen Linux Server dafür.

    Solltest du trotzdem die Variante mit den VMs machen wollen, würde ich auf jeden Fall Linux als das Haupt-Betriebssystem benutzen, dann sparst du dir die Problematik mit dem durchreichen von PCIe Geräten an Gäste, was zwar theoretisch funktioniert (funktionieren könnte), aber in der Realität immer noch viele Probleme bereitet. Einen Fileserver oder foobar macht hingegen in der VM deutlich weniger Probleme.

  10. #9
    Matrose
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    wie limit64 sagt, vielleicht ein nicht virtualisiertes linux-system zum tv-und audio-streaming, und darauf ein virtualisiertes solaris zb mit smb-freigaben?
    Geändert von sermon (08.07.12 um 15:42 Uhr)

  11. #10
    gea
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    Ein ZFS Storage OS (z.B. Solaris, OI) läßt sich ohne nennenswerte Performanceeinbußen virtualisieren,
    nicht jedoch das Storage selber (Speicher, Platten).

    Es muss also entweder das Storage OS selber als Basissoftware installiert werden um darauf
    zu virtualisieren (OI+KVM oder Linux mit KVM und ZFS) oder es muss die Möglichkeit bestehen, die Storagehardware dem Storage-OS direkt zur Verfügung zu stellen - so wie bei ESXi mit pass-through der Hardware.

    Vorteil von ESXi (neben der Verbreitung): alle VM's (OI, Linux, Win etc) laufen gleichberechtigt.
    Hardware läßt sich direkt an eine VM durchreichen.

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