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  1. #1
    Leutnant zur See
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    Standard OpenIndiana mit Auto-Standby und VM?

    mein ursprünglicher Plan war, einen all-in-one homeserver zu bauen, mit einer virtualisierten Firewall.
    Nach weiteren Recherchen habe ich mich davon aber gelöst, da eine virtualisierte Firewall wohl gerade für Laien nicht so empfehlenswert ist. Ich denke außerdem, dass es ein altes Alix 2D3 Board wohl auch tut und mit einem Stromverbrauch von 5W ist das so auch in Ordnung.

    Zum eigentlichen Thema: Ich möchte gerne OpenIndiana mit napp-it als Basis-System auf meinem geplanten Home-Server/NAS einsetzen. Diesen möchte ich aus alten Teilen meines HTPCs zusammen bauen (SoHo-Hardware, MSI Board, Intel G620T, 4GB RAM) und es soll alles auf Dauerbetrieb und Stromsparen ausgelegt sein. Bevor ich nun aber anfange, Hardware umzubauen und herumzuexperimentieren, habe ich noch einige Fragen:


    • Ist diese SoHo-Hardware für einen Einsteiger-Home-Server mit OpenIndiana vertretbar oder sollte ich auf jeden Fall in Server-Hardware investieren?
    • Hat jemand schonmal die USB-Stick Variante (OpenIndiana Build 151a5 Server USB (32/64-bit x86), 595M) getestet? Ist das ein vollwertiges System oder nur ein "von USB-Stick auf eine Festplatte installieren"?
    • Ist es möglich, unter OpenIndiana eine simple 32bit Ubuntu-Server-VM ohne GUI oder Installation der OpenIndiana-X-Server-Pakete zu betreiben (möglichst wenig Ressourcen und Stromverbrauch, Ubuntu-VM mit 1ghz, 512mb RAM)?
    • Wenn es geht, hat jemand ein Tutorial?
    • Ist es mit OpenIndiana möglich, einen automatischen Standby zu einer bestimmten Uhrzeit und ein Wake-Up zu einer anderen Uhrzeit zu realisieren (z.B. Standby von 02:00 - 07:00)?
    • Oder noch besser: Ist es möglich, einen Auto-Standby nach 20 Minuten Idle zu realisieren und ein Wake-Up bei Zugriff?
    • Können Platten mit einem Spindown schlafen gelegt werden?

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  3. #2
    Oberstabsgefreiter
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    Standard

    -Also ich sehe bei der Hardware nur ein Problem wenn du ZFS nutzen möchtest. Dann benötigst du viel (!) ECC ram, welcher auf deiner Plattform nicht läuft.
    -Openindiana hab ich versucht auf einem USB Stick zu installieren - vergiss es das klappt nicht. (Ist eh nur ein USB installer Pack).
    Ich verwende eine kleine 32GB SSD, allerdings soll da jetzt doch Solaris 11 Express drauf.

    Server und Stromsparen schließt sich in meinen Augen etwas aus, wobei einige Mainboards zeitgesteuert starten können. Ansonsten eine Zeitschaltuhr verwenden.
    Zum Herunterfahren habe ich keine Erfahrungen, Hart-Aus ist je nach Software aber kritisch zu sehen.

    Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen, über 100 Views und keine Antwort ... :-/

  4. #3
    Kapitän zur See Avatar von Hummerman
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    Zitat Zitat von Knut123bert Beitrag anzeigen
    -Also ich sehe bei der Hardware nur ein Problem wenn du ZFS nutzen möchtest. Dann benötigst du viel (!) ECC ram, welcher auf deiner Plattform nicht läuft.
    Naja, seine 4 GB Ram sollten schon ausreichen, solange er keine 10 TB an Speicherplatz hat. ECC RAM ist auch nicht unbedingt notwendig, wäre aber empfehlenswert, ich habe aktuell auch keinen ECC RAM im Einsatz.
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  5. #4
    gea
    gea ist offline
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    Zitat Zitat von sandreas Beitrag anzeigen

    Ich möchte gerne OpenIndiana mit napp-it als Basis-System auf meinem geplanten Home-Server/NAS einsetzen. Diesen möchte ich aus alten Teilen meines HTPCs zusammen bauen (SoHo-Hardware, MSI Board, Intel G620T, 4GB RAM) und es soll alles auf Dauerbetrieb und Stromsparen ausgelegt sein. Bevor ich nun aber anfange, Hardware umzubauen und herumzuexperimentieren, habe ich noch einige Fragen:
    • Ist diese SoHo-Hardware für einen Einsteiger-Home-Server mit OpenIndiana vertretbar oder sollte ich auf jeden Fall in Server-Hardware investieren?
    • Hat jemand schonmal die USB-Stick Variante (OpenIndiana Build 151a5 Server USB (32/64-bit x86), 595M) getestet? Ist das ein vollwertiges System oder nur ein "von USB-Stick auf eine Festplatte installieren"?
    • Ist es möglich, unter OpenIndiana eine simple 32bit Ubuntu-Server-VM ohne GUI oder Installation der OpenIndiana-X-Server-Pakete zu betreiben (möglichst wenig Ressourcen und Stromverbrauch, Ubuntu-VM mit 1ghz, 512mb RAM)?
    • Wenn es geht, hat jemand ein Tutorial?
    • Ist es mit OpenIndiana möglich, einen automatischen Standby zu einer bestimmten Uhrzeit und ein Wake-Up zu einer anderen Uhrzeit zu realisieren (z.B. Standby von 02:00 - 07:00)?
    • Oder noch besser: Ist es möglich, einen Auto-Standby nach 20 Minuten Idle zu realisieren und ein Wake-Up bei Zugriff?
    • Können Platten mit einem Spindown schlafen gelegt werden?
    1. Desktophardware geht meist ganz gut. Billige (Realtek etc) Netwerkkarten sind aber nicht besonders schnell und stabil. Auch sind Sachen wie All-In-One auf ESXi halt nicht machbar.

    2. Das ist nur ein Installer.
    Solaris auf USB macht auch keinen Sinn.

    3. Ja, mit KVM oder Virtualbox

    5+6. Wake-up: nein, Shutdown per timer: ja (optional 230V Zeitschaltuhr nutzen)

    7. Spindows: ja

  6. #5
    Leutnant zur See
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    Erstmal vielen Dank an alle für die Infos. Ich beziehe mich mal auf gea, da er die Fragen erschöpfend beantwortet hat.

    1. Desktophardware geht meist ganz gut. Billige (Realtek etc) Netwerkkarten sind aber nicht besonders schnell und stabil. Auch sind Sachen wie All-In-One auf ESXi halt nicht machbar.
    Netzwerkkarte würde ich mir dann vielleicht noch ne günstige Intel Pro kaufen, aber wenn ich die Desktop Hardware ohne ECC Ram verwenden kann, dann nehm ich nicht nochmal extra Geld in die Hand. Soll ja kein HA System werden.

    2. Das ist nur ein Installer. Solaris auf USB macht auch keinen Sinn.
    Alles klar, dann kommt noch ne kleine Platte rein

    3. Ja, mit KVM oder Virtualbox
    Super, danke für die Info

    5+6. Wake-up: nein
    schade, sowas geht doch mit WHS oder?

    Shutdown per timer: ja (optional 230V Zeitschaltuhr nutzen)
    Mhh, dann werde ich wohl doch auf meine per Shell gescriptete Key-Based SSH mit Cronjobs Lösung zurückgreifen müssen :-) Naja, pfSense kanns ja und ist ja für die Alix geplant.

    7. Spindows: ja
    Perfekt, dann werde ich das Projekt wohl bald mal angehen :-)

    Letzte Frage: Was genau ist der Vorteil von ECC Ram, wenn ich Scrubbing bei ZFS eingeschaltet habe?
    Geändert von sandreas (22.08.12 um 14:45 Uhr)

  7. #6
    Oberbootsmann Avatar von Shiga
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    Ich würde dafür SmartOS empfehlen.

  8. #7
    Oberstabsgefreiter
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    Zitat Zitat von sandreas Beitrag anzeigen
    Letzte Frage: Was genau ist der Vorteil von ECC Ram, wenn ich Scrubbing bei ZFS eingeschaltet habe?
    Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. ECC stellt die Datenintegrität sicher da Speicherfehler erkannt werden.

    Zum Thema ZFS und RAM. Ich habe 5x2TB mit 4GB RAM laufen und erreiche immer noch eine Schreibleistung von 85MB/s über CIFS. Wobei die 4k der Platten nicht beachtet worden sind und die Platte in meinem PC auch limitieren könnte. Bei mehr Usern sieht das wahrscheinlich anders aus.

  9. #8
    Leutnant zur See
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    Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. ECC stellt die Datenintegrität sicher da Speicherfehler erkannt werden.
    Alles klar, danke.

    Ich möchte kein Profi System zusammenstellen und die Daten sind nicht extrem wichtig, daher werde ich es mal mit SoHo-Hardware versuchen denke ich. Vielen Dank für Eure Hilfe.

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