Hey Leute,
ich vermute mal, dass ich hier im falschen Themenbereich bin (sollte eigentlich bei "anderen Betriebssystemen" sein), aber ich hoffe, dass ihr mir trotzdem weiterhelfen könnt.
Habe hier auf einem Computer die ESX-Version (also VMWare als OS) am Laufen. Auf dem Host selbst kann ich dann Virtualisierungen erstellen und so weiter...
Habe jetzt testweise Ubuntu auf dem Host als virtuelle Maschine erstellt.
Diese kann ich dort auch direkt steuern. Jetzt meine Frage: kann ich auf diese Virtualisierung auch über das Netzwerk (z.B. von meinem Laptop) aus zugreifen und sie "von extern" (also nicht vorm VMWare-Server sitzend) steuern?
Wenn ja, wie? Also bitte keine Lösungen mit VNC, etc. Ich bin auf der Suche nach einer Lösung, wie man diese Maschine direkt (also wie wenn man z.B. VMWare Player auf seinem PC installiert hat) steuern kann.
Vielen Dank im Voraus für Eure Hilfe!
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Thema: Frage zu VMWare
- 14.12.11, 00:14 #1
Frage zu VMWare
Life is too short for many reboots...
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- 14.12.11, 07:01 #2
Moin Fraglord,
dieses Subforum heißt "Linux und andere freie Betriebssysteme", eine weitere Unterteilung findet nicht mehr statt, somit bist du hier eigentlich richtig
In einem anderen Subforum ((Home-) Server/Workstation) haben wir allerdings einen Hilfe-Thread für ESX/ESXi:
ESX / ESXi - Hilfethread
Am Besten stellst du deine Frag dort erneut und wirst die richtigen Leser finden
mfg
foxxx
Have a look: luxx-area.de
Games: 2500k @ 4,5Ghz | Asus P8Z68-V Pro | 8GB G.Skill 1600Mhz | GTX570 @ H2O | Win 7 Prof. x64
Server: X2 220 @ 2,8Ghz | ASRock 890FX Dlx4 | 8GB Patriot 1333Mhz | Nvidia GF 6200 LE passiv | Debian 6.0 x64 + xen 4.0
Mobile: i5-2520M 2,5 Ghz| Thinkpad T420 | 8GB Corsair 1333Mhz | Intel HD3000 | Vertex 2 120GB | Win 7 Prof. x64
- 14.12.11, 07:09 #3
Morgen!

Dankeschön für deine Hilfe! War gestern etwas verwirrt, da ich das Subforum nicht gleich gefunden hatte
Werde meinen Beitrag entsprechend dort nochmal stellen
Life is too short for many reboots...
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- 14.12.11, 07:18 #4
Habe den Thread mal für dich verschoben
Intel Core i7 2600K @H2O | Asus P8P67 Deluxe | G.Skill 8GB RipJaws-X DDR3-1333 | PNY GTX 580@aquagraFX | X-FI Xtreme Music |Enermax Revolution 85+ 850Watt| Win7 64@ Intel 510 SSD 120GB
PS3@ 320GB
| PSN ID: Silent_NeO | Philips 32PFL7404H | iPhone 4S BLACK 32GB @ Jailbreak + iPad (3. Gen) Black 32GB Wifi 4G
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- 14.12.11, 08:07 #5
Hallo
du sagst Du hast den ESX(i) installiert und direkt dort dann eine VM mit Ubuntu erstellt?
-> Der ESX ist i.d.R. eine Art Appliance bzw. sehr abgespecktes Server OS, das Dir lokal am System kaum weitere Möglichkeiten bietet.
Verwaltet wird der ESX über den Virtual Infrastructur Client (bis ESX 3.5) bzw. den vSphere Client -> dieser gibt Dir die Konfigurationsmöglichkeiten des Hosts als auch der VMs, in denen Du eine grafische Konsole der jeweiligen VM anschauen kannst.
Diese grafische Konsole ist allerdings nicht die schnellst, ich bevorzug bei den Windows-VM daher RDP, bei den Linux entsprechend SSH oder dann doch VNC.selfmade kills the buymod ^^
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- 14.12.11, 08:25 #6
@pes-forever: Dankeschön für's Verschieben!

Hallo konfetti,
richtig, ich habe auf dem Host eine entsprechende Virtual Machine erstellt. Die Verwaltung über die Konsole habe ich auch teilweise gemacht. Da dies in der Tat nicht die beste Lösung ist, kam mir die Frage nach einer Alternative.
Jedoch muss es doch auch noch eine spezifischere Lösung als RDP bzw. VNC geben, oder?
Um meinen Gedankengang mal "bildlich" darzustellen:
1. Ebene: ESX(i) <- hierauf komme ich mit Virtual Infrastructure Client/vSphere
----------------------------------------------------
2. Ebene: Virtual Machines <- komme ich mit einer VMWare-Applikation auch direkt hierauf?
Es muss doch eine entsprechende Möglichkeit geben? Wenn ich z.B. für einen Bekannten eine Virtual Machine erstelle, möchte ich natürlich, dass er NUR Zugriff auf diese hat. Mit vSphere und Co. gebe ich ja direkten Zugriff auf den Server...das muss doch theoretisch umgehbar sein, oder?
Stellt VMWare keine Software zur Verfügung, um direkt auf Ebene 2 zuzugreifen?
Wie läuft das dann in Unternehmen, die 1000 VM für die Mitarbeiter haben? Ist das in dem Fall dann ein direkter Networkboot?Life is too short for many reboots...
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- 14.12.11, 08:47 #7SuperModerator
Mr. Alzheimer
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Du kannst im ESX Accounts anlegen und damit die Zugriffe auf VMs einschränken.
In einer großen Serverumgebung sieht das alles anders aus.
Dort hat man in der Regel nur Admins, die auf dem ESXen rummachen. Diese haben erstmal Zugriff auf alle VMs und wissen dann mehr oder weniger, was sie da tun.
Normalerweise administriert man die Server ja nicht direkt über die ESX VM-Konsole, sondern eben über eine direkte Möglichkeit der VM.
Die User erhalten keinen Zugriff auf die Konsole des Servers, oder hast du schonmal einen Mitarbeiter gesehen, der direkt am Server arbeitet? Jede "Arbeit" auf dem Server läuft immer übers Netzwerk, im Regelfall eben auf Dienste, die der Server bereitstellt. Und damit ist es dann unerheblich ob das nun eine VM oder eine phys. Maschine ist, jeder Zugriff geht eben übers Netzwerk.
In Windows wäre dann die RDP Sitzung und unter Linux nimmt man dann eben SSH.
Wenn du allerdings Linux-Server untypisch graphisch arbeiten möchtest, mußt du da auch eine Art RDP nehmen.
Der einfachste Weg ist VNC, das ist der schnellste Weg und auch relativ einfach zu realisieren.
Alternativ würde mir jetzt xrdp einfallen, da mußte dann mal mit rumspielen.
In jedem Fall würde ich davon absehen, dass du direkten Zugruff auf den ESX erlaubst. Das ist aber eine Entscheidung, die du fällen mußt.
EDIT:
Um das nochmal klarzustellen.
Auch physische Maschinen werden in den seltensten Fällen direkt administriert. Es rennt also kein Admin in den Keller, dongelt sich an den Server und fängt dann an da rumzumachen. Das macht man alles aus der Ferne vom Arbeitsplatz. Daher fühlen sich VM und echte Server für die Administration gleich an.
Ausgenommen sind dann Sonderfälle, wo dann echt was hängt und man direkten Zugriff auf die Maschine braucht, weil eben Netzwerk oder die Remotedienste nicht mehr laufen, oder der ganze Server steht.Geändert von underclocker2k4 (14.12.11 um 08:56 Uhr)
- 14.12.11, 09:07 #8
Auch dir ein Dankeschön für deine Antwort!
Dass normale User keinen Zugriff auf Konsolen oder den Server bekommen, ist mir natürlich auch klar. Wäre ja wohl eine erhebliche Sicherheitsfrage, wenn ein Unternehmen SO arbeiten würde ^^
Da ich mit Linux auch ständig am Rumbasteln bin, kann ich deine Alternative der VNC-Version fast vorziehen
mir selbst gefällt die xrdp-Lösung besser (sudo apt-get install xrdp => löst das Remote-Desktop Problem bei Ubuntu/Debian soweit)
Mir ist die Komplexität der Dienste jetzt nicht wirklich im Detail bekannt. Aber wäre es möglich, dem ESX diesen Dienst zu "geben", damit man eine direkte Möglichkeit auf die VMs hat?
Theoretisch wäre es ja effiziente Möglichkeit, wenn:
Ich einen PC irgendwo im Haus rumfahren habe, hier beim Booten die Option "Netzwerkboot" auswähle und daraufhin eine Verbindung zum ESX(i) aufgebaut wird. Diese stellt dann zunächst eine Liste mit allen für diesen User (nach Eingabe der Login-Daten) theoretisch verfügbaren VMs vor. Der User wählt schließlich eine VM aus und bootet somit direkt darauf. Also lokal passiert nicht viel :P aber ja, so in dieser Form wird es das nicht geben, das ist mir bewusst ... schön wäre es jedoch
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- 14.12.11, 09:16 #9SuperModerator
Mr. Alzheimer
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@letztes Zitat
Mit Server war nicht der ESX Server gemeint.
Der ESX Server ist nur eine Art Serverrack, wo du bei Bedarf einfach einen neuen Server reinschiebst und dieser Server stellt dann seine Dienste im Netzwerk bereit.
Sprich der Server, von dem du Netzwerkboot machst, ist die VM, auf der dann eben der Netboot-Server läuft und von diesem kannst du dann auch booten.
- 14.12.11, 09:30 #10
Erstmal ein paar Definitionen, um Klarheit darüber zu schaffen, was überhaupt gemeint ist:
- Eine Hardware, wo ein VMWare ESX(i) installiert ist, nennt sich ESX(i)-Host, meist nur Host genannt.
- Die virtualisierten Betriebssysteme, die auf diesem Host aufbauen, nennt man normalerweise virtuelle Maschinen.
- Wenn Du zuerst ein Windows oder Linux und darauf ein Programm installiert hast, womit Du virtuelle Maschinen erstellen und steuern kannst, hast Du keinen ESX installiert, sondern entweder VMWare Server, VMWare Workstation oder VMWare Player.
Also: bist Du dir sicher, dass Du einen ESX(i)-Host installiert hast? Aus deinen Beschreibungen geht nämlich hervor, dass Du die virtuellen Maschinen direkt am Host administrierst, und das geht mit einem ESX(i) nicht. Da hast Du nur eine textbasierte Konsole, womit Du ein paar wenige Verwaltungsaufgaben durchführen kannst, und sonst nichts.Die deutsche Sprache ist Freeware, jeder darf sie kostenlos nutzen.
Sie ist jedoch nicht OpenSource und eigenmächtige Veränderungen sind nicht gestattet.
- 14.12.11, 09:37 #11
VMware View, eine Art ThinClient klingt eher nach dem was Du suchst?
ansonsten, in großen Unterhmen, oder auch kleineren, je nachdem, würde man bei mehr als einem Server auch den vCenter Server mit nutzen, der hat eine AD-Ingetrierbare UserVerwaltung, in der man dann viel schöner als auf dem ESX-Host und auch viel granularer die Rechte vergeben kann, wir haben bei uns in der Firma 3 Umgebungen im vCenter Server -> Entwicklung, Testumgebung und Produktive Umgebung.
Die User sehen hier jeweils nur das, was Ihnen über die Gruppenzugehörigkeit erlaubt ist, weiterhin können Sie auch nur die Oberfläche nutzen, wenn nötig, meist arbeiten die User aber per RDP, weil das eben angenehmer ist. - An der Konfiguration des Hosts oder der VMs selber können die User aber nichts ändern, die sehen Ihre VMs und gut, eingerichtet wird das von uns Admins - die können auch nicht eben mal nen anderes ISO mounten, weil Datenspeicherbrowser auch nicht freigegeben ist - je nach zugehörigkeit halt.
@ Eye-Q
weiter oben hat er ja geschrieben, das er mittels vSphere Client die VM erstellt hat, aber er möchte quasi die grafische konsole der VM direkt als "lokalen Arbeitsplatz" weiterreichen - hier ist mir leider nichts bekannt, mit VMware View hab ich mich noch nicht beschäftigt, und ThinApp entsprechend einem Netzwerkboot für ThinClients scheint es irgendwie doch nicht zu werden...Geändert von konfetti (14.12.11 um 09:39 Uhr)
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- 14.12.11, 23:02 #12Stabsgefreiter
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ESXi – Use the embedded VNC Server | vInfrastructure Blog
Wäre evtl. eine Option um die ein oder andere VM via "remote" Console zu bedienen, ansonsten bietet der vSphere Client doch eine Console.
Ansonsten ist wirklich VMware View das nachdem du suchst.
- 19.12.11, 17:50 #13
Dankeschön für eure zahlreichen Antworten! Werde das heute Abend evtl. gleich testen!
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- 20.12.11, 15:55 #14Obergefreiter
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Noch einfacher imho:
Mit Putty via SSH auf den Hobel. Und XManager lokal am Windows server und im Putty x-umleitung konfigurieren. Bam hast an Desktop^^AMD A64 3700+ (SD) @ Abit AN8 Ultra
2* 1024 Corsair XMS CL2
ASUS Geforce 7950 GT
250 GB Samsung HD
- 22.12.11, 00:44 #15
Kannst du das bitte etwas detaillierter erklären?
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- 22.12.11, 06:45 #16Obergefreiter
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Morgen,
vielleicht ist die VmWare web Console ja das richtige:
vmware-vmrc.exe Vmware Remote Console for direct connections to ESX VMs | VirtualPro
- 28.01.12, 13:30 #17
Die Lösung ist simpler als angenommen: VMWare Workstation ^^
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- 29.01.12, 14:23 #18
Ne eigentlich nicht...
Nachdem was ich hier im Thread gelesen habe löst die Workstation dein Problem irgendwie gar nicht
Ich verstehe auch nicht so recht, auf was du genau raus willst. Du kannst mit nem ESXi genau so Useraccounts pflegen und diese Accounts soweit ich weis auch nur auf spezielle Maschinen ansetzen. Da geht sogar ne AD integration um via Gruppen zu arbeiten.
Im Extremfall kann man auch Usern nur RO zugriff erteilen usw.
Die Workstation löst dein Problem deshalb nicht, weil die Workstation Version nicht für Remotearbeit gedacht ist. Das wäre dann der VMware Server... Der aber soweit ich weis glaube ich nicht mehr weiter entwickelt wird.Workstation: 2x Intel Woodcrest Xeon 5160@3560,03MHz (WR) | Tyan Tempest i5000XL | 2x1+2x4GB Kingston Value FB-Dimm DDR2-667 CL5 | PoV GF465@470GTX 1280MB@750/1550MHz@1,1V | Audigy 2 ZS | HPT RocketRaid 2300 | 1x160GB Samsung SATA; 2x320GB WD SATA non Raid; 4x500GB WD RE SATA@Raid5 | Windows 7 Prof. 64Bit
ESX Server: 2x Intel Woodcrest Xeon 5150@2660MHz | Intel S5000PSL SATA | 6x1+2x1GB Samsung/Kingston FB-Dimm DDR2-667 CL5 | Nvidia Quadro NVS 280 | 1x120GB Samsung SATA; 1x1TB Hitatchi SATA | ESXi 4.0.0
Fileserver: 1xPentium 4 3,0GHz | Asus P4C800 Deluxe | 1x512MB Corsair DDR333 CL2 | Asus Geforce 4 TI 4200 64MB | 1x160GB Samsung SATA; 2x160GB Maxtor IDE non Raid; 1x250GB Seagate IDE; 2x320GB WD SATA non Raid; 1x500GB Seagate SATA | Windows Server 2003 R2 32Bit Standard

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