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  1. #1
    Oberbootsmann Avatar von TazDev
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    Question endlich ein NAS - ein Gerät für die Zukunft

    Hallo zusammen,

    ich habe seit paar Tagen eine AppleTV Gen. 3. Das Ding kann 1080p und in Zukunft hat es sicherlich ein Jailbreak und XBMC drauf. Nun habe ich bis dato alle FullHD Filme per WDTV Gen 2 und einer USB Festplatte genossen. Mit dem ATV 3 wird das nicht mehr gehen, da es nur per Netzwerk den Inhalt einer Filmplatte streamen kann.
    Mein Router ist eine Fritz.box 3720 mit WLAN-N Standard.

    Meine Filmplatte ist eine 2TB Samsung Eco Irgendwas in einem popligen USB Gehäuse. Nun möchte ich ein NAS haben, damit ich Filme in 1080p streamen kann sowie das NAS für 2x Time Machine nutzen kann (Haushalt mit 1x Gaming Win7, 2x Macbooks Lion 10.7.x sowie iPhones und das Apple TV).

    Hardfacts:
    -Ich suche was günstiges, nicht billiges! Qnap kristallisiert sich hierbei raus. Qualitativ und Zukunftssicher über Softwareupdates sollte es auch sein. Also Qnap oder Synology oder habe ich einen guten, günstigen Anbieter übersehen?
    -Ich suche was für 4 Festplatten mit mindestens Raid 5. Abgelegt werden private Daten, Fotos, Musik und Filme. Datensicherheit spielt hierbei für den privaten Kram natürlich auch eine wichtige Rolle. -Des Weiteren werden 2 Time Machines auf das NAS geschickt und ich möchte nun alles gesichert an einem Ort haben.
    -Ich möchte 1080p streamen können. (1 Etage, 2 Zimmer, Wand und Türen dazwischen)
    -Integrierter Downloader für Rapidshare, Torrent

    Folgendes habe ich rausgesucht:
    Produktvergleich Qnap Turbo Station TS-410, 2x Gb LAN, Qnap Turbo Station TS-412, 2x Gb LAN, Synology DiskStation DS411j, Gb LAN, Synology DiskStation DS411, Gb LAN, Qnap Turbo Station TS-419P+, 2x Gb LAN, Qnap Turbo Station TS-419P II, 2x Gb LAN

    Was würdet ihr mir empfehlen? Ich finde Synology DiskStation DS412+, 2x Gb LAN | Geizhals Deutschland etwas zu teuer und tendiere daher im direkten Vergleich zu Qnap Turbo Station TS-419P+, 2x Gb LAN | Geizhals Deutschland
    USB 3.0 finde ich gerade nicht so sinnvoll, dass ich dafür nun Geld zahlen will... Gegenstimmen?

    Ist der Qnap Turbo Station TS-412, 2x Gb LAN | Geizhals Deutschland im Vergleich zu Qnap Turbo Station TS-419P+, 2x Gb LAN | Geizhals Deutschland viel schlechter?

    Was würdet ihr mir empfehlen?

    Und dann brauche ich noch paar Tipps für gute Festplatten. mindestens 1TB das Stück. Welche Hersteller sind da mit welcher Serie vertrauenswürdig?

    Vielen Dank und danke für das lesen des ganzen Textes Ihr helft mir sehr.
    Geändert von TazDev (09.07.12 um 14:09 Uhr)





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  3. #2
    Oberbootsmann Avatar von TazDev
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    kleiner push, kann mir keiner behilflich sein?





  4. #3
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    Zitat Zitat von TazDev Beitrag anzeigen
    Raid 5[....]Datensicherheit
    Raid 5 erhöht nur die Datenverfügbarkeit, du brauchst aber trotzdem Backups deiner wichtigsten Daten. Warum das so ist: Google
    USB 3.0 ist für Backups recht praktisch. Was würde denn gegen einen Selbstbau sprechen?

  5. #4
    Oberbootsmann Avatar von TazDev
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    gegen Selbstbau spricht eigentlich nur die "Arbeit". Ist ein N40L so viel günstiger? auch im Stromverbrauch? Gibt es ein einfaches Linux System (mit Gui) was dem Einrichten eines Fertig-NAS nahe kommt? vielleicht sollte ich mich doch zu einem Selbstbau einlesen...

    ne lieber nicht. ich glaube ich habe einfach nicht mehr die zeit. ich will ein ready-nas hinstellen, platten rein, konfig, backups auf externe 2TB usb machen und es ansonsten vergessen. danach nur noch platten bei defekt tauschen.

    da ist ein selbstbau mit mehr aufwand verbunden, beim installieren sowie up2date halten oder?
    Geändert von TazDev (10.07.12 um 17:26 Uhr)





  6. #5
    Obergefreiter
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    Auf jeden Fall - die HP Microserver gibt es regelmäßig für unter 200€ im Angebot - für das Geld bekommst du keine proprietäre Lösung mit einer vergleichbaren Leistung. Als Software kannst du dir mal Nas4Free oder FreeNAS anschauen. Nas4Free nutze ich selbst - das wird ebenfalls per WebGUI Verwaltet stemmt all deine genannten Anforderungen. Die Einrichtung war easy - auch Updates lassen sich leicht über das Webinterface installieren. Es werden auch alle gängigen Energiesparoptionen unterstützt.

  7. #6
    Kapitänleutnant Avatar von drdope
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    Zitat Zitat von TazDev Beitrag anzeigen
    ne lieber nicht. ich glaube ich habe einfach nicht mehr die zeit. ich will ein ready-nas hinstellen, platten rein, konfig, backups auf externe 2TB usb machen und es ansonsten vergessen. danach nur noch platten bei defekt tauschen.

    da ist ein selbstbau mit mehr aufwand verbunden, beim installieren sowie up2date halten oder?
    Dazu ein klares jein!

    Der (imho theoretische*) Vorteil eines fertigen NAS liegt imho primär darin, daß man das Dinger fix am "start" hat.
    Das lassen sich die Hersteller aber auch sehr, sehr, sehr gut bezahlen.

    * imho theoretisch weil:
    • auch bei einen fertigen NAS muß man sich für komplexere Dinge in das GUI und die Eigenheiten des jeweiligen Geräts einarbeiten -> da sehe ich keinen großen Vorteil gegenüber z.B. FreeNAS (in das man sich auch einarbeiten sollte).
    • auch bei einem fertigen NAS muß ich HCL durchforsten, wenn ich wissen will ob USV x oder HDD y damit löppt (muß man bei FreeNAS auch)
    • ==> das einzige was man sich imho spart ist die Zusammenstellung und den Zusammenbau der Hardware; dafür würd' ich persönlich keine Kohle ausgeben; was evtl. den Ausschlag in die eine oder andere Richtung gegen könnte wären spezialisierte Apps für Android/iOS/W7P als Mehrwert -> das gibt's bei freien NAS-OS afaik nicht -> da greift man dann halt auf "klassische" Netzwerkprotokolle zurück.

    Man sollte sich auch nicht von Features wie "Hot-Swap" beeindrucken lassen -> so was braucht man (imho) nur wenn "Downtime" Geld kostet (=Arbeitsausfall); im privaten Bereich ist das nur ein teuer bezahltes "Nice 2 have".

    Ich habe mir gerade z.B. ein 24TB/8-Port "Selbstbau-NAS" auf FreeNAS Basis als Ersatz für meinen Fileserver gebaut.
    Die Basiskonfig hat mit Versand knapp 700€ gekostet (aktueller Quadcore Xeon, mit 16GB ECC-RAM und Servermainboard -> das geht auch günstiger, wenn man auf Serverhardware verzichtet).
    Damit komme ich im GB-LAN auf Datenraten zwischen 112MB/s (im Mittel bei Files > 1GB) und 75MB/s (im Mittel bei Dateien <1MB) im RaidZ1 (= Pi mal Daumen Raid5).

    Dafür kriegt man bei fertigen Systemen grad mal eine Atom CPU mit 1GB RAM.
    Und im Stromverbrauch (ca. 30W idle; ca. 70W mit aktiven HDDs) tut sich da auch nichts.


    Ich bin an das ganze so ran gegangen; dass ich die Investitionskosten pro Sata-Port, den Stromverbrauch pro Sata-Port und Performance (im Netzwerk) verglichen hab; bis max. 4 HDDs sahen kommerzielle/fertige Systeme dabei ganz gut aus (erkauft mit grottiger Performance) --> bei mehr als 4 Ports landet man (imho) beim Selbstbau.

    Und schmeiß mal - im Kontext von Hardware - den "für die Zukunft" Gedanken weg -> "um die Ecke" warten schon FM2/A85-Systeme mit 8x 6GB-Sata mit ECC-Support für die Hälfte des Preises, den ich grad' gelatzt hab...
    Kauf was du jetzt brauchst, aber triff eine qualifizierte Entscheidung anhand deiner jetzigen Optionen --> was anderes macht bei "Hardware" imho keinen Sinn...
    Geändert von drdope (10.07.12 um 20:39 Uhr)
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  8. #7
    Obergefreiter
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    ...und auch daran denken, dass nicht-proprietäre Lösungen nicht zwingend mit großartigen Schraubarbeiten daherkommen, sofern man keinen Nerv darauf hat. Die (z.B.) HP Server sind ja quasi schon fertig konfiguriert, so dass man nur die Platten einsetzen und die Software aufspielen muss. Sofern ZFS als Dateisystem im Paritätsraid gewünscht ist, sollte man jedoch mindestens 4GB Ram einplanen oder gewisse Einbußen bei den Übertragungsraten hinnehmen. Soll heißen: Man muss nicht zwingend ein Bastler/Schrauber sein.

  9. #8
    Oberbootsmann Avatar von TazDev
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    hmmm, vllt habt ihr doch recht was ich nie anzweifeln wollte.
    also N40L nehmen und für raid5 brauch ich dann aber eine raidkarte oder? oder lieber mehr ram einbauen und dann zfs einsetzen oder?





  10. #9
    Obergefreiter
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    Also out of the Box kannst du den HP Server mit 4 Platten in der HDD Bay plus eine weitere (System-)Platte ausstatten, was normalerweise für den Hausgebrauch ausreicht. ZFS flutsch gut mit der kleinen Kiste und inzwischen würde ich ohnehin eher zum Softwareraid tendieren (=keine Abhängigkeit von irgendeiner Hardware).

  11. #10
    Oberbootsmann Avatar von TazDev
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    ok klingt gut.

    also kleinster N40L HP ProLiant MicroServer N40L, Turion II Neo N40L, 2GB RAM, 250GB (658553-421) | Geizhals Deutschland
    dazu ram: 8GB für ZFS Raidz? also 2x Kingston ValueRAM DIMM 4GB PC3-10667U CL9 (DDR3-1333) (KVR1333D3N9/4G) | Deutschland - Hardwareluxx - Preisvergleich
    und die 250GB platte als SysPlatte nach oben zum CD/DVD sata port.

    nun die goldfrage: welche HDDs für die 4Slots? 5400rpm oder 7200? dazu mehr langlebigkeit durch weniger kopfparken wie die WD Eco Green
    was könnt ihr empfehlen?

    dazu sicherungen auf externe USB 2TB gehäuse





  12. #11
    Oberleutnant zur See Avatar von Janero
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    ausfallsicherheit hast du auch mit den teureren platten nicht. allenfals eine geringere Wahrscheinlichkeit. also kannst du auch ein paar einfache nehmen und wenn die Garantie abläuft austauschen

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