Dank eines anderen Forums bin ich auf eine Alternative zu dem Sheevaplug gestossen. Zu dem hatte ich ja schon hier einen Thread verfasst:
Plugcomputer - 5W idle, 0db, 100€
Jetzt kommts aber noch besser. Mit der Seagate FreeAgent DockStar bekommt man einen Miniserver zum Kostenpunkt von 19,90€
Seagate FreeAgent DockStar (STDSD10G-RK) ab 19.47 € | heise online-Preisvergleich
Hardware:
1,2 Ghz Marvell CPU (sehr langsam bei Floating Point Berechnungen)
128 MB RAM
256 MB Flash (mit vorinstalliertem PlugOS)
1x Gigabit Ethernet
4 USB Ports (davon 1 Mini USB als Dock)
Verbrauch sollte noch unter dem eines Sheevaplugs liegen, also 3-4 Watt Idle und maximal 8 Watt unter Last mit angeschlossener 2,5 Zoll HDD.
Welche OS können genutzt werden
Als OS kommen prinzipiell alle Systeme in Frage, die die ARM Architektur unterstützen.
Ein paar Beispiele wären Ubuntu / Debianan und Android.
Windows wird nicht unterstützt. Es gibt zwar mit Windows CE einen ARM Port, aber ohne Grafikkarte wird das nix. Also alle, die einen Windows Plug haben wollen, sind hier leider falsch. Wer sich mit Linux nicht auskennt, der sollte hier vorsichtig sein. Man kann es relativ schnell schaffen, das Ding dauerhaft unbrauchbar zu machen wenn man nicht genau weiss was man tut (als Notlösung gäbe es dann noch Zugriff über selbstgebasteltes serielles Kabel).
!Wichtig!
Bevor man den Dockstar ans Internet hängt muss man zuerst das "nach Hause telefonieren" unterbinden. Tut man das nicht, wird per Autoupdate die neue Firmware eingespielt mit einem noch unbekannten SSH Passwort. Dann bleibt nur noch der Weg, dass Gerät über die Homepage zu registrieren. Dort kann man dann auch ein neues SSH Passwort setzen.
Wie geht man also vor?
1.) Den Router daheim disconnecten, so dass keine Internetverbindung besteht.
2.) Dockstar ans Netz anschließen und anschalten.
3.) IP herausfinden
Die IP ist im Auslieferungszustand 169.254.X.Y wobei X das vorletzte und Y das letzte Byte der MAC-Adresse ist.
Man bekommt sie auch über den Router, mit
arp -a
oder
nmap -sP 192.168.0.100/16 (wobei das an euer Netz angepasst werden muss) raus
4.) Auf die Kiste Connecten mit username: root, password: stxadmin
5.) Rootverzeichnis schreibbar mounten mit "mount -o rw,remount /"
6.) "vi /etc/init.d/rcS" , dort dann die Zeile mit "/init.d/hbmgr.sh start" auskommentieren!
7.) Änderungen speichern und die Kiste neustarten mit "/sbin/reboot"
Dann ist das nach Hause telefonieren abgeschaltet und man kann das Internet am Router wieder aktivieren. Jetzt kann man, wenn man will, z.B. Debian installieren oder erstmal ein Backup des kompletten Dockstar machen.
Eine anfängerfreundliche Anleitung zur Debian Installation:
Falks Blog » Blog Archiv » Ein 20 Euro Server mit Debian: Seagate FreeAgent Dockstar
Das originale Plug OS mit UBoot sichern:
Backups sind immer gut. Folgender Weg nutzt das Script von Jeff Doozan dafür (sda1 ist natürlich ein externes Medium):
Original OS zum Download (dd Image):Code:cd /tmp mkdir usb mount /dev/sda1 /tmp/usb wget http://plugapps.com/os/pogoplug/uboot/nanddump chmod +x nanddump ./nanddump -nf usb/mtd0 /dev/mtd0 ./nanddump -nf usb/mtd1 /dev/mtd1 ./nanddump -nf usb/mtd2 /dev/mtd2 umount /dev/sda1
RapidShare: 1-CLICK Web hosting - Easy Filehosting
Debian Installationsanleitung:
Install Debian on your Dockstar or Pogoplug - Installiert Debian auf einen externen USB Stick, von dem dann gebootet wird. Dadurch bleibt auch das original OS erhalten auf dem internen Flashdrive des Dockstar. Der Bootloader, UBoot, scheint abwechselnd das interne OS und das vom USB Stick zu booten.
Debian IMMER starten lassen
Folgender Code kann einfach in die /etc/rcS im PlugOS am Ende eingefügt werden. Er sorgt dafür, dass wenn das PlugOS bootet und gleichzeitig ein USB Stick mit Partition sda angeschlossen ist, ein reboot ausgeführt wird. Hat man also einen Stick angeschlossen, startet immer Debian, hat man keinen Stick angeschlossen, bootet PlugOS nach einem Debian reboot.
Probleme mit der Uhrzeit (1970)Code:# Check if a USB device with partition sda is connected # If one is found, reboot to start debian checkusb=`grep sda /proc/partitions` if [ -n "$checkusb" ]; then /sbin/reboot fi
Wenn die Uhrzeit / Datum jedesmal nach einem Neustart auf 1970 steht, hilft folgendes:
Den eingebauten NAND Speicher als Rescue System NutzenCode:dpkg-reconfigure tzdata
Dank Jeff gibt es eine schöne Möglichkeit, den NAND, auf dem das originale OS installiert ist, anderweitig als Rettungssystem zu nutzen, falls mal das Alternative OS (.z.B. vom USB Stick) nicht mehr starten will.
Featureliste:
* ext2/3/4 create and repair utilities
* ubifs support/utilities
* flash/nand utilities
* md/raid support/utilities
* ntfs-3g
* ssh/sshfs/openssl
* lvm support/utilities
* nfs support
* wget/curl/links/ncftp/rsync
* vi/nano
* kernel 2.6.32-18 with tons of modules for whatever you may have connected
Achtung
Das originale OS geht dabei verloren!
Recovery System ready for use
Interpretation der LEDs
* Aus: Gerät ist aus, es läuft das neue uBoot oder Plugbox ist fertig gebootet
* Blinkendes Grün: Der alte Bootloader startet
* Blinkendes Orange: Plugbox bootet (kann eine Weile dauern)
* Dauerhaftes Grün: Plugbox läuft, Internet ist aktiv, Firmware kann nach Hause telefonieren
* Dauerhaftes Orange (oder auch blinkendes Orange): Plugbox hat gebootet, Internet ist aktiv, Firmware kann nicht nach Hause telefonieren (wenn man die entsprechende Zeile auskommentiert hat)
Eine Desktopoberfläche installieren und per VNC darauf connecten
Hier mal von mir eine Möglichkeit, auf dem Dockstar einen Desktop zu installieren um darauf Desktopprogramme zu nutzen bzw. solche, die einen Xserver benötigen:
Schritt 1: Installieren von xvfb (quasi die virtuelle Grafikkarte), Vnc, Screen und eines Desktops. Der Desktop kann natürlich frei gewählt werden, hier am Beispiel von XFCE4. Ein anderer schlanker Desktop wäre z.B.: icewm
Schritt 2: Xvfb startenCode:apt-get install xvfb x11vnc screen xfce4
Dazu am besten eine eigene Screen Session starten:
Die Screensession mit STRG+A+D verlassenCode:screen -R xvfb Xvfb :0 -screen 0 1024x768x16
Schritt 3: Den Desktop starten
Als User (und nicht als root!) und wieder mit eigener Screen Session:
Die Screensession mit STRG+A+D verlassenCode:screen -R xfce4 export DISPLAY=:0 startxfce4
Schritt 4: Den VNC Server starten
Wieder mit eigener Screen Session:
Die Screensession mit STRG+A+D verlassenCode:screen -R vnc x11vnc --forever -noxdamage
Jetzt kann man mit der IP des Dockstars und dem Port (wahrscheinlich 5900) eine VNC COnnection von einem anderen Rechner aus aufbauen und einen Desktop nutzen.
Viel Spaß!
:-)
Festplatten auf Inaktivität prüfen und runterfahren wenn ungenutzt
Folgendes Script per Copy und Paste übernehmen, anschließend die gewünschten Festplattennamen anpassen:
Das Script ausführbar machen mitCode:#!/bin/sh # Get new state from diskstats NEWstatesda=$(cat /proc/diskstats | grep /dev/sda) NEWstatesdb=$(cat /proc/diskstats | grep /dev/sdb) echo $NEWstatesda > NEWstatesda.txt echo $NEWstatesdb > NEWstatesdb.txt # compare md5 sums md5newsda=$(md5sum NEWstatesda.txt | sed 's/ .*//') md5oldsda=$(md5sum OLDstatesda.txt | sed 's/ .*//') # if no changes, power down if [ "$md5newsda" = "$md5oldsda" ]; then sdparm --flexible --command=stop /dev/sda &>/dev/null fi # compare md5 sums md5newsdb=$(md5sum NEWstatesdb.txt | sed 's/ .*//') md5oldsdb=$(md5sum OLDstatesdb.txt | sed 's/ .*//') # if no changes, power down if [ "$md5newsdb" = "$md5oldsdb" ]; then sdparm --flexible --command=stop /dev/sdb &>/dev/null fi # Write current state to file echo $NEWstatesda > OLDstatesda.txt echo $NEWstatesdb > OLDstatesdb.txt
chmod a+x scriptname.sh
und dann in die /etc/crontab eintragen mit einem beliebigen Intervall. Beispiel für Überprüfung alle 10 Minuten:
*/10 * * * * root sh /home/user/spindown.sh &> /dev/null
Dockstar ohne Installation als einfachen Windows Share nutzen
Der 20€ Server [Part 1]
Dockstar unter Dauerbelastung zum Eignungstest als Server
Blackstar
Dockstar als TimeMachine (Mac) nutzen
Selbstbau TimeMachine Server
Zugang zum originalen OS per SSH:
username: root
password: stxadmin
Alternatives Passwort (nach reflash): ceadmin
Bilder vom Innenleben:
Hardware Porn: Seagate Dockstar teardown
Dockstar Reflashen
Hardware: Seagate DockStar Reflashing - PlugApps
Serielles Kabel zum Selberbauen
Seagate Dockstar: Add an accessible serial port
Pinbelegung für serielles Kabel
Danke für euer Mitwirken an diesem Thread
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Thema: Der 20€ Server [Part 1]
- 05.08.10, 20:53 #1
Der 20€ Server [Part 1]
Geändert von stronzo (09.10.10 um 19:18 Uhr)
-
Die folgenden 37 User sagten Danke an stronzo für diesen nützlichen Post:
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- 05.08.10, 21:14 #2
Problem: Wirklich viel geht da nicht

- 05.08.10, 21:53 #3
hm, klingt zumindest interessant - wobei es durchaus etwas mehr RAM hätte sein dürfen... - für nen kleinen web-server reichts aber allemal
selfmade kills the buymod ^^
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- 05.08.10, 22:02 #4
- 05.08.10, 22:10 #5Oberbootsmann
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Wie bekomme ich denn da Debian drauf? Was brauche ich noch an Sachen außer dem Ding?
MacBook Pro: 15.4" 1680x1050, Core i7 4x2.0 GHz, 8GB DDR3 Ram, Kingston HyperX 120GB + 500GB HDD, OSX 10.7.3, Dell U2711 27" 2560x1440
ESXi-Server: Intel CoreI5 3550, Asrock Z77-Pro4M, 32 GB DDR3-1333, 4x 500 GB Samsung F1 4x Samsung 2TB F3 2x Supertalent Ultradrive 64GB, 3x Intel PT Server, ESXi 5
- 05.08.10, 22:49 #6
Sehr interessant, insbesondere zu dem Preis! Kommt man denn direkt an das Unix-Betriebssystem in dem Gerät dran? Ich kann mir kaum vorstellen, dass da ab Werk ein SSH-Server drauf läuft...
PC: i7-2600k@4.4 GHz|2x HD6850|16GB DDR3|Asrock P67 Extreme4|640 GB WD + 500 GB Samsung|Seasonic 80+ 380W|Dell 2709WFP
Notebook: HP Elitebook 8540w|15.6" Dreamcolor2|i7 820QM|12 GB RAM|NVIDIA Quadro FX 880M|Intel SSD|WWAN
Netbook: Acer Aspire One A150X white
Audio: B&W 5.0 Set + 2x XTZ 99W12.18 + Marantz AV8003 // Adam A7X + XTZ W8.16 + Xonar D2X
- 05.08.10, 22:54 #7
- 06.08.10, 09:45 #8
Interessant. Mich würden dazu ein paar Benchmarks interessieren.
Workstation: Q8300@2.9GHz | 8GB | HD4670 | 320GB | Rebel 9 | 7 64Bit | Cherry Initial Corded Multimedia | MX518 | S2409W
Server: E5200@2.5GHz | 4GB | G450 | 8GB + 6x2TB@RAID5 | Rebel 9 | 10.10 64Bit
HTPC: X2 250@3GHz | 4GB | HD4250 | 1TB | BT-02B | 7 64Bit | Cherry eVolution Sirius XT | 47PFL3605H
Laptop 1: P7550@2.26GHz | 8GB | 9400M | 1TB | MacBook | OS X 10.6.6 | 13"
Laptop 2: T2390@1.86GHz | 4GB | X3100 | 120GB | U9200 | 7 64Bit | 12"
- 06.08.10, 09:59 #9
An sich eine nette Spielerei, wenn man zuviel Zeit hat

Aber irgendwie ist das zu wenig... *g*
gruß
hostile

Router: Helen 2.6.34-gentoo-r1 Intel(R) Xeon(R) CPU E3110 @ 3.00GHz GNU/Linux
no overclocking, no problems
Mich gibt's im ForumDeluxx, bei ComputerBase und bei Planet3dNow.
- 06.08.10, 10:16 #10
gibt auch schon bilder vom inneren

Hardware Porn: Seagate Dockstar teardownselfmade kills the buymod ^^
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- 06.08.10, 13:25 #11Hauptgefreiter
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blöde idee, aber vielleicht kann jemand etwas dazu sagen.... das ding per lan im netzwerk ganz normal. und per usb an einem tv. kann das usb signal sozusagen durchgeschleift werden das der tv auf eine weitere usb festplatte zugreifen kann?
hintergedanke ist das der samsung tv bie uns im haus zwar dlna hat aber die wiedergabe von mkv nicht möglich ist (nur über usb)... andere möglichkeit die ich gefunden habe eine ndas platte, das soll lt. anderer foren gut funktionieren. nur hier hätte ich eben die möglichkeit für mehrere festplatten usw.
- 06.08.10, 13:35 #12
Sehr interessantes Posting. Danke schön! Werd mir das Ganze auch mal genauer ansehen.
Es gilt: "Selig sind die geistig Armen."
Daraus schließen wir, dass die Reichen somit wohl seelisch arm sein müssten!?!
Meine aktuellen Verkaeufe im Marktplatz
- 06.08.10, 13:55 #13
Solange du die Heimtelefoniererrei nicht abstellen kannst, ist es nutzlos. Ich sag nur " The dockstar was originally designed to run with pogoplug which is an internet filesharing service that allows you to access your files from anywhere with Internet connectivity "
Dem sollte sich mal ein Linuxmensch widmen und das dem kleinen abgewöhnen
- 06.08.10, 13:56 #14
Bei USB hast du generell einen Host und viele Clients. Wenn du eine USB Platte an den Dockstar ansteckst, ist der Dockstar der Host, und die Platte der Client.
Wenn du nun deinen Fernseher an den Dockstar anstöpselst, hättest du zwei Hosts. Das kann nicht funktionieren.
Aus diesem Grund haben USB Kabel auch zwei verschiedene Anschlüsse.
Stecker A kommt in den Host. An diesem Kabel ist laut Norm nur Stecker B, Stecker Mini-B und Stecker Micro-B erlaubt, welche du in deinen Client stecken kannst.
Für dein Vorhaben bräuchtest du ein Kabel mit 2x Stecker A.
Im ersten Post ist ein Link zu einer Debian Installation auf einem Flashdrive. Normal sollte also beim Booten von dieser frischen Installation der Dockstar nicht mehr wild herumtelefonieren.
Zitat von Dr.Cupido Geändert von Cantor (06.08.10 um 14:03 Uhr)
Workstation: Q8300@2.9GHz | 8GB | HD4670 | 320GB | Rebel 9 | 7 64Bit | Cherry Initial Corded Multimedia | MX518 | S2409W
Server: E5200@2.5GHz | 4GB | G450 | 8GB + 6x2TB@RAID5 | Rebel 9 | 10.10 64Bit
HTPC: X2 250@3GHz | 4GB | HD4250 | 1TB | BT-02B | 7 64Bit | Cherry eVolution Sirius XT | 47PFL3605H
Laptop 1: P7550@2.26GHz | 8GB | 9400M | 1TB | MacBook | OS X 10.6.6 | 13"
Laptop 2: T2390@1.86GHz | 4GB | X3100 | 120GB | U9200 | 7 64Bit | 12"
- 07.08.10, 11:48 #15Oberbootsmann
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Also:
Ich plane das ding zu kaufen und dann Debian drauf zu installieren. Anschließend möchte ich Debian als Web-Server und Musik Streaming server benutzen. Geht das?
Müsste ja eig funktionieren. Kann ich wenn etwas schief läuft bei der installation oder bei Debian, mit dem Reset Taster das orginale OS wieder aufspielen?
Worauf installiere ich Debian? Auf eine angeschlossenen USB-Stick/Platte?
Irgentwie steig ich noch nicht ganz durch
MacBook Pro: 15.4" 1680x1050, Core i7 4x2.0 GHz, 8GB DDR3 Ram, Kingston HyperX 120GB + 500GB HDD, OSX 10.7.3, Dell U2711 27" 2560x1440
ESXi-Server: Intel CoreI5 3550, Asrock Z77-Pro4M, 32 GB DDR3-1333, 4x 500 GB Samsung F1 4x Samsung 2TB F3 2x Supertalent Ultradrive 64GB, 3x Intel PT Server, ESXi 5
- 07.08.10, 12:05 #16
Der Dockstar hat einen 256MB großen NAND Speicher, von denen 219MB zur Verfügung stehen. Für ein normales Debian ist der Speicherplatz zu gering. Mit der Anleitung aus Post #1 wird Debian auf einem externen Flash Speicher (USB Stick) installiert. Dadurch geht dir einer von vier USB Anschlüssen verloren.
Hoffen wir, dass bald eine abgespeckte Debian Version für den internen NAND zur Verfügung gestellt wird.
So wie ich das rauslese, wird ein Bootloader auf dem Dockstar installiert, der ein Booten von USB ermöglicht. Inwiefern diese Änderung rückgängig gemacht werden kann, habe ich jedoch nicht gefunden. Ich vermute, dass bei fehlendem Flashdrive das originale OS gebootet wird.
Webserver ist kein Problem. Welchen Musikstreaming Server meinst du? DAAP für iTunes? Das ist mit mt-daapd kein Problem.Workstation: Q8300@2.9GHz | 8GB | HD4670 | 320GB | Rebel 9 | 7 64Bit | Cherry Initial Corded Multimedia | MX518 | S2409W
Server: E5200@2.5GHz | 4GB | G450 | 8GB + 6x2TB@RAID5 | Rebel 9 | 10.10 64Bit
HTPC: X2 250@3GHz | 4GB | HD4250 | 1TB | BT-02B | 7 64Bit | Cherry eVolution Sirius XT | 47PFL3605H
Laptop 1: P7550@2.26GHz | 8GB | 9400M | 1TB | MacBook | OS X 10.6.6 | 13"
Laptop 2: T2390@1.86GHz | 4GB | X3100 | 120GB | U9200 | 7 64Bit | 12"
- 07.08.10, 12:41 #17Oberbootsmann
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Vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich kenne mich mit Linux nur wenig aus und habe nur einige Ubuntu-erfahrung. Aber sollte bei Debian ja ähnlich sein.
Ja ich habe an etwas für iTunes gedacht. Vielen Dank für das Paket.
Das einer von 4 Usb Anschlüssen verloren geht ist nicht so schlimm. Ich will eh nicht so viele Platten anschließen. Wenn cih das richtig sehe, dann ist der obere Anschluss aber USB-Mini oder ist das etwas properitäres, wie Apples Dockanschluss?
Könnte ich das Ding auch noch als Backup Server verwenden?MacBook Pro: 15.4" 1680x1050, Core i7 4x2.0 GHz, 8GB DDR3 Ram, Kingston HyperX 120GB + 500GB HDD, OSX 10.7.3, Dell U2711 27" 2560x1440
ESXi-Server: Intel CoreI5 3550, Asrock Z77-Pro4M, 32 GB DDR3-1333, 4x 500 GB Samsung F1 4x Samsung 2TB F3 2x Supertalent Ultradrive 64GB, 3x Intel PT Server, ESXi 5
- 07.08.10, 12:45 #18
Wofür? Ich finde es sogar besser, wenn das System von einem USB-Stick bootet. So ist man flexibler als wenn man nach jeder Installation um das letzte Mbyte kämpfen muss. Dass ein USB-Steckplatz verloren geht, dürfte auch recht egal sein. Einerseits glaube ich nicht, dass jemand mehr als zwei externe HDDs gleichzeitig anschließen möchte und falls doch kann man ja auch einfach noch einen USB-Hub für 5 € dazwischen hängen.

Was mich interessieren würde ist, wie einfach oder schwer es wirklich ist Debian zum Laufen zu bekommen und sicherzustellen, dass jedes mal auch wirklich nur Debian bootet. Klar kann man zur Not auch einfach die MAC-Adresse des Dockstar im Router für den Internetzugriff sperren, wirklich praktisch ist das aber nicht.PC: i7-2600k@4.4 GHz|2x HD6850|16GB DDR3|Asrock P67 Extreme4|640 GB WD + 500 GB Samsung|Seasonic 80+ 380W|Dell 2709WFP
Notebook: HP Elitebook 8540w|15.6" Dreamcolor2|i7 820QM|12 GB RAM|NVIDIA Quadro FX 880M|Intel SSD|WWAN
Netbook: Acer Aspire One A150X white
Audio: B&W 5.0 Set + 2x XTZ 99W12.18 + Marantz AV8003 // Adam A7X + XTZ W8.16 + Xonar D2X
- 07.08.10, 12:50 #19Oberbootsmann
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Wenn Debian bootet. Dann kann ich m ich ja via ssh verbinden oder wie mache ich das dann wenn Debian installiert ist? Ich habe ja keine Tastatur+ Bildschirm um Befehle einzugeben. Wird ssh gleich mit installiert?
Desweiteren lese ich was von nach Hause telefonieren. Mit Debian ist das dann aber unterbunden oder?MacBook Pro: 15.4" 1680x1050, Core i7 4x2.0 GHz, 8GB DDR3 Ram, Kingston HyperX 120GB + 500GB HDD, OSX 10.7.3, Dell U2711 27" 2560x1440
ESXi-Server: Intel CoreI5 3550, Asrock Z77-Pro4M, 32 GB DDR3-1333, 4x 500 GB Samsung F1 4x Samsung 2TB F3 2x Supertalent Ultradrive 64GB, 3x Intel PT Server, ESXi 5
- 07.08.10, 13:23 #20
Auf dem Dockstar läuft bereits ein Linux. Es gibt ein Shellscript, welches die benötigten Debian Files herunterläd und automatisch auf einem Flashdrive installiert. Anschließend kann man den Dockstar neu booten. SSH ist bereits vorinstalliert.
Und nein, Debian telefoniert nicht nach Hause.Workstation: Q8300@2.9GHz | 8GB | HD4670 | 320GB | Rebel 9 | 7 64Bit | Cherry Initial Corded Multimedia | MX518 | S2409W
Server: E5200@2.5GHz | 4GB | G450 | 8GB + 6x2TB@RAID5 | Rebel 9 | 10.10 64Bit
HTPC: X2 250@3GHz | 4GB | HD4250 | 1TB | BT-02B | 7 64Bit | Cherry eVolution Sirius XT | 47PFL3605H
Laptop 1: P7550@2.26GHz | 8GB | 9400M | 1TB | MacBook | OS X 10.6.6 | 13"
Laptop 2: T2390@1.86GHz | 4GB | X3100 | 120GB | U9200 | 7 64Bit | 12"
- 07.08.10, 13:44 #21
Geile Lösung! Das Teil ist echt interessant!
Für 20 Euro eine super Bastellösung .. wir sind doch alle Spielkinder

- 07.08.10, 14:44 #22
Da musst du in die UBoot Tiefen absteigen. Man kann den Bootloader so umschreiben, dass das interne OS garnicht mehr gebootet wird. Ich würde aber eher dazu tendieren UBoot unberührt zu lassen und einfach im original OS das Autoupdate deaktivieren (siehe Post 1) und ein Startscript zu schreiben, dass überprüft welches OS läuft. Nach einem Timeout könnte es dann rebooten, um Debian zu starten. So dauert der Boot dann zwar insgesamt länger, aber du hast 1) Immer Debian, 2) das original OS zur Sicherheit wenn mal was schiefgeht und 3) wird die Kiste bei dem geringen Verbrauch eh nicht ständig neu gestartet sondern läuft eher 24/7.
- 07.08.10, 14:47 #23
Danke für die Erklärung.
Workstation: Q8300@2.9GHz | 8GB | HD4670 | 320GB | Rebel 9 | 7 64Bit | Cherry Initial Corded Multimedia | MX518 | S2409W
Server: E5200@2.5GHz | 4GB | G450 | 8GB + 6x2TB@RAID5 | Rebel 9 | 10.10 64Bit
HTPC: X2 250@3GHz | 4GB | HD4250 | 1TB | BT-02B | 7 64Bit | Cherry eVolution Sirius XT | 47PFL3605H
Laptop 1: P7550@2.26GHz | 8GB | 9400M | 1TB | MacBook | OS X 10.6.6 | 13"
Laptop 2: T2390@1.86GHz | 4GB | X3100 | 120GB | U9200 | 7 64Bit | 12"
- 07.08.10, 22:16 #24
Verdammtes Bastelfieber. Ich kann es einfach nicht lassen.
Hab mir grade 2 geordert. Einerseits, falls ich eine irgendwie schrotte und andererseits, wenn's klappt, eine Dockstar für nen Kumpel. Eigentlich hab ich eh schon mehr als genug Hardware hier. Aber die Idee ne sinnvolle Anlaufstelle für all meine USB-Platten zu haben, war einfach zu gut.Es gilt: "Selig sind die geistig Armen."
Daraus schließen wir, dass die Reichen somit wohl seelisch arm sein müssten!?!
Meine aktuellen Verkaeufe im Marktplatz
- 07.08.10, 23:30 #25Matrose
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- 04.12.2009
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Sieht bei mir genauso aus. Hab mir eben auch eine Dockstar bestellen müssen. Werde da mal einiges mit USB-Netzwerkkarten, einer USB-Soundkarte und dem mpd ausprobieren. Vielleicht kann das dann mein VIA C7 System als mpd ablösen. Werde von meinen Erfahrungen berichten.
LinkBacks (?)
- 07.06.11, 14:31
- 05.05.11, 16:53
-
Seagate Dockstar - Ein Linuxsystem für unter 20,- EUR - Seite 2 - Andere Hardware - VDR Portal
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Seagate Dockstar - Ein Linuxsystem für unter 20,- EUR - Seite 7 - Andere Hardware - VDR Portal
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Seagate Dockstar - Ein Linuxsystem für unter 20,- EUR - Seite 9 - Andere Hardware - VDR Portal
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