Hallo,
Meinen Asus F3T AP037C brachte nurnoch Streifen und inzwischen garnichts mehr (typischer Fehler bei dem Modell). Habe ihn zur Reperatur verschickt. Heute kam ein Kostenvoranschlag. 140€ für neues Mainboard + 35€ für neuen Kühler
Was meint ihr, tauschen lassen oder lieber einen Neuen/Gebrauchten für ca 200€ kaufen?Leider sterben die meisten Geräte den Wärmetod, da auch dieses Bauteil nicht ewig hält oder auch mal schon ab Hersteller mangelhaft ist ( HP dv6/7 Serie 2007 - 2008). Wenn im Lasttest mit einer Testplatine die Temperatur
über 65°C geht, wird das Kühlelement als mangelhaft angesehen.
PS: Seit wann gehen Kühler kaputt? Gut mit LuKü habe ich nichts am Hut, aber gehört habe cih davon noch nie![]()
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Thema: Reparieren oder nicht?
- 25.01.12, 20:40 #1
Reparieren oder nicht?
- 25.01.12, 21:15 #2Matrose
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- 22.10.2007
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Tja, im Netz kursieren viele Bastellösungen dieses Problems, einige funktionieren sogar. Allerdings braucht man schon Fingerspitzengefühl beim Zerlegen und Mut da mit Wärme ranzugehen.
Ich habe auch eins der berüchtigten HP-Pavillion 9000er Serie und setze mich mal in stiller Stunde mit Infrarot- und Heisluftlötgeraffel ran. Ein kleiner Brenner, ein Feuerzeug oder gar ein drauf gestelltes Teelicht sollen auch gehen (YouTube ist voll davon), doch das ist mir zu heikel.
Hintergrund: Durch die inzwischen weltweite Vorschrift "bleifrei" zu löten, gibt es wieder massenhaft kalte Lötstellen wie in den 20er Jahren
. Um es richtig zu machen müsste man den Grafikchip (wenn er es denn ist) komplett runter nehmen und neu "reballen". Das tu ich mir aber auch nicht an, nur eben den Chip und seine Umgebung soweit erwärmen, dass das Zinn wieder schmilzt. Viel anders machen es die "Refourbisher" in den Weiten des Netzes auch nicht. Ebay ist voll davon...
Old-Papa
PS: nein, der Kühler sollte nicht gewechselt werden müssen, nur ein neues Kühlpad und gut ist.
- 25.01.12, 22:22 #3
- 25.01.12, 22:30 #4Matrose
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Nö, mit einem Heizlüfter sowieso nicht, der Bläst Dir auch das übrige Hünerfutter von der Platine

Für sowas nimmt man ein Heisluftlötgerät und/oder ein Infrarotlötgerät. Das Heisluftdingens macht nur einen ganz fein einstellbaren Luftzug, gerade soviel, dass die Wärme zum Chip übertragen wird. Infrarot ist noch besser, doch schwer zu dosieren (geht nur mit Maske). Aber Heisluftlötgerät von oben und Infrarot von unten, um die Platine zu wärmen, ist die sicherste Lösung. Klar, nur wieder festbacken ist ein Risiko, besser wäre Chip runter, neue Zinnportionen aud jeden der hunderte Punkte einzeln und dann neu verlöten. Aber das ist echt Arbeit. Versprechen werden das sicher einige (alle?) der Refourbisher, doch ob das wirklich gemacht wird sieht man ja nicht.
Old-papaGeändert von old-papa (25.01.12 um 22:32 Uhr)
- 25.01.12, 23:38 #5
Von langer Dauer sind die Bastellösungen nie... und daher lohnt der Aufwand IMHO nicht, zumal damit auch viele unseriöse Dinge passieren - z.B. direkt verkauft... unbedarfte Käufer werden da nur verar**ht
God is alive... don't care about Nietzsche... he was clueless about guitars...

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