Meine Nachbarin kam vorv 4 Tagen zu mir und sagte, ihre Tochter hätte einen Becher voll Tee über das offene und laufende Notebook gekippt...
Seitdem würde das Notebook keinen Mucks mehr von sich geben.... Das Notebook ist ein IBM Thinkpad R50, hat also schon seine Jahre hinter sich...damals kamen Thinkpads noch von IBM![]()
... Ich also Das Notebook zerlegt und saubergemacht (die Festplatte hab ich noch tropfend aus dem Käfig gezogen
) Habs dann komplett saubergemacht und trockenen lassen. Habs wieder zusammengebaut und es springt zwar an, aber in 90% der Fälle bleibt der TFT dunkel in 10% der Fälle (2 mal passiert), konnte ich in BIOS kommen, aber iwann bleibt das Notebook mit Pixelsalat einfach stehen und dann geht nichts mehr....
Ich hab festgestellt, das die HDD noch läuft, da das Notebook einmal fast erfolgreich WinXP gebootet hat.....DVD Laufwerk tuts auch noch....dasNotebook startet auch nicht, wenn man HDD und ODD entfernt....
Wollte mal fragen, ob ihr noch Ideen hab, was man noch am Notebook machen könnte oder ob wir es wohl beerdigen können....
freundliche Grüße
PS: Es war übrigens so ein halber Liter Tee mit viel Milch und Kluntje![]()
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Thema: Notebook im Tee
- 09.06.10, 16:19 #1
Notebook im Tee
- 09.06.10, 16:23 #2
gab bzw gibt es nicht diesen thread wo man nasse grafikkarten im backofen erhitzt sodass die flüssigkeit zu 100% oxidiert?
- 09.06.10, 16:38 #3
- 09.06.10, 16:55 #4
Hast Du denn auch alles mit destilliertem Wasser und/oder isopropanol sauber gemacht?
Es kann halt sein, dass der Tee da schon einen Schaden angereichtet hat, bei dem ein paar leiterbahnen - ggf. auch nur ab und an - nen Kurzschluss haben und dann das Laptop halt versagt.
- 09.06.10, 16:59 #5
die idee mim isopropanol is gut, hab schon öfters gelesn dass es wirkt, vorallem bei displays...
- 09.06.10, 17:06 #6Korvettenkapitän
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unter den ganzen BGA Chips können durch die ganzen Verunreinigungen/ Staub und den Tee mit allem möglichen drin eine Menge Kurzschlüsse usw. entstanden sein.
Mainboard (bitte nocht das Display
) in Isopropanol einlegen, oder noch besser die Chips richtig damit auspusten ggf. mit Druckluft könnte helfen- die Chancen sind aber eher gering.
Falls es noch restliches Wasser ist (das nach 4 Tagen Raumtemperatur noch nicht überall verdunstet ist) könnte auch der Backofen bei 50°C für paar Stunden helfen (Es gibt diese Bratbeutel die absolut dicht sind, darin kann im Prinzip nichts in den Ofen)
- 09.06.10, 17:07 #7Leutnant zur See
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Ich habs nicht mit Isopropanol gereinigt, sonder rundum mit Reinigungsbezin...ich schaue mich morgen oder so mal nachm Backofen um

Ich hatte das Notebook bis heute Nachmittag auf der Festerbank (bzw. die Einzelteile...), an Frischluft kann es nicht gelegen haben
EDIT:
Die Bratbeutel wäre ja mal eine Idee
Naja, was mich wundert ist ja, das es ab und an wohl doch will....nur meistens eben nicht
- 09.06.10, 17:12 #8
würde das aber nur mit der grafikkarte machen...
- 09.06.10, 17:12 #9Korvettenkapitän
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Isoprop hat eben den Vorteil dass es sich gut mit dem Wasser mischt und dann besser verdunstet. Du glaubst garnicht, wie lange sich unter den Chips was sammeln kann
Aber nach dem backen wissen wir mehr 
Auch Mainboards dürfen in den Ofen, 50°C sind sowieso ausreichend hier da es keine Lötstellen sein werden die schlecht sind. Und die Mainboards halten normal auch die 150-180°C aus, wo sie gelötet werden. Ohne Anbauteile natürlich
- 09.06.10, 17:23 #10Leutnant zur See
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Das Notebook hat ja auch nur eine ATi mobility Radeon 7500
, und die sitzt mitten auf dem Board 
Mal sehn ob ich irgendwo IsoPropanol finde
Und natürlich haben wir keine BackBeutel im Haus .....^^
EDIT: Ich muss mich korrigieren, wir haben so eine Rolle mit etwas das aussieht wie ein BackBeutel
...ist nur ziemlich dünn, eigentlich nur hauchdünn
, muss aber ja auch nur 50-80°C aushalten....
- 09.06.10, 17:43 #11
Isopropanol gibt es in jeder Apotheke.
Bring eigene Flasche mit - halber Liter kostet hier in Apotheke etwa 2,50€
Im Baumarkt gibt es das vermutlich günstiger.
- 09.06.10, 17:54 #12Leutnant zur See
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Ihr dürft raten, was ich grade beim erneuten Auseinanderbauen entdeckt habe
....zwischen den Radiallüfterarmen hat's den ersten Schimmel angesetzt....
da muss ich dann bei, wenn der Rest gleich in einer künstlichen Gebärmutter saunieren darf...
- 09.06.10, 22:21 #13Oberstabsgefreiter
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ja ist ne coole idee das board in nen beutel zu stecken. da kann die feuchtigkeit dann so super vom board weck ;-)
allgemein solltest du dich glaub ich besser wo anders informieren wenn ich hier so manche tipps lese.
das board wirst du zu 99% nicht wieder zum laufen bekommen. schau ob du ein board auf ebay bekommst. wobei wenn das ganze ding schon schimmel ansetzt sehe ich schwarz. nicht gerade gut gereinigt....
- 10.06.10, 02:22 #14
Flüssigkeit lagert sich vor allem unter den Chips ab. Die sind ja nur draufgelegt und dann mit den Kontaktstellen verlötet. Darunter ist Platz für Flüssigkeiten.
Backofen ist schon ein ganz guter Tipp.
Ansonsten gibts keine Garantie dafür dass noch alles Funktioniert, denn Erster Schritt wenn Flüssigkeit drübergelaufen ist sollte sein: AKku raus ! um Kurzschlüsse zu vermeiden,
- 10.06.10, 09:41 #15Leutnant zur See
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Davon abgesehn, das sie im nassen Zustand schon probiert haben, das Notebook neu zu starten, was ja nicht ging
..... hab ich das Notebook gestern einmal in so einem Backschlauch für eine Stunde bei 90-100°C gebacken und siehe da, ich komme jetzt jedes mal zumidest bis zu POST Screen.....also springt es jedenfalls wieder richtig an 
Da ich aber nicht in BIOS komme oder booten kann, (das notebook nimmt die Tastenbefehle an, streikt dann aber jeden Knopfdruck mit eine m piep ab(Nur Strg+Alt+Entf geht immer, dann startet das Notebook bei Tastenkombination eben neu).....vielleicht sollte ich mal den Arbeitsspeicher aufbacken, sofern sie sich mit der Temperatur abfinden können und ned in Rauch aufgehen...
Was mein ihr?
Also gebracht hat es was
- 10.06.10, 10:22 #16
Arbeitsspeicher kannste auch backen. würde allerdings die Temperatur etwas senken und dafür die Zeit verlängern. Doppelt solange bei 50-60°C ist sicherer. Du kennst den Schmelzpunkt vom Lötzinn nicht was die verwendet haben. Wäre jetzt doof wenn dir irgendwas entgegenfällt weil ne Lötstelle verdampft ist.
Du kannst mal ne Externe Tastatur anschließen und gucken ob du darüber Befehle eingeben kannst. dann wäre die Tastatur im Notebook hinüber. Die hat den Tee ja auch abgefangen.
Kannst mal im Portal - Thinkpad-Forum.de gucken was so in dem Falle unternommen wurde.
ist bestimmt nicht das erste R50 das baden gegangen ist =)
- 10.06.10, 12:27 #17
[T6*] T60, Bionade in der Tastatur - T - Serie - Thinkpad-Forum.de
Der Beitrag zitiert recht schön einige ähnliche Threads.
Eigentlich immer das selbe Spiel: Gerät komplett zerlegen, mit Isopropanol reinigen, einen Tag trocknen lassen, Zusammenbauen und hoffen, dass es geht.
- 10.06.10, 14:13 #18
haha freut mich dass das mit dem backofen wenigstens was gebracht hat
- 10.06.10, 14:49 #19
- 10.06.10, 14:57 #20
backs einfach solang bis es funktioniert
- 10.06.10, 17:04 #21Korvettenkapitän
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vorallem du lieferst ja echt tolle Tipps

Beim backen bekommt man vorallem die schon angesprochene Feuchtigkeit unter den Bauteilen besser raus, da das Wasser bei höherer Temperatur schneller verdunstet (oh Wunder).
Dann hast das ganze natürlich als Wasserdampf im Beutel, aber solange du nicht wartest bis alles wieder kalt ist, schlägt sich der schonmal nicht sofort am Board nieder.
Also Beutel auf, Board raus und abkühlen lassen.
- 10.06.10, 17:22 #22
Wenn dann brauch er hochreinen Isopropanol (99,9 bzw. 100%) - wenn er in der Apotheke nach Isopropanol fragt wird er i.d.R. 70% bekommen - zur Desinfektion...
Die Apotheke wo 500ml 2,50EUR kosten möchte ich sehen... und hochreinen Isopropanol gibt es im Baumarkt schon gar nicht...
Ich kaufe gerne solche Angebote...
Nun zum Topic: Es wird sicher Kurzschlüsse bei der Dusche gegeben haben und da Tee die Oxidation fördert, wird diese ein Übriges getan haben. Daher wird eine Reinigungsaktion eh zu spät kommen...Geändert von yorubacuda (10.06.10 um 17:35 Uhr)
God is alive... don't care about Nietzsche... he was clueless about guitars...
- 10.06.10, 20:18 #23Leutnant zur See
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Nunja, der Schmodder war ja auch nur im Lüfter, das werd ich mir mal anguggn, ich werd das entweder heute Abend backen oder morgen über Tag und dann gleich längerfristig....

Ja ich hab den Beutel sofort nach dem Rausholen aufgemacht und was sollte oxidieren? Das PCB ist aus Materialien aufgebaut (Epoxidharze usw) die sich nicht so einfach oxidieren lassen
Das Silizium er recht nicht, das Zeug lässt sich nichtmal mitm Bunsenbrenner oxidieren 
Soll Tee nicht reich an Antioxidantien sein?
- 11.06.10, 00:28 #24
Tja, iss ja auch kein Kupfer etc. vorhanden... huh? Tee enthält verschiedene Säuren...
Sollte im Tee Zucker gewesen sein ist das zusätzlich kontraproduktiv und backen wird dies sicher nicht verbessern...
Hoffnung für das Thinkpad besteht eher nicht, aber vielleicht basiert deine Motivation in Person deiner Nachbarin oder deren Tochter...
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- 11.06.10, 11:14 #25Leutnant zur See
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Das hat nichts mit den beiden zu tun, als damit, das ich von denen angesehn werde, wie der ultimativ PC Guru... mehr oder weniger jeder in meinem Umkreis verlässt sich in Fragen um und über den PC auf mich, ich habe also einen Ruf zu verlieren

Die Tochter hängt ziemlich an ihrem Notebook, warum auch immer.... Ich habe erfahren, das sie auch schon die Tastatur ihres normalen PC's mit Getränken eingesaut hat
! Da muss ich allerdings sagen, dass ein Notebook bei so jemandem eine schlechte Wahl ist...mein Notebook is 3 Jahre als und ich könnte es dast als Neu verkaufen

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